GALERIE ZIMMERMANN

Neue Radierungen von Janosch

Janosch als Künstler

Heute sind bei uns in der Galerie neue Werke von Janosch erschienen:

Janosch - Wir gratulieren Ihnen

Janosch "Wir gratulieren Ihnen...."

Janosch, mit ursprünglichem Namen Horst Eckert, wurde 1931 in Hindenburg geboren. Er ist ein deutscher Maler, Schriftsteller und Kinderbuchautor. Bekannt wurde Janosch durch seine Kinderbücher. 
Janosch wuchs in einer gewalttätigen Familie und bei den Großeltern auf. Nach dem Krieg flüchtete er mit den Eltern von Schlesien nach Westdeutschland. Er studierte ab 1953 an der Akademie der Bildenden Künste in München, brach aber das Studium wegen "mangelnder Begabung" ab. 1960 kam sein erstes Kinderbuch heraus.
Zu seinen herausragenden Werken gehört das Buch "Oh wie schön ist Panama", in der ein Tiger und ein Bär nach Panama reisen. Die Grundaussage des Buches ist: "Wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten." 
Charakteristisch für Janosch ist sein Zeichenstil. Dieser ist kindlich naiv, die Zeichnungen sind wie Comics gemacht. Die Farben treten sehr bunt in Erscheinung, die Figuren sind meist schwarz umrahmt, und dann mit Farbe koloriert. Die Figur des gelben Tigers mit seinen Streifen in menschlicher Form ist einzigartig und ein eindeutiges Erkennungszeichen von Janosch. Ein zweites Erkennungszeichen ist der braune Bär, der den Tiger auf den Zeichnungen oftmals begleitet und in einer Situation darstellt, die eine Geschichte erzählt.
Der Maler schreibt seinen Namen auf seine Zeichnungen, also signiert sie mit Schreibschrift oder manchmal auch mit Blockbuchstaben. Seine Zeichnungen haben humoristische Details, üben aber auch Kritik an der Gesellschaft. Ein entscheidendes Element in seinen Zeichnungen ist die Sprache: mittels Sätzen oder Sprechblasen wird der Inhalt vermittelt und die Geschichte erzählt. Die Sprache ist also neben der Zeichnung als Stilmittel eingesetzt. Text und Zeichnung zusammen ergeben die Gesamtkomposition.
Eine weitere Figur neben dem gestreiften Tiger ist Wondrak. Wondrak erschien vor allem im ZEITMagazin. Hierbei ist die Ähnlichkeit der Figuren interessant: Wondrak trägt eine gelb gestreifte Hose und erinnert so frappant an den kleinen Tiger. Lediglich Wondraks Oberkörper ist nackt. Hiermit schlägt der Autor eine Brücke zwischen seinen Figuren: der Wieder-Erkennungswert ist sofort gegeben.

Janosch - Alles Gute

Janosch "Alle Gute, liebster Bär"
Udo Lindenberg und Likörelle versus Janosch
Ähnlich den Bildern von Janosch sind die Bilder vom Künstler Udo Lindenberg. Er hat eine eigene Technik entwickelt, die er Likörelle nennt. Sie ist eine Wortschöpfung aus Likör und Aquarell. Die Zeichnungen von Lindenberg sind nicht so fein in der Grafik und eckiger. Die Kolorierungen gehen oftmals in das nächste Feld hinein. Man würde vielleicht sagen, die Bilder sind schlampiger und dynamischer. An der Signatur erkennt man in jedem Fall die beiden Maler.


Janosch - Graphiken des Malers

Janosch / Der Maler

„Post für den Tiger“, „Oh wie schön ist Panama“ oder einfach nur die Tigerente. Egal, was man nennt, jeder weiß, wer hinter diesen Werken steckt. Janosch. Ein Namen, den sogar „ein jedes Kind kennt“, da er in kaum einen Bücherregal im Kinderzimmer oder gut sortierten Buchhandlung fehlt. Oder, wie er eher kaum bekannt ist, aber eigentlich mit vollständigen Namen heißt: Horst Eckert.


Frühe Jahre
Der 1931 geborene Deutsche lebte in seinen jüngeren Jahren etwa 15 Jahre in Bad Zwischenahn, wo er zu dieser Zeit in Textilfabriken arbeitete. Schließlich besuchte er im Anschluss eine Schule für Textilfachwerk in der nordrhein-westfälischen Stadt Krefeld. Dort kam er erstmals mit der Malerei in Kontakt, als er an einem ausgeschriebenen Lehrgang mit der Bezeichnung „Musterzeichnen“ beim Maler und Grafoler Gerhard Kadow, teilgenommen hat. Dieser war einst Lehrling des bekannten Malers und Grafikers Paul Klee, der später auch Lehrer am weltbekannten „Bauhaus“ im Weimar war und Vertreter dieses Stils wurde. Diesen Erfahrungen folgte ein Umzug nach München, wie er schließlich Schüler an der „Akademie für Bildende Künste“ wurde. Geradezu ironisch scheint es aus der heutigen Sicht, dass der Erfinder der Tigerente wegen „mangelnder Begabung“ das Kunststudium bereits nach einigen wenigen Probesemestern abbrechen musste.


Wie aus Horst Eckert der Kinderbuchautor Janosch wurde
In den 1950er Jahren etablierte Janosch sich so als freischaffender Künstler und wurde Schriftstellerisch tätig. Die Malerei und das Feuilleton der Zeitungen gehörten von nun an zu seinen Tätigkeitsbereichen. Diese aber erschienen zu diesem Zeitpunkt noch unter seinem bürgerlichen Namen: Horst Eckert. Erst wenige Zeit später rät ihm sein Vater, er solle sich „Janosch“ nennen. Daraufhin beschloss er den Ratschlag eines guten Freundes und Bewunderer seiner Werke zu folgen. Dieser riet ihm sein Talent als Schriftsteller und Illustrator zu nutzen und selbst ganze Kinderbücher zu entwerfen.
 


Janoschs Werke
Zu seinen bekanntesten Werken gehören seine Kinderbücher, die zeitüberdauernd zu wahren Klassikern geworden sind. Einige seiner bekanntesten Figuren - um nur ein paar zu nennen - sind so beispielsweise „Schnuddel" der zusammen mit der Tigernde, dem Tiger und dem Bären in seinem Buch "Post für den Tiger" und "Oh, wie schön ist Panama" zusammen auf Reisen gehen. Darüberhinaus zeichnet und schreibt er aber nicht nur Kinderbücher. In seinen Büchern für Jugendliche oder Erwachsene verarbeitet er persönliche Erlebnisse, vor allem aber Ereignisse aus seiner Kindheit. Die eher philosophischen Wehem wie die Ablehnung gottesfürchtiger Religiosität oder auch die Befürwortung der familiären Beziehungen sowie Themen wie Freundschaft gehören daher auch zu seinem Spektrum. Im Zuge dessen thematisiert er auch die Frage nach dem Sinn des Lebens. Eine Frage, die sich der Schriftsteller Janosch und Illustrator immer wieder stellt.
 


Das Comeback
Anfang 2010 gab der Autor bekannt vorerst keine weitern Bücher mehr veröffentlichen zu wollen. Er bezeichnete sich im Zuge dessen als „unbegabt“ und meinte daher, er würde es bevorzugen, nun mehr zu reisen. Bereits 2013 revidierte er diese Ankündigung wieder, indem er fortan Beiträge für deutsche Zeitungen verfasste und wieder Zeichnungen anfertige.
Letztlich ist das wohl einzige Werk, das wir von Eckert noch nicht kennen sein eigenes, sein ganz persönliches. Janoschs Autobiografie, welche den Titel „Tagebuch eines frommen Ketzers“ trägt, wurde nämlich bisher noch von keinem Verlag verlegt und nicht veröffentlicht.


Janosch Bilder kaufen

Janosch ist als Verfasser von Kinderbüchern, als Illustrator und als Schriftsteller weltberühmt geworden. Seine Geschichten und die von ihm kreierten Figuren genießen nicht nur unter Kindern Kultstatus. Aber wie ist Janoschs Leben verlaufen und wie ist er dazu gekommen, zu malen und Kinderbücher zu verfassen? Was zeichnet sein Werk aus? Diese Fragen sollen auf den folgenden Zeilen geklärt werden. 

Kindheit und Jugend 
Janoschs bürgerlicher Name lautet Horst Eckert. Sein Vater gibt ihm den Vornamen als Ehrbekundung gegenüber Horst Wessel, dem Sturmführer der SA. Vor allem deshalb legt der Sohn diesen Namen später ab und nennt sich Janosch. Horst bzw. Janosch wird 1931 in Hindenburg (das heutige Zabrze) in Oberschlesien geboren. Die ersten dreizehn Jahre seines Lebens verbringt er bei seinen Großeltern. Besonders zu leiden hat er unter der elterlichen Neigung zu Alkoholismus und Gewalttätigkeit. Darüber hinaus macht ihm das katholisch geprägte Schulsystem zu schaffen. Gewalt und Drohungen gehören zum Unterricht. Die Angst vor Gott und vor der Hölle wird Janosch lange behalten und den Religionen wird er sein ganzes Leben hindurch mit Argwohn begegnen. 1944 beginnt Janosch eine Lehre als Schmied. 1946 flieht er mit den Eltern nach Deutschland, wo er in Textilfabriken arbeitet. 

Janoschs Ausbildung und die Entwicklung seines unverkennbaren Stils
Anfang der 1950er geht Janosch nach München und bemüht sich um Aufnahme in die Akademie der bildenden Künste. Nach ein paar Semestern wird ihm ein Mangel an Talent attestiert und er geht ohne Abschluss von der Akademie ab. Auch in München beschäftigt er sich mit der christlichen Weltanschauung. Er studiert bei dem berühmten Theologen Romano Guardini. Ab Mitte der 1950er führt Janosch ein Leben als selbständiger Künstler und entwickelt seinen eigenen Stil. 1960 erscheint sein erstes Buch „Die Geschichte von Valek dem Pferd“. Es handelt davon, dass Valek siebzehn Tage weinend am Grab seines Freundes verbringt. Janosch behandelt hier ein ernstes und trauriges Thema mit seinem besonderen Witz und Humor. Er zeichnet seine Figuren in unverwechselbarer Manier. Weitere Bücher dieser Art folgen in den 1960ern. Das Thema Freundschaft spielt in vielen Werken eine entscheidende Rolle. 



Janoschs Werke und sein Durchbruch 
Abgesehen von den illustrierten Büchern hat Janosch auch traditionelle Romane geschrieben. 1970 erscheint der Roman „Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm“. In diesem Buch rechnet er mit seiner Kindheit und mit dem schlesischen Volk ab. Er reist in späteren Jahren immer wieder in seine Heimatstadt. Seine traumatische Kindheit beschäftigt ihn zeitlebens. Vermutlich ist darauf seine Leidenschaft zurückzuführen, Bücher für Kinder zu schaffen und ihnen – aber auch sich selbst – Freude zu bereiten. Ein durchschlagender Erfolg glückt Janosch mit dem Buch „Oh, wie schön ist Panama. Die Geschichte, wie der kleine Tiger und der kleine Bär nach Panama reisen“. Es wird 1978 veröffentlicht. Die darin auftretende Tigerente, der Tiger und der Bär zählen heute zu den bekanntesten und beliebtesten Figuren bei Janoschs Lesern. Für dieses Buch wird Janosch im Jahr 1979 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis geehrt. Es folgen zahlreiche weitere Preise und noch mehr Bücher mit Kultfiguren wie Schnuddel und dem Maulwurf. Bis heute hat Janosch über 300 Bücher verfasst. 

Janosch auf Teneriffa 
Seit 1980 führt Janosch auf der Insel Teneriffa ein zurückgezogenes und einfaches Leben. Er hat keine Kinder und erst 2013 geheiratet. Sein Lebensmotto lautet sinngemäß, dass der Mensch nicht viel braucht, um glücklich zu sein. Die Biographie, die Angela Bajorek über ihn verfasst und im Jahr 2016 veröffentlich hat, trägt den Titel „Wer fast nichts braucht, hat alles“. Janosch bezeichnet sich selbst als geborenen Unglücksmenschen, der es erst nach vielen Mühen geschafft hat, ein Optimist zu werden und zu bleiben. Anlässlich seines achtzigsten Geburtstages im Jahr 2011 verkündet Janosch, fortan keine Bücher mehr schreiben zu wollen. 2013 macht er einen kleinen Rückzieher. Seit damals zeichnet er für die deutsche Wochenzeitschrift „Die Zeit“ über die Erlebnisse von Herrn Wondrak, bei dem es sich um eine typische Janosch-Figur handelt. Wondrak ist schrullig, schräg und dabei hochgradig liebenswert. Die Geschichten von ihm erscheinen mittlerweile auch in Buchform.


Bilder von Janosch bei Zimmermann & Heitmann

Janosch wurde am 11. März 1931 im oberschlesischen Hindenburg, dem heutigen Zabrze, unter dem bürgerlichen Namen Horst Eckert geboren. Seine Elternhaus war katholisch geprägt, sodass vor allem die ersten Lebensjahre des Jungen durch die Religion dominiert wurden. Die Mitgliedschaft in einer jesuitischen Jugendgruppe empfand er als drückend und öde. Allerdings waren die Eltern auch sehr arm und konnten sich keine eigene Wohnung leisten. Familiäre Probleme waren an der Tagesordnung. Der Vater war regelmäßig betrunken und galt als gewalttätig. Die Mutter war mit dem Kind oft überfordert. Daher kümmerten sich die Großeltern des Jungen in den ersten Lebensjahren um ihn. Mit 13 Jahren nahm er eine Lehre als Schmied auf. Der Vater kämpfte im Zweiten Weltkrieg und kehrte erst 1946 nach Hause zurück. Aufgrund der Tatsache, dass die meisten Deutschen inzwischen aus Schlesien vertrieben worden waren, die Versorgungslage miserabel war und die Eltern über keine intakte Wohnung mehr verfügten, floh die Familie anschließend nach Westdeutschland. In den darauf folgenden 15 Jahren wohnte Janosch in Bad Zwischenzahn. Aufgrund seiner Tätigkeit in diversen Textilfabriken besuchte er eine Fachschule in Krefeld, wo er Zeichenkurse belegte, um Muster zu erstellen zu können. Dort kam er in Kontakt mit Gerhard Kadow, einem Schüler von Paul Klee. Durch diese Bekanntschaft wurde sein Interesse für die Kunst geweckt.

Janosch bei Zimmermann & Heitmann

Janosch bei Galerie Zimmermann & Heitmann
1953 siedelte er nach München über, um Kunst zu studieren. Er brach sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste jedoch nach einigen Semestern wieder ab und arbeitete fortan als freischaffender Künstler. Gleichzeitig begann er sich auch schriftstellerisch zu betätigen. 1960 veröffentlichte er sein erstes Kinderbuch mit eigenen Zeichnungen, „Die Geschichte von Valek dem Pferd“. 1970 folgte sein erster Roman „Cholonek oder der liebe Gott aus Lehm“. Eine der bekanntesten der von ihm erfundenen Figuren ist die Tigerente. Das erste mal kam sie im Jahre 1978 im Kinderbuch „Oh, wie schön ist Panama“ vor. Die Tigerente ist eine hölzerne Spielzeugente mit Rädern, die an einer Schnur gezogen wird. Das Markenzeichen der Tigerente ist das schwarzgelb-getigerte Muster. Sie tritt meist zusammen mit anderen Figuren auf, wie dem kleinen Bären, Günter Kastenfrosch oder dem kleinen Tiger, dem sie gehört. Größere Bekanntheit erlangte die Tigerente durch den Tigerenten-Club, einer Fernsehsendung für Kinder, die auf ARD und KIKA gesendet wurde. Inspiriert wurde die Figur übrigens durch den Künstler F. K. Waechter.
Tigerenten

Tigerenten am Himmel der Galerie


1980 zog Janosch nach Teneriffa, um sich dort von einer Krankheit zu erholen. Allerdings gefiel ihm die Insel so gut, dass er dort bis heute seinen ständigen Wohnsitz hat, obwohl er zwischenzeitlich auch mit dem Gedanken spielte, in seine heute zu Polen gehörende Heimat zurück zu kehren. Zu Schlesien besitzt er noch immer eine tiefe Verbundenheit. Es ist ihm dabei auch egal, ob es nun unter deutscher oder polnischer Regierung steht. Er sieht sich sowohl als Pole als auch als Deutscher, da seine Vorfahren aus beiden Völkern stammen. Allerdings spricht er zu seinem eigenen Bedauern nur wenig Polnisch. 
Sein Verhältnis zur christlichen Religion ist heute sehr kritisch. Er hält das Christentum für eine verbrecherische Erscheinung. Inquisition, Missionierung, wiederholte Kindesmissbräuche und die Unterstützung der Nazis durch die katholische Kirche empfindet er als unvereinbar mit seinen moralischen Idealen. Er ist deshalb auch Mitglied der Giordano-Bruno-Stiftung, für die er diverse kirchenkritische Cartoons gezeichnet hat.


Seine größte Schaffensperiode war von den späten 70ern bis zur Jahrtausendwende. Es entstanden Bücher wie „Post für den Tiger“, „Ich mach dich gesund, sagte der Bär“, „Komm, wir finden einen Schatz“ oder „Ich liebe eine Tigerente“. Die Inspiration für seine phantasievollen Werke verdankt Janosch nach eigenen Angaben auch seinem exzessiven Alkoholgenuss in dieser Zeit.
Für sein Werk erhielt er mehrere Auszeichnungen, so etwa den deutschen Jugendbuchpreis und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Seine Kinderbuchfiguren lieferten zudem auch schon Motive für Briefmarken.

Tigerenten in der Galerie


2010 verkündete Janosch, sich von der Schriftstellerei verabschieden zu wollen, zumal er ohnehin nie Talent dafür gehabt hätte. Seitdem bestehe sein Tagesablauf aus Liegen in der Hängematte. 2013 kam es allerdings zu einem „Comeback“ in der ZEIT, für die er Zeichnungen lieferte. Insgesamt verfasste er über 150 Bücher, die in mehr als 30 Sprachen übersetzt wurden.
Obwohl heute vor allem als Autor bekannt, war er immer auch ein produktiver bildender Künstler gewesen. Die Bandbreite seiner Kunst reicht von Radierungen und Zeichnungen bis hin zu Aquarellen. In den vergangenen Jahren waren seine Kunstwerke in mehreren großen Ausstellungen in vielen deutschen Städten zu bewundern. Aktuelle Ausstellungen gibt es im Sommer 2016 unter anderem in Hamburg, Wien, Wiesbaden, Freiburg und Nürnberg zu sehen. Die Zahl seiner Kunstwerke geht in die Hunderte.
Generell fällt Janosch durch seine einfache Lebensführung und die Bescheidenheit gegenüber seinen eigenen Leistungen auf. Seine Kunst bezeichnet er gerne abwertend als „Gekritzel“.
2013 heiratete er seine langjährige Lebenspartnerin Ines. Aufgrund seiner traumatischen Kindheit hat er jedoch nie eigene Kinder in die Welt setzen wollen. Durch seine Kunst und seine Bücher möchte er Kindern Selbstbewusstsein, eine kritische Haltung gegenüber Autoritäten und Freude an den kleinen Dingen des Lebens vermitteln, allerdings ohne dabei belehrend zu wirken.





Janosch "Oh wie schön ist Panama"

Janosch – weltberühmter Autor und Illustrator

Hinter dem bekanntem Pseudonym verbirgt sich der Zeichner Horst Eckert, Verfasser von mehr als hundertfünfzig Büchern, die teilweise in vierzig Sprachen übersetzt sind. Er wurde am 11. März 1931 im ehemals schlesischen Hindenburg, heute Zabrze in Polen, geboren. Nach einer schwierigen und belasteten, auch gewalttätigen Kindheit, arbeitet er als Jugendlicher zunächst in einer Schlosserei. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges traten die Eltern die Flucht nach Westdeutschland an. Hier verdiente sich Janosch seinen Lebensunterhalt in verschiedenen Berufen. Nach dem Besuch einer Textilfachschule in Krefeld und einen abgebrochen Studium der Malerei in München, beschloss er freischaffender Schriftsteller und Illustrator zu werden. Seit 1980 lebt Janosch äußerst zurückgezogen auf der Atlantikinsel Teneriffa.

Der mühsame Beginn

Seinem ersten Buch "Die Geschichte von Valek, dem Pferd" war kein Erfolg beschieden, was auch für die ersten Folgebücher gilt. In den sechziger Jahren veröffentliche der Schriftsteller weitere Kinderbücher. 1970 erschien sein erster Roman "Cholonek oder der liebe Gott aus Lehm", der stark autobiografisch geprägt ist. Als Anfang der siebziger Jahre die Kinderbuchliteratur einen neuen Stellenwert bekam, erzielt er mit "Oh, wie schön ist Panama" einen Riesenerfolg. 1980 folgte das Kinderbuch "Post für den Tiger", beide Bücher trafen den Nerv der Zeit und bescherten dem Autor und Zeichner Janosch eine Millionenauflage.

Tigerente & Co

Janoschs Geschichten rund um die Tigerente begründeten schließlich die legendäre Fernsehserie "Tigerentenclub". Der kleine Bär und der Tiger sind seither beständige Begleiter von Generationen von Kindern geworden. Mit den liebevollen Zeichnungen und Texten, die sich um Freundschaft und um das kleine Glück drehen, sind die Figuren überall auf der Welt bekannt geworden. Nebenbei gibt er dabei auch den Eltern eine Portion Lebensweisheit mit auf den Weg. Der Künstler erhielt für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen für Literatur und Illustrationen. 1993 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz für sein Werk verliehen.

Allroundtalent

Neben seinen bekannten Kinderbüchern trat Janosch weiterhin mit Romanen und Theaterstücken für Erwachsene an die Öffentlichkeit. Dabei handelt es sich um hintersinnige und humorvolle Romane, in welchen er teilweise Stationen seiner Kindheit und Jugend verarbeitet. Unverkennbar ist jedoch sein zeichnerisches Schaffen. Aquarelle, Radierungen, Zeichnungen und Arbeiten auf Leinwand umfassen sein gestalterisches Werk. Dazu gehören Zeichnungen zu Gedichten des amerikanischen Autors Bukowski, die weniger bekannt sind und eine andere Seite des Künstlers zeigen. Seit 2013 –nach längerer Pause – zeichnet er wöchentlich für das Zeitmagazin eine Kolumne. Seine Figur Wondrak gibt auf Lebensfragen gewohnt heitere und lakonische Antworten.


Janosch feiert 85. Geburtstag

Janosch

Der Schöpfer der Tigerente feiert am 11. März 2016 seinen 85. Geburtstag. Janosch, der berühmte Schriftsteller und Illustrator, begeht dieses Jubiläum mit Fisch, Wein, Musik und dem gewohnten Blick auf das Meer. Seit nunmehr rund 35 Jahren lebt der Künstler mit seiner Ehefrau auf der spanischen Kanareninsel Teneriffa. Geboren wurde er mit dem bürgerlichen Namen Horst Eckert am 11. März 1931 im oberschlesischen Hindenburg (heute Zabrze/Polen). Seine mehr als 150 unverwechselbaren Bücher sind in etwa 30 Sprachen übersetzt worden und haben ihn zu einem der bekanntesten und beliebtesten Kinderbuchautoren Deutschlands gemacht.
Horst Eckert wuchs unter katholisch geprägten Umständen bei seinen Großeltern in einer Bergarbeitersiedlung auf. Sein Vater ist als Alkoholiker und gewalttätiger Familientyrann beschrieben worden. Im Jahr 1944 begann er eine Lehre als Schmied und arbeitete dann in einer Schlosserei. Nach der Heimkehr des Vaters aus dem Krieg siedelte die Familie 1946 nach Westdeutschland um. Horst Eckert ging an eine Textilfachschule in Krefeld und wendete sich dort dem Musterzeichnen zu. 1953 zog er nach München und begann an der Akademie der Bildenden Künste ein Kunststudium, das er aber vorzeitig abbrach.
Janosch nannte er sich seit 1960, als sein erstes Kinderbuch „Die Geschichte von Valek, dem Pferd“ erschien. Zehn Jahre darauf folgte ein erster Roman „Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm“. Die erfolgreichste Zeit begann 1978 mit „Oh wie schön ist Panama“. Bär, Tiger und Tigerente hatten in sein Werk Einzug gehalten, begründeten den großen Ruhm. Die kräftigen und sehr bunten Farben wurden zu seinem Markenzeichen. In seinen für Erwachsene vorgelegten Büchern schilderte der Künstler seitdem die Erlebnisse der eigenen Kindheit, bezog Stellung gegen zu gottesfürchtige Religiosität und für intakte familiäre Beziehungen. Die selbst illustrierten Geschichten für Kinder handeln von Werten wie Freundschaft, Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft. Die wahren Helden in den Büchern des zurückgezogen lebenden Autoren sind immer leicht wunderliche Wesen gewesen, die sich mit Charme, gutem Geist und letztlich erfolgreich gegen Obrigkeit und Oberflächlichkeit auflehnen.
In schöner Regelmäßigkeit veröffentlichte Janosch Werke wie "Hannes Strohkopp und der unsichtbare Indianer" und "Lari Fari Mogelzahn". Für Erwachsene entwarf der Schriftsteller Theaterstücke, bebilderte die Aufsehen erregenden Geschichten des Marquis de Sade. Für sein Buch „Oh wie schön ist Panama“ wurde ihm im Jahr 1979 der Deutsche Jugendbuchpreis in der Kategorie Bilderbuch verliehen. 1992 erhielt er den Andreas-Gryphius-Preis für sein Romanwerk, 1993 das Bundesverdienstkreuz. Darüber hinaus wurden zahlreiche Zeichnungen, Illustrationen und Geschichten wiederholt mit kleineren Kunst- und Kulturpreisen gewürdigt. Unverkennbar ist sein künstlerischer Stil auch in Radierungen, Aquarellen und Leinwandarbeiten hervorgetreten, die er als freischaffender Künstler angefertigt hat. Seit 2008 wird seine Kunst jährlich in mehreren Ausstellungen im deutschsprachigen Raum öffentlich präsentiert. Im Jahr 2016 sind dies Expositionen beispielsweise in Freiburg, Wiesbaden, Neuenkirchen und Wien.
Bei einer dieser Ausstellungen seiner Kunst hatte der Insulaner im April 2010 angekündigt, fortan keine neuen Bücher mehr schreiben zu wollen. Dessen ungeachtet erscheinen im Little Tiger Verlag Gifkendorf regelmäßig Neuausgaben der typischen Bildergeschichten, so jüngst „Die große Märchenkiste“. Im ZEITmagazin sind außerdem seit 2013 wöchentlich Zeichnungen von Janosch publiziert worden. Zentrale Figur dieser illustrierten Kleinodien ist sein Alter Ego „Wondrak, der neue Superstar“.
 
HAPPY BIRTHDAY, JANOSCH!

Janosch: Die Geschichte von Tigerente, Schnuddel und Co.

"'Oh Tiger', sagte jeden Tag der kleine Bär, 'wie gut es ist, dass wir Panama gefunden haben, nicht wahr?'" Fast vierzig Jahre ist es her, dass der schlesische Kinderbuchautor Horst Eckert, besser bekannt unter seinem Künstlernamen "Janosch", die rührende Geschichte vom Tiger und dem kleinen Bären schrieb – und damit Weltruhm erlangte. Bis heute hat der 1931 Geborene mehr als zwölf Millionen Bücher verkauft, die in über vierzig Sprachen übersetzt wurden. Ähnlich wie Udo Lindenberg, der mit seinen "Likörellen" von der Musik zur Bildenden Kunst fand, verewigt auch Janosch seine berühmten Motive seit einigen Jahren mit Pinsel und Farbe.

Wie Janosch zu seiner Tigerente kam

In den fast fünfzig Jahren seines Schaffens hat Janosch eine ganze Welt erdacht. In dieser Welt wimmelt es von kleinen Bären und Tigern, Mäusen mit roten Strümpfen und einer seltsamen Figur mit Schlapphut und langer roter Mähne namens "Schnuddel", die niemals ohne ihr Pferd, Schnuddelhopp, auftaucht. Die berühmteste Figur des Künstlers ist jedoch nach wie vor die "Tigerente", die 1978 das erste Mal als Nebenfigur in Janoschs Erfolgsbuch "Oh, wie schön ist Panama" erscheint. Seit diesem Tag ziehen Kinder kleine Tigerenten aus Holz hinter sich her, fahren auf Tigerenten-Fahrrädern, gehen am Abend in Tigerenten-Schlafanzügen zu Bett und schauen am Nachmittag den "Tigerentenclub" im Fernsehen an. Seit 2002 findet in Kassel sogar einmal im Jahr das sog. "Tigerentenrennen" statt, das wohltätigen Zwecken dient und sich mittlerweile zu einem regelrechten Volksfest mit durchschnittlich 8000 Besuchern im Jahr entwickelt hat.

Mehr Popularität könnte sich ein Schriftsteller für eine seiner Figuren wohl nicht wünschen. Und dabei war eigentlich alles ein riesengroßer Zufall – eigentlich hatte Janosch nämlich nicht schreiben, sondern malen wollen. Damals noch als Horst Eckert, zieht der gebürtige Schlesier 1953 nach München, wo er an der "Akademie der Bildenden Künste" Malerei studiert. In Anbetracht seines heutigen Erfolges scheint es beinahe ironisch, dass Eckert das Studium damals bereits nach einem Jahr wegen "mangelnder Begabung" wieder abbricht. In der Folgezeit arbeitet er als freischaffender Künstler, wovon er allerdings mehr schlecht als recht leben kann. Die rettende Idee kommt ihm, als Eckert ganz tief unten ist:

"Ich hatte so die Schnauze voll von diesem Job, weil ich überhaupt nichts bezahlt gekriegt hab, ich hab nichts verdient, und ich weiß noch, wie ich diesen magischen Augenblick hatte, ich war so total verzweifelt und habe gesagt, ich mach das nicht mehr. Da hab ich eine Tasche genommen und bin nach Ibiza gefahren, hab da draußen in so einer Kneipe rumgesessen, trank zwei Cuba Libre. Beim zweiten Glas hatte ich plötzlich die Idee, dass der blöde Bär nach der Reise wieder nach Hause kommt - und denkt, das ist das, was er gesucht hat. Ich flog zurück und hab das aufgeschrieben. Das war's dann."

Von den Büchern zu den Bildern: Janosch als bildender Künstler

Im Grunde arbeitet Ecke auch damals schon als bildender Künstler, denn "Oh, wie schön ist Panama" ist ja vor allem eines: ein Bilderbuch. Ein Freund rät Ecke damals, aus der Zeichenserie ein Kinderbuch zu machen und sein Verleger Georg Lenz hat die Idee, das Ganze mit einem Pseudonym zu garnieren: Der Künstler "Janosch" ist geboren. Ecke selbst betrachtet seine Kinderbücher, so erfolgreich sie auch sein mögen, nach wie vor als Zufallsprodukt und beginnt schon bald damit, auch "Ernsthafteres" schreiben zu wollen. In seinem Haus auf Teneriffa, wo er seit Anfang der 1980er Jahre lebt, schreibt "Janosch" zunehmend Romane, die von seiner schweren Kindheit erzählen und von seiner lebenslangen Auseinandersetzung mit dem Katholizismus. Für den Roman "Polski Blues" wird der Schriftsteller im Jahre 1992 sogar mit dem Andreas-Gryphius-Preis ausgezeichnet. Nichtsdestotrotz erlangt Janoschs "Erwachsenenwerk" nicht einmal ansatzweise so viel Berühmtheit wie seine Kinderbücher – und das sehr zum Missfallen des Künstlers.

Janosch – Frohsinnige Weihnacht

Desto erfreulicher ist es, dass der 84-Jährige mittlerweile auch als Bildender Künstler anerkannt ist: In seinen Zeichnungen, Aquarellen und Radierungen tauchen natürlich immer wieder die klassischen Motive aus Tigerenten- und Schnuddelzeiten auf, so beispielsweise in den Zeichnungen "Frohsinnige Weihnacht" und "Dortmund", die Sie auch in unserer Galerie finden.

Eckes Werke ermöglichen allerdings erstmals auch eine andere Sichtweise auf den Künstler und geben Einblick in die Gedankenwelt eines Menschen, der zwischen Extremen schwankt: Natürlich ist Janosch einerseits der Mensch, der Kindern Geschichten von Liebe, Mut und Freundschaft erzählt.

Janosch – Eminenz wird ihn finden

Doch Janosch ist auch ein Mensch, der zeitlebens unter seiner - nach eigener Aussage - mangelnden schriftstellerischen Begabung leidet und sich auch über den Erfolg seiner Kinderbücher nicht wirklich freuen kann. Zitat: „Die Tigerente ist Mist.“ - Zeugnis dieser dunkleren, häufig sarkastischen Seite des berühmten Künstlers sind etwa Bilder wie "Vergeblich vergöttern wie die Kunstmuse" oder "Eminenz wird ihn finden" (siehe Bild).


Von Bären, Tigern und Enten - Der Künstler Janosch

Als Kinderbuchautor wurde er gefeiert und ausgezeichnet, als Künstler verdiente er sich Respekt. Dennoch hält er sich selbst für „unbegabt“. Die Rede ist von Horst Eckert, der unter seinem Künstlernamen „Janosch“ berühmt wurde.
Über sein Leben:
1931 in Hindenburg O.S. (heute Zabrze) in Oberschlesien geboren, wuchs Horst Eckert zunächst bei seinen Großeltern auf, die in einer Bergbausiedlung lebten. Seine Eltern konnten sich keine eigene Wohnung leisten, da sein Vater als Soldat im Zweiten Weltkrieg kämpfen musste. 1944 bekam Eckert eine Lehrstelle als Schmied, welche er allerdings nach dem Krieg aufgeben musste, da seine Familie 1946 nach Westdeutschland floh, um den Kommunisten zu entgehen. Die Familie lebte in Bad Zwischenhahn bei Krefeld, wo Horst Eckert in einer Textilfabrik arbeitete. Nebenbei besuchte er eine Textilfachschule und studierte dort unter anderem das Musterzeichnen.
Anfang der 50er Jahre reiste Eckert dann zunächst nach Paris, kam aber bereits 1953 nach Deutschland zurück, um sich in München an der Akademie der Bildenden Künste einzuschreiben. Aufgrund von „mangelnder Begabung“, wie es seine Dozenten ihm bescheinigten, brach er aber bereits nach dem ersten Semester sein Studium wieder ab und arbeite als freischaffender Künstler. 1956 wirkte er unter anderem im Feuilleton mit, als ihm ein Freund riet, aus seinen Radierungen und Zeichnungen ein Kinderbuch zu machen. Ein befreundeter Verleger riet Horst Eckert daraufhin, sich einen Künstlernamen zuzulegen, unter dem seine Werke veröffentlicht werden sollten. Unter dem Namen „Janosch“, der einer seiner eigenen gezeichneten Figuren entlehnt war, brachte Eckert 1960 schließlich sein erstes Kinderbuch unter dem Titel „Die Geschichte von Valek, dem Pferd“ und 1970 seinen ersten Roman „Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm“ heraus. Es folgten weit über 100 verschiedene Werke, teils Kinderbücher, teils Romane, für die der heute auf Teneriffa lebende Künstler unter anderem mit dem Literaturpreis der Stadt München 1975 und dem Deutschen Jugendbuchpreis 1979 ausgezeichnet wurde. 2010 gab Horst Eckert bekannt, dass er seine Karriere als Autor allerdings beendet und keine weiteren Bücher mehr veröffentlichen wird.

Janosch - Da hinten liegt Amerika - in sieben Jahren sind wir da
   
     Janosch "Da hinten liegt Amerika – in Sieben Jahren sind wir da"


Bekannte Werke und Sendungen:
Die Figuren von Janosch haben Kinder bereits seit Mitte der 70er Jahre begleitet. Eine seiner bekanntesten Figuren ist dabei sicherlich die Tigerente. Diese Ente, die ein Tigermuster trägt, tauchte das erste Mal in dem erfolgreichen Kinderbuch „Oh wie schön ist Panama“ 1978 auf. Zusammen mit seinen Freunden, einem Tiger, einem Bären und dem Schnuddel, erlebt die Tigerente, die eigentlich nicht viel mehr als ein Holzspielzeug ist, spannende Abenteuer. Einige Geschichten wurden zwischen 1985 und 1989 für das Fernsehen unter dem Titel „Janosch's Traumstunde“ produziert.
Ein aktuelleres Format ist dagegen der seit 1996 wöchentlich ausgestrahlte „Tigerenten-Club“, der von dem SWR-Regisseur Joachim Lang konzipiert wurde. In der Sendung treten Schulklassen in Spielen und Fragerunden gegeneinander an, während zwischendurch Geschichten rund um die Tigerente und ihre Freunde gezeigt werden. Horst Eckert selbst wirkt an der aktuellen Fernsehsendung allerdings nicht mehr aktiv mit. Stattdessen stellt der Künstler in Rente seine Kreationen wie beispielsweise einen Teil seiner Skizzen und Radierungen, Museen für Ausstellungen zur Verfügung.


Ein echter Janosch für Dortmund

Horst Eckert - bei diesem Namen macht´s nicht unbedingt klick. Bei "Janosch" um so schneller. Horst Eckert ist Janosch - und mag Dortmund. Jedenfalls: Die Janosch-Radierung "Dortmund", die Galerist Tobias Heitmann gestern OB Dr. Gerhard Langemeyer überreichte, ist so prächtig gelungen, dass man sie getrost als Liebeserklärung des Künstlers an die Stadt werten darf.
Janosch war lange nicht in Dortmund gewesen. 30 Jahre lang. Als er im Frühjahr 2007 anlässlich einer Ausstellung seiner Werke in die Stadt kam, erkannte er sie nicht wieder. Bei einem Spaziergang reifte die Idee, eine Radierung anzufertigen. Die ist ab sofort in einer Auflage von 199 Exemplaren in der Galerie Zimmermann & Heitmann an der Wißstraße zu kaufen.