GALERIE ZIMMERMANN

Sein Leben - Mel Ramos

Mel Ramos - Sein Leben

Der Künstler Mel Ramos war Nachkomme portugiesischer Einwanderer, er wurde am 24.07.1935 in den Vereinigten Staaten von Amerika geboren. Die Stadt Sacramento im Bundesstaat Kalifornien ist der Geburtsort. Sein bürgerlicher Name war Melvin John Ramos.


Er studierte Kunst, sowohl 1954 am Sacramento Junior College, als auch danach 1955 am Sacramento State College. Hier war er Schüler von Wayne Thiebaud, einem Pop-Art-Künstler. Zudem hatte die Bay Area Figurative School zeitweise Einfluss auf ihn durch den damals bekannten abstrakten Expressionismus. Dies ist moderne nordamerikanische Malerei, darunter fallen das sogenannten "Action Painting" und die "Farbfeldmalerei". Damit konnte er jedoch später nichts mehr anfangen und wandte sich von dieser Kunstrichtung ab.


Seit Anfang der 1960iger Jahre malte der Künstler fiktive Comic-Charaktere, wie z. B. Batman (Fledermausmann) oder auch Superman (Dieser war der Beginn der Superhelden) usw.


Ab dem Jahre 1963 wurden sogenannte "Pin-Up Girls"-Darstellungen sein Lieblingsthema. Die Kunst von Mel Ramos galt als Pop-Art und wurde auch teils sehr kritisch betrachtet, weil er oft und gerne seine sogenannten "Pin-Up Girls" in leicht bekleideter oder unbekleideter und provokanter Art malte. Dies tat er in Verbindung mit Werbung bzw. Werbematerial (Z. B. Kaugummi, Schokolade, Softgetränke, Zigarettenpackungen, Automobilen oder Außenwerbung) und teils mit Tieren. Dazu malte er Nilpferde, Kängurus, Gorillas usw.


Schon in den 1960er Jahren - er war 28 Jahre alt - hatte er eine Ausstellung seiner Werke im Los Angeles County Museum. Hier durfte er zusammen mit sehr bekannten Künstlern der amerikanischen Pop-Art-Kunstszene, z. B. Roy Lichtenstein, sowie Andy Warhol seinen Bekanntheitsgrad erhöhen. Aber bereits in diesen Jahren wurde er für seine Werke von konservativen und feministischen Stimmen kritisiert. So ist die Rede davon gewesen, dass die Künstlerin und Feministin Judy Chicago in der besagten Ausstellung laut geworden wäre und ihre Wut über die Bilder an dem Geschäftsführer des Museums ausgelassen haben soll.


Seine erste Pop-Art Einzel-Ausstellung fand 1964 in New York statt, Ort war die Bianchini Gallery.


1966 stellte er erstmals in Deutschland in der Stadt Kassel, Galerie Ricke, aus.


Im Jahre 1967 hatte Mel Ramos eine Pop-Art Ausstellung in San Franzisko als Einzelkünstler.


Ebenfalls in diesem Jahr hatte er nochmals eine Ausstellung in Deutschland, diese fand in Köln statt. Es kam zu einem Desaster: Die Polizei hängte seine Bilder zu, weil sie Frauen mit Tieren in sexuellen Bildern zeigten.


Nackte oder wenig bekleidete Frauen zu malen wurde damit sozusagen für die nächsten Jahrzehnte seine Marke. Die weiblichen Wesen setzte er auch teilweise im Stil alter Meister in Szene oder verlieh seinen Darstellungen Ähnlichkeiten mit prominenten Damen, wie u. a. Claudia Schiffer, Michelle Pfeiffer.


Ab dem Jahre 1992 hatte er seine Lebensmittelpunkte in Spanien und Kalifornien.


Als Kunstprofessor unterrichtete er in den Jahren zwischen 1966 - 1997 an der California State University in der Stadt Hayward Malerei.


Die letzten Jahre seines Lebens bediente er sich moderner Technik für seine Kunst. Er nutzte den Computer, den er für diese Zwecke großartig fand. Er fertigte dazu Fotografien seiner weiblichen Modelle an und überarbeitete diese digital. Anschließend nutzte der Künstler diese bearbeiteten Fotos um neue Bilder zu malen.


Verstorben ist der Künstler am 14.10.2018/ Oakland, Kalifornien.


Berlin Art Week 2018: Rückblick

Ein Rückblick auf die Art Week Berlin

Bereits zum siebten Mal lud die Kunstszene der Bundeshauptstadt zu Kunstmessen, Preisverleihungen, Ausstellungseröffnungen und vielfältigen Sonderveranstaltungen ein. Hunderte von Galerien stellten ihre vielversprechenden künstlerischen Positionen vor. Mit großem Erfolg: Rund 120.000 Besucher zog die Art Week Berlin vom 26. bis 30. September 2018 an. Die Art Week gilt in Berlin als Höhepunkt der zeitgenössischen Kunst und bietet ihren Besuchern ein sehr umfangreiches und vielfältiges Programm.

Kunstplattform und Treffpunkt für in- und ausländische Kunstinteressierte 

Die Art Week Berlin ist eine Kunstplattform, die unter ihrem Dach institutionelle und kommerzielle Akteure zusammenbringt und faszinierende Einblicke in private Projekträume und Sammlungen gewährt. Sie bündelt Kunstpreise, -messen und Ausstellungen, zieht aber nicht nur ein interessiertes Fachpublikum an, sondern Kunstinteressierte aus allen Teilen der Welt und natürlich auch Besucher aus der Hauptstadt. Auf der Art Week trafen sich Künstler, Sammler, Kunstliebhaber, aber auch Galeristinnen und Galeristen sowie Museumsdirektorinnen und -direktoren. Das Programm 2018 zeigte demzufolge auch sehr eindrucksvoll, wie facettenreich und lebendig die Kunstszene in Berlin ist.

Ein beeindruckender Querschnitt durch die Berliner Kunstszene

Das Herz der Berlin Art Week bildeten die beiden Kunstmessen, die an einem ganz besonderen Ort zu finden waren: Sowohl die "Art Berlin" als auch die "Positions Berlin" präsentierten ihre Galerien in den altehrwürdigen Hangars des Flughafens Tempelhof. Ursprünglich waren die Hangars nur ein Ausweichquartier und somit eine Notlösung, doch die lichtdurchfluteten hohen Hallen kamen bei den Veranstaltern bestens an. Bei den Gästen übrigens auch: Allein zur "Art Berlin" kamen mehr als 30.000 Besucher. Die "Art Berlin" ist eine Zusammenarbeit von "Art Cologne" und "abc art berlin contemporary" und stellte in erster Linie Einzelpositionen zeitgenössischer Künstler vor. 

Im Hangar 4 des Flughafens durften sich die Besucher auf die Messe "Positions Berlin" freuen, die mehr als 70 Aussteller aus vielen verschiedenen Ländern präsentierte. Ein weiteres besonderes Highlight der Art Week war das "Berlin Masters", eine hochinteressante Talentschau für begabte junge Künstler(innen). Außergewöhnlich faszinierend präsentierte sich die Ausstellung «The World on Paper» im Palais Populaire der Deutschen Bank: Sie thematisierte auf bemerkenswerte Weise die Wiedergeburt des guten alten Mediums Papier, das im digitalen Zeitalter fast schon in Vergessenheit geraten war. 

Und dann war da noch die mobile Kuppel auf dem Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg, die optisch an ein Planetarium erinnerte: Auf die Besucher wartete das Projekt «The New Infinity», das ganz neue künstlerische Formate zeigte. Für Kunstfreunde war die Art Week also der ultimative "Place to be", zumal auch an anderen Schauplätzen ein Höhepunkt den nächsten jagte. 

Die interessantesten Highlights der Art Week Berlin 2018

Rund 200 Galerien, zwei bedeutende Kunstvereine, 15 Museen und Ausstellungshäuser, 20 Projekträume, elf Privatsammlungen und ein Theater: Das Portfolio der Art Week 2018 konnte sich wirklich sehen lassen. Doch welche Schauplätze waren eigentlich besonders sehenswert? 

Für großen Andrang sorgten natürlich die Einzelausstellungen. Agnieszka Polska im Hamburger Bahnhof, Nicholas Nixon bei C/O Berlin, Lee Bul im Gropius Bau und Julian Charrière in der Berlinischen Galerie: Dies sind nur einige Beispiele für die außerordentlich hohe Qualität der Kunstwoche. Im Showroom der Berliner Privatsammlung Wurlitzer PTC erhielten junge Künstler mit der Ausstellung "AUFBRUCH - MEISTERSCHÜLER VON GREGOR HILDEBRANDT" eine Plattform, während Besucher im Rahmen einer Führung durch die SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin erleben konnten, wie niederländische Meister des 17. Jahrhunderts einen faszinierenden Dialog mit zeitgenössischer Kunst eingingen. 

Liebhaber von Pop-Art und Comic kamen hier ganz besonders auf ihre Kosten, denn in der Privatwohnung des Sammlers Thomas Rusche wartete zwischen antiken Möbeln ein großartiges Werk von Neo Rauch auf Bewunderer. Einer der bekanntesten Vorläufer der Pop Art, William N. Copley, zog im Museum Frieder Burda | Salon Berlin das kunstinteressierte Publikum an. Mit dabei: Werke der südafrikanischen Videokünstlerin Candice Breitz. Die Ausstellung hatte sich unter anderem der momentan allgegenwärtigen "#MeToo"-Debatte angenommen und griff Themen wie sexuelle Ausbeutung und Diskriminierung von Frauen auf. 
In diesem Zusammenhang ist ein Werk unserer Galerie übrigens besonders interessant: "First Love Then Work" von THS (Thomas Schostok) behandelt ebenfalls das stets hochaktuelle Thema Sexualität und lässt dem Betrachter jede Menge Interpretationsspielraum. 

Mit der Berlin Art Week zurück in die Zukunft 

Außergewöhnlich auch die Ausstellung "Back to the Future", eine gelungene Kooperation von C/O Berlin mit dem Fotografiemuseum Amsterdam (FOAM). Die Ausstellung trug den Untertitel "The 19th Century in the 21st Century" und widmete sich den Werken zeitgenössischer Künstler, die sich von der Fotografie des 19. Jahrhunderts inspirieren ließen. Dabei entstanden überraschende hybride Werke, die zum Staunen und Innehalten einluden. Zu den Künstlern dieser wirklich sehenswerten Ausstellung gehörten unter anderem Matthew Brandt, Spiros Hadjidjanos, Warren de la Rue, Thomas Mailaender und Anna Atkins. 
Ebenfalls mit der Vergangenheit beschäftigt sich Jörg Döring in seinen früheren Werken. Der Künstler, mit dem wir bereits mehr als 20 Jahre zusammenarbeiten, ließ sich immer wieder von revolutionären Charakteren, charismatischen, ja fast schon ikonenhaften Persönlichkeiten sowie Comics inspirieren. 

Auch das war die Art Week: abstrakt und avantgardistisch

Ganz anders präsentiert sich dagegen die rumänische Künstlerin Geta Bratescu, deren Werke während der Art Week Berlin im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) zu sehen waren. Bei ihr dominieren abstrakte Werke mit grafischen Linien, Strukturen, Mustern und Flächen. Ob Grafiken, Zeichnungen, Collagen aus Stoff und Papier oder Rauminstallationen, die Künstlerin lässt bei ihrem avantgardistischem Schaffen immer wieder Fragen nach der menschlichen Identität, nach Geschichte und Erinnerung und auch nach dem weiblichen Geschlecht entstehen. Die beeindruckende Einzelausstellung war eine Kooperation des Neuen Berliner Kunstvereins mit dem Rumänischen Kulturinstitut Berlin. 

Wer eine etwas weniger deklinierte Formensprache bevorzugt, findet vielleicht in den Werken von James Rizzi seinen Favoriten. Seine Bilder sind farbenfroh und fröhlich und laden immer wieder aufs Neue zum Betrachten ein. Ein Blick auf seine Kunstwerke ...und es stellt sich fast automatisch gute Laune ein. 

Ein Fazit zur Art Week Berlin 2018

Die diesjährige Art Week war ein großartiges Kunstspektakel, das zahllose Besucher in seinen Bann zog. Und so mancher Gast, der zeitgenössischer Kunst bislang eher zurückhaltend und kritisch gegenüberstand, wurde eines Besseren belehrt. Sollten Sie die Kunstwoche verpasst haben: Keine Sorge, sie kommt im nächsten Jahr bestimmt wieder! Traumhaft schöne Kunstwerke und Bilder namhafter Künstler erhalten Sie ja schließlich das ganze Jahr über in unserer Galerie: zum Bewundern, Genießen oder auch als Vorfreude auf die Art Week 2019.


Wie hänge ich Bilder richtig auf?

Wie hänge ich Bilder richtig auf?

Wer in seinem Zuhause Bilder aufhängen möchte, sollte sich deren Wirkung bewusst machen. Die Größe, die Art der Aufhängung und der Rahmen müssen ebenso stimmen. Oft empfiehlt es sich, Bilder in Gruppen zu arrangieren. Auch dabei sollten einige Regeln eingehalten werden. 
 

Passt das Motiv zu mir? 

Manchmal entdeckt man auf dem Flohmarkt oder in einem Laden ein Bild, das einen auf den ersten Blick fasziniert. Wenn das Budget es zulässt, nimmt man es mit. Zu Hause angekommen stellt man fest, dass es weder farblich noch vom Motiv her mit dem Rest der Wohnung zusammenpasst. Vom Stil her scheint es auch aus dem Rahmen zu fallen. Muss das Bild deswegen wieder weg? Wer gern mit Kontrasten spielt, setzt es vielleicht trotzdem oder gerade deswegen in der Wohnung als Highlight ein. Ansonsten ist es besser, sich vor dem Kauf zu überlegen, ob man sich mit dem Bild identifizieren kann. 
 

Proportionen beachten 

Einzelne kleine Bilder wirken auf großen Wandflächen verloren. Überdimensionale erwecken auf kleinen Wandflächen den Eindruck, den Raum zu erschlagen. Deswegen macht es Sinn, vor dem Anbringen von Bildern die Proportionen aufeinander abzustimmen. Viele Bilder wirken in Gruppen besonders gut, beispielsweise wenn sie dasselbe Thema aufgreifen oder derselbe Rahmentyp sie miteinander verbindet. Für die Aufhängung in Gruppen stehen unterschiedliche Variationen zur Verfügung. Diese sollten zuvor der Einfachheit halber auf dem Fußboden oder auf einem Tisch ausprobiert werden. 
 

Rasterhängung 

Für die Rasterhängung wird vor dem Bilder aufhängen ein Rahmen geschaffen, an dem sich die Exemplare orientieren. Entweder schließen die oberen, die unteren oder die seitlichen Rahmen auf derselben Linie ab oder alle Linien stimmen überein. Ist Letzteres der Fall, wirkt die Bildaufhängung besonders ordentlich. 
 

Versetzte Hängung 

Die versetzte Hängung hingegen wirkt locker. Wichtig ist, dass zur rechten Seite hin eine aufsteigende Tendenz zu bemerken ist. Dann nämlich verknüpft das Gehirn des Betrachters die Gruppierung mit etwas Positiven. Einen gewissen Zusammenhalt der Bilder untereinander erkennt das Auge an der Wahl derselben Rahmenfarbe, desselben Rahmenmaterials oder derselben Rahmenform. 
 

Collage 

Collagen können alle Arten von Bildern als Gruppierung aufgreifen, selbst wenn sie auf den ersten Blick nicht zusammengehören. Auch eine Wanduhr, ein kleines Regal oder ein Setzkasten machen sich in der Zusammenstellung gut. Um eine gewisse Ordnung hineinzubringen, beginnt man mit dem größten und wichtigsten Motiv, um das herum alle anderen angeordnet werden. Dabei denkt man sich imaginäre Linien und stimmt außerdem die Rahmenabstände aufeinander ab. 
 

Richtige Aufhängung wählen 

An den meisten Bilderrahmen ist die Art der Aufhängung bereits vorgegeben. Die Ein-Punkt-Aufhängung befindet sich mittig am oberen Rahmen. Der Vorteil besteht darin, dass das Bild stets gerade hängt. Bei der Zwei-Punkt-Aufhängung ist es wichtig, die Punkte für beide Nägel zuvor mit der Wasserwaage auszurichten. Sofern es sich um schwere Bilderrahmen handelt, kann das Einschlagen von Dübeln sinnvoll sein. Wer seine Bilder gern austauscht, wählt eine Bilderleiste. Sie wird an der Wand angebracht und lässt sich beliebig neu bestücken. Ähnlich funktioniert das Auswechseln von Bildern auf einer Galerieschiene. Besonders filigrane Bilder lassen sich mit Klebenägeln an die Wand bringen. 


Was außerdem beim Bilder aufhängen beachtet werden sollte 

Auf einem gemusterten Hintergrund können bunte Bilder ihre Schönheit kaum entfalten. Besser ist es, sie auf einer einfarbigen Wand anzubringen. Die muss nicht zwangsweise weiß sein. Auf einer roten Fläche beispielsweise kommen dunkle Bilder besonders gut zur Geltung, wenn sie mit einem weißen Passepartout unterlegt sind. Es entsteht eine Signalwirkung. Dezente Motive wirken stimmig, wenn sie von Pastellfarben begleitet werden.


Zum Thema Einrahmungen in Dortmund bzw. Düsseldorf beraten wir Sie gerne und unverbindlich.


Die neu Graphik "The colors of my city"

Am 1. Oktober 2018 erscheint die neue Grafik aus dem Nachlass des Künstlers James Rizzi.


Der Preis für die Arbeit "The colors of my city" beträgt incl. Passepartout 2.535 Euro - Und für nur 100 Euro Aufpreis bekommen Sie bei uns den passenden Alurahmen.


Die Autorisierung bzw. Echtheit wird durch das Hologramm auf der Rückseite des Bildes garantiert.


Details zum Kunstwerk finden Sie weiter unten in der Beschreibung.

JAMES RIZZI "The Colors of my city"

Künstler: James Rizzi
Titel: The colors of my city
Technik: 3D-Technik
Papiermaß: 37 x 29 cm
Jahr: 2018
Auflage: 350 Exemplare
Handsigniert: Drucksigniert & Hologramm
Preis: 2.535 Euro incl Passepartout


JETZT KAUFEN


Ausstellung Likörelle in Dortmund

Ab dem 24. September präsentieren wir Ihnen eine große Auswahl an Unikaten und Serien von unserem Künstler Udo Lindenberg.
Die Vernissage findet am 22.09. ab 19 Uhr statt - Udo`s Top-Doppelgänger Marcus Krey wird ein Konzert mit seinen größten Hits geben.


Standort: Galerie Zimmermann & Heitmann in Dortmund
 

Udo Lindenberg Ausstellung

Der Maler Udo Lindenberg

Udo Lindenberg, geboren 1946 in Gronau, ist nicht nur bekannt als deutscher Rockmusiker, Schlagzeuger und Schriftsteller, sondern auch als Kunstmaler.
In den 1990er Jahren malte Udo in seinem Wohnsitz dem Hotel Atlantic, seine ersten Likörelle. 1996 fand die erste Ausstellung statt, weitere folgten, unter anderem 2005 in Bonn im Haus der Geschichte. Neu ist eine Galerie auf seiner Lieblingsinsel Sylt, die von ihm zu seiner Panik - Filiale erklärt wurde. Selbst im deutschen Bundeskanzleramt findet man einige seiner Werke. 2010 gestaltete er zwei Sondermarken, die vom Bundesministerium der Finanzen herausgegeben wurden.


Wie alles begann
Der Künstler Joseph Beuys regte Udo Lindenberg an, es mit der Malerei zu versuchen. Jeder kann ein Künstler sein in allen Bereichen des Lebens, war seine Message an den Panikrocker. Zunächst begann Udo Lindenberg mit Likören die sicher auch durch seine Kehle flossen, kleine Bilder auf Papier zu malen. Für die Farbe Orange wählte er Mandarinenlikör, Blue Curacao stand für Blau. Er nannte seine Unikate Likörelle. Es stellte sich heraus, dass Likör eher zum Trinken geeignet war als zum Malen, was sich in der blassen Farbe und der geringen Haltbarkeit äußerte. Kurz und gut, machte Udo sein Ding und entwickelte gemeinsam mit Spezialisten der Weinbrennerei die Likörfarben. Diese Farben punkteten mit großer Intensität und langer Haltbarkeit. Der findige Künstler ließ sich das Verfahren zur Herstellung patentieren. Heute malt Udo nicht mehr mit Likörfarben, sondern bevorzugt hochwertige Aquarellfarben.


Panische Malerei
Udos Bilder sind Selbstdarstellungen wie es zum Beispiel seine Udogramme zeigen. Dort sieht man kleine Männchen und Frauen mit riesigen Schlapphüten.
Der Panikrocker, der selbst ein lebendes Gesamtkunstwerk ist, bringt zweidimensionale Likörzeichnungen, Comicfiguren mit Hut und Brille die ihn selbst darstellen zu Papier. Seine Werke zieren Songzitate oder Alben - Titel seines musikalischen Schaffens, die regelmäßig im "Lindenwerk" erscheinen.


Der Panikmaler
Udos Werke sind sehr begehrt. Aktuell freuen sich Liebhaber seiner Kunst über handsignierte Originalgrafiken. Es werden streng limitierte Auflagen von nur 200 Exemplaren seiner Original Siebdrucke und Original Grafiken angeboten. Die lustigen und doch von Gedankentiefe zeugenden Motive erfreuen nicht nur seine Fans.
2016 hatte der Panikrocker seit seinem 70. Geburtstag so viele Auftritte, dass die Malerei etwas in den Hintergrund geriet. Inzwischen gehören seine Likörelle in Deutschland zu den gefragtesten Kunstwerken unserer Zeit. Auch international findet Udos Schaffen große Beachtung. Bei "Promis malen die 2", einer Auktion die vom NDR zugunsten schwerkranker, sterbender Menschen und deren Angehörigen veranstaltet wurde, erzielte eines seiner Gemälde 22.222 Euro. Er ließ es sich nicht nehmen, das Bild persönlich im Hamburger Hotel Atlantic zu überreichen.


Editionen von Udo
Neue Unikate sind "Wie gut dass man einen Vogel hat" und "Phönix aus der Flasche", das Udo auf einem Bein, auf einer Likörflasche stehend mit einem Champagnerglas in der einen und die unumgängliche Zigarette in der anderen Hand zeigt. Auch "Heimweh nach Sylt", oder eine neue Version von "Alles klar auf der Andrea Doria", aber auch die älteren Werke mit Lindenbergs besonderem Witz, mit dem er seine Gefühle auf einzigartige Weise in Form von Karikaturen zum Ausdruck bringt, sprengen jeden Rahmen der Malerei.


Bilderrahmen in Dortmund

Bildereinrahmungen

Ein Bild kann viel erzählen, doch unberahmt erfährt es nicht die volle Geltung. Passend dazu sorgt ein entsprechender Bilderrahmen für den optischen Glanz. Wenn ein Bild in einem Rahmen verankert ist, wirkt es gleich ganz anders. Doch Rahmen haben neben der Optik natürlich auch noch andere Funktionen. Eine Einrahmung gibt Bildern eine gewisse Stabilität. Zudem schützt sie das jeweilige Bild. Aber welcher Rahmen ist für welches Bild der richtige und aus welchem Material sollte der Rahmen sein? 


Gut gerahmt ist (optisch) halb gewonnen 


Die Optik spielt bei Bildereinrahmungen eine große Rolle. Außerdem ist sie eine Frage des Geschmacks. Was dem einen gefällt, muss dem anderen noch lange nicht zusagen. Bilderrahmen sind eine sehr individuelle Angelegenheit. Man sollte sie stets mit Bedacht auswählen. Nicht jeder Rahmen passt zu jedem Bild. In der Kunst werden gerne Rahmen aus Gold oder vergoldete Rahmen verwendet. Sie sollen das Bild edler und damit hochwertiger aussehen lassen. Das spiegelt sich dann natürlich auch im Gesamtwert des Bildes wieder. Rahmen können ein Bild also nicht nur optisch aufwerten, auch der Preis kann mit ihnen steigen. Für den normalen Gebrauch im Alltag eigenen sich eher praktische Bildereinrahmungen, die möglichst pflegeleicht sind. Hier handelt es sich meistens um eine Einrahmung aus Kunststoff. Diese Rahmen sind schnell zu reinigen und sehen trotzdem gut aus. Auch Rahmen aus Holz sind sehr beliebt und können für ein Bild den besonderen Akzent setzen. Ob hochwertig oder praktisch - gut gerahmt hat jedes Bild (optisch) halb gewonnen! 


Der richtige Rahmen - langlebiger Schutz für jedes Bild 


Wer möchte, dass sein Bild möglichst lange hält, kommt an einer gut gemachten Einrahmung nicht herum. Würde es "frei" an der Wand hängen, stoßen sich die Ecken mit der Zeit ab. Die Abnutzung des Bildes würde schneller voran schreiten. Bildereinrahmungen sorgen für wirksamen Schutz. Ein guter Rahmen hält lange und bietet somit für jedes Bild einen langlebigen Schutz. Doch es kommt auf den richtigen Rahmen an. Nicht jeder Bilderrahmen passt zu jedem Bild. Manche Bilder verlangen eher nach einem schlichten Rahmen, andere dagegen benötigen einen Rahmen aus einem speziellen Material, damit sie länger halten. Denn nicht jedes Bild ist aus demselben Material angefertigt. Ein Foto dagegen schon. Deshalb verträgt es nahezu jeden Rahmen, optisch individuell angepasst - versteht sich! 
Rahmen sind oft das erste was an einem Bild wahrgenommen wird. Wer auf ein eingerahmtes Bild schaut, sieht erst einmal nur den Rahmen. Selbst wenn er schlicht gehalten wurde. Wie wirkt er für sich und gemeinsam mit dem Bild? Dann erst fällt der Blick auf das Bild, um das es eigentlich gehen sollte ... Wir als Galerie Zimmermann & Heitmann bieten in Dortmund seit 1879 Einrahmungen an.


Bilderrahmen Dortmund

Bilderrahmen bzw. Einrahmungen in Dortmund


Mel Ramos "Lola Cola 5"

Neu bei Galerie Zimmermann & Heitmann:

Mel Ramos "Lola Cola 5"


Die Lithografie wurde in 30 Farben auf 330 Gramm Revere-Magnani Papier geduckt
61 x 46 cm (Format des Motives)  auf 80,5 x 58,5 cm (Blattformat)
Die Auflage beträgt 120 Exemplare, welche vom Künstler nummeriert und handsigniert sind
Subskriptionspreis bis Ende August: 4.000 Euro (danach 5.000 Euro)

Mel Ramos "Lola Cola 5" 2018

Mel Ramos "Lola Cola 5"
 

Mel Ramos

Ein sehr bekannter Vertreter der Pop-Art ist Mel Ramos. Der Künstler ist der Sohn portugiesischer Einwanderer und wurde 1935 in Sacramento, Kalifornien geboren. Heute hat der Künstler Wohnsitze in Kalifornien sowie wie in Spanien und ist insbesondere für seine bunten Pin-Up-Zeichnungen bekannt. 


Mel Ramos studierte Kunst am Sacramento Junior College sowie am State College. Sein Lehrer Wayne Thiebaud, ebenfalls ein Maler, brachte Ramos den "Abstrakten Expressionismus" der sogenannten "Bay Area Figurative School" näher. Dieser Stil herrschte in den USA vor allem in den 1950-er Jahren vor. Die Leidenschaft für Comic-Figuren war am Anfang von Ramos Karriere groß, so zeichnete er ab 1961 zunächst männliche Superhelden, wie Batman, Superman oder The Spectre. In 1963 erreichte Mel Ramos seinen endgültigen Durchbruch, indem er begann, weibliche Figuren aus der Comic-Welt zu zeichnen, wie Wonderwoman, Venus oder Supergirl. 


Angelehnt an den Stil seiner weiblichen Comic-Heldinnen widmete der Künstler sich der Darstellung von "Commercial Pin-Ups", welche zu seinem Markenzeichen geworden sind. Seine Pin-Up Zeichnungen erinnern an typische Arrangements, welche man in der Werbung dieses Jahrzehnts vermehrt vorfand. Ramos parodiert mit seiner Kunst die Werbebranche, welche die Produkte mithilfe einer Darstellung aufreizender, weiblicher Sexualität zu verkaufen suchte. Die Bilder, die in der Werbung entstanden sind und die Ramos im überspitzten Stil zeichnet, zeigen Frauen, die leicht bekleidet in einer vulgär-vitalen Pose auf dem Werbeprodukt drapiert sind, wodurch die Kauflust des Kunden mit sexuellen Reizen geschürt werden soll. Ramos Werke sind in knalligen Farben gehalten und zeigen untere anderem eine nackte, junge Frau, die sich in einem Martini-Glas räkelt sowie eine Frau, nur mit Schuhen bekleidet, die sich an einer "Campari"-Flasche festhält und dem Betrachter ihre Rückseite zeigt. Andere Werke zeigen Frauen, die nackt auf einer Zigarre drapiert sind oder im Rahmen eines Schlüssellochs präsentiert werden, sodass der Betrachter das Gefühl hat, die Frau durch ein Schlüsselloch zu beobachten. Diese Werke erscheinen versachlicht und, wie es in der Pop-Art üblich ist, in ein grünes Neon-Licht getaucht. 


Durch seine explizite Frauendarstellung erfuhr Ramos in den 1960-er Jahren vermehrt Kritik, erst aus konservativer und später auch aus feministischer Seite. Bei einer Ausstellung in Köln im Jahr 1967 wurden Ramos' Bilder von der Polizei mit Tüchern verhängt. Es handelte sich bei dieser Ausstellung um die Bilder aus Ramos' Serie "Animal Paintings", bei der leicht bekleidete oder nackte Frauen zusammen mit Tieren wie Nilpferden, Kängurus oder Robben posieren. Nichts desto trotz hatte Ramos viele weitere Ausstellungen, welche sich bis heute einer großen Beliebtheit erfreuen. Auch, wenn seine Pop-Art Werke provokativ sind, bleibt die Beliebtheit dieser dennoch ununterbrochen. 


Ab dem Jahr 1972 wandte sich Mel Ramos seinen "Unfinished Paintings" zu. Die Werke erinnern an Aktbilder klassischer Künstler des 18. und 19. Jahrhunderts wie Ingres, Modigliani oder Manet. Jedoch ersetzte Ramos die subtile Erotik der Künstler durch Pin-Ups und deren direkteren Sexappeal. Mit weiteren Serien wie "I still get a thrill when I see Bill" und "The Transfiguration of Galatea" bediente der Künstler sich erneut bekannten Zitaten aus der Kunstgeschichte, die die Werken Willem de Koonnings und diverse antike Skulpturen als Referenz nutzt. Ramos kombiniert in diesen Werken realistische Zeichnungen mit skizzenartigen Zeichnungen. So zeichnet er Frauen, deren Köpfe realistisch dargestellt werden und deren Körper vom Rezipienten nur skizzenartig, beziehungsweise modern-abstrakt, erahnt werden können, jedoch trotzdem aufreizend wirken. Seine Serie, die auf antiken Skulpturen basiert, zeigt einen Übergang vom realistisch gezeichneten Kopf der Frau zum Skulptur-artigen Körper. 


Mel Ramos basierte seine Aktzeichnungen häufig auf bekannten Persönlichkeiten, wie unter anderem Marilyn Monroe oder Scarlet Johansson. Am 22. November 2016 wurde sein Werk "Peek-a-boo Marilyn" von 1964 im Rahmen einer Auktion zur "Zeitgenössischen Kunst" für €173.800 versteigert. 


Mel Ramos Werke sind provokativ und humorvoll und vermischen idealisierte Frauenkörper mit Bildern der Pop-Kultur. Der Künstler betont immer wieder, dass seine Werke unpolitisch sind, sie werden jedoch trotzdem häufig als kontrovers und provozierend wahrgenommen, was ihre Beliebtheit nicht gemindert hat. 


Von 1966 bis 1997 lehrte der Künstler als Professor für Malerei an der California State University in Hayward.