GALERIE ZIMMERMANN

Ottmar Hörl und seine Kunst

Ottmar Hörl ist ein deutscher Künstler, Bildhauer, Foto- und Objektkünstler. Seine Ausdrucksformen sind einzigartig, vielfältig und lassen sich kaum in eine Stilrichtung einordnen. Bekannt wurde er unter anderen durch seine seriellen Skulpturen, die das alltägliche Leben repräsentieren. Er beschreibt Skulpturen als Organisationsprinzip, was in vielerlei Hinsicht in der Umgebung sowie im Alltag zu finden ist.

Lebensweg

Ottmar Hörl wurde im Jahr 1950 in Nauheim geboren. Vor seinem Start in die Künstlerwelt studierte er Maschinenbau und arbeitete nach abgeschlossenem Studium als Konstrukteur. Für den künstlerischen Weg entschied er sich erst im Jahr 1975, wo er sich an der Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt bewarb. Diese schloss Hörl 1979 ab und erhielt daraufhin mithilfe eines Stipendiums Zugang zur Hochschule für Bildende Künste in Düsseldorf. Dort wurde er unter anderem von Prof. Klaus Rinke unterrichtet. Hörls Studium endete 1981, woraufhin er bereits kurze Zeit später seine erste Einzelausstellung erhielt.


Im Jahr 1985 gründete Ottmar Hörl zusammen mit den Architekten Götz G. Stöckmann und Gabriela Seifert eine Gruppe namens „Formalhaut“. Zusammen entwarfen sie die ausdrucksstarke Dachlandschaft des Behördenzentrums in Gutleut. Drei Jahre später wurden einige von Hörls Werken auf der Galerie Vorsetzen, einer Künstlerkooperative in Hamburg, gezeigt.


1992-93 erhielt Ottmar Hörl zusammen mit „Formalhaut“ eine Gastprofessur auf der TU Graz. Nur ein Jahr später wurde er zusammen mit seiner Gruppe von der Akademie der Künste Berlin mit dem Förderpreis für Baukunst belohnt. 1997 erhielt er auf dem internationalen Kunstmarkt in Düsseldorf den Cologne Fine Art-Preis. Nach einem weiteren Jahr wurde er mit dem Wilhelm-Lot-Preis gewürdigt, ein Kunstpreis vergeben von Darmstadt.


OTTMAR HÖRL "Sponti (signiert)"

Ottmar Hörl
Sponti-Zwerg


Seit 1999 ist er als Professor für Bildende Künste auf der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg tätig. Viele seiner Werke werden nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland sehr hochgeschätzt und finden sich in zahlreichen Sammlungen und öffentlichen Räumen.


2002 erhielt er, zusammen mit Dietmar Wiesner und Rainer Römer den Intermedium-Preis. Im Jahr 2009 wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den unvergleichlichen Künstler eingeleitet. Anlass hierfür war eine unbekannte Anzeige an die Nürnberger Galerie, in welcher ein goldener Gartenzwerg des Künstlers ausgestellt war, der den Hitlergruß zeigte. Laut Hörl seien die Zwerge zwar eine Anregung für Diskussionen gewesen, als Nazi war er jedoch bis dato noch nie bezeichnet worden. Die Ermittlungen wurden nach dem Bekanntwerden bereits nach wenigen Tagen wieder eingestellt.


Im Jahr 2012 erhielt Ottmar Hörl von seinen Studenten eine ganz besondere Ehrung: Als Erinnerung an sein wohl bekanntestes Werk, das „Große Hasenstück“ wurden 350 Figurinen ausgestellt. Das Motto hierfür belief sich auf „350 Präsidenten für die Akademie“.


2015 wurde Hörl mit dem CREO-Innovationspreis von der Deutschen Gesellschaft für Kreativität in Frankfurt a.M. geehrt.


Günter Grass und seine Blechtrommel

Günter Grass ist uns vor allem als Schriftsteller bekannt. Über seine Plastiken und Zeichnungen weiß die breite Öffentlichkeit eher wenig. Der mehrfach begabte Künstler ist ein interessanter Zeitgenosse, der bis heute auch politisch aktiv ist. Er ist kein bequemer Mensch und einige seiner Werke wurden schon heiß diskutiert.


Er gilt als ein bedeutender deutschsprachiger Schriftsteller der Gegenwart. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt und weltweit verlegt. Günter Grass wurde am 16.10.1927 in Danzig geboren. Seine Eltern hatten ein Kolonialwarengeschäft. Heute ist Grass Ehrenbürger seiner Geburtsstadt. 2009 eröffnete dort ein Günter-Grass-Museum.


Im Zweiten Weltkrieg meldete er sich im Alter von nur 15 Jahre zur Wehrmacht als Luftwaffenhelfer. 1944 wurde er zur Waffen-SS einberufen. Von 1945 bis 1946 war er in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Diesen Teil seines Lebens schilderte Grass in seinem autobiografischen Buch " Beim Häuten der Zwiebel ".


Nach dem Krieg machte Günter Grass bei einem Praktikum bei einem Steinmetz in Düsseldorf wichtige Erfahrungen als Bildhauer. Von 1948 bis 1952 studierte Grass Grafik und Bildhauerei an der Kunstakademie in Düsseldorf. Um sein Können zu vervollkommnen, wurde er von 1953 bis 1956 Student der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Hier war er Schüler des Bildhauers Karl Hartung. Im Anschluß an sein Studium lebte er ein Jahr in Paris. Nach diesem Jahr zog er nach Berlin zurück. In späteren Jahren nahm er seinen Wohnsitz in Schleswig- Holstein.
1956 debütierte Grass mit einem Lyrikband. Im Jahr 1959 begründete der Roman " Die Blechtrommel " seinen Weltruhm als Schriftsteller. In den Jahren 1956 und 1957 stellte Grass aber auch seine Graphiken und Plastiken aus.


Heute lebt Günter Grass in Behlendorf bei Lübeck. In seinem Atelier hat er drei Arbeitsräume eingerichtet. Ein Raum ist zum Schreiben seiner literarischen Werke gedacht. Hier befinden sich zwei Stehpulte. Das erste Pult nutzt Grass zum Schreiben mit der Hand. Auf dem zweiten Pult steht seine alte Schreibmaschine. Im nächsten Raum entstehen seine Skulpturen. Eine Tür gibt es nicht zwischen den Räumen. Der Künstler möchte schnell wechseln können, wenn eine Idee ihn packt. Da wäre eine Tür nur hinderlich für ihn. Die Arbeit an einer Skulptur ist ihm sehr wichtig. Das Auge und ein gutes Raumgefühl sind für ihn bedeutsam. Über eine Treppe erreicht man den dritten Raum des Ateliers. Hier zeichnet der Künstler mit Bleistift, Kreide und Lithotusche zahlreiche Variationen von einem Motiv. Die Blätter breitet er aus. So hat er eine bessere Übersicht über das Entstandene. Eine große Anzahl von Zeichnungen, Radierungen und Lithographien sind im Laufe der Jahre neben seinem umfangreichen schriftstellerischen Schaffen entstanden. Seine erste Veröffentlichung im Jahre 1956 war der Gedichtband " Die Vorzüge der Windhühner ". Grass hat diesen Gedichtband selbst illustriert.


Zu abstrakter Kunst hat Günter Grass keine Verbindung. Er zeichnet lebensnah und gegenständlich. Viele Zeichnungen von verschiedenen Tieren sind unter seinen Werken. Seine Zeichnungen werden hauptsächlich als Drucke gehandelt. Der Künstler möchte sie für eine breite Mehrheit erschwinglich machen. In Lübeck befindet sich das Günter-Grass-Haus. Hier wird ein Großteil seiner literarischen Werke im Original aufbewahrt.

Günter Grass erhielt 1999 den Nobelpreis für Literatur als Anerkennung für sein schriftstellerisches Schaffen.


Biographie von Christo

Christo ist ein amerikanischer Künstler bulgarischer Herkunft. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Jeanne-Claude erlangte er weltweite Berühmtheit durch das Umhüllen von Gebäuden und das Verändern von Landschaften durch Folien. Das Künstlerehepaar ermöglichte durch ihr Schaffen neue Erfahrungen der Wahrnehmung. Zu ihren bekanntesten Arbeiten gehören die Verhüllung des Reichstages in Berlin, das Projekt „The Gates“ im Central Park von New York City und die Umhüllung der Brücke Point Neuf in Paris.
Christo Wladimirow Jawaschew wurde am 13. Juni 1935 in der bulgarischen Kleinstadt Gabrowo geboren. Schon in seiner frühen Kindheit machte sich sein künstlerisches Talent bemerkbar. Seit dem Jugendalter experimentierte er in der Textilfabrik seines Vaters mit Stoffbahnen. Im Jahr 1953 begann er sein Studium an der „Akademie für Schöne Künste“. Da der sozialistische Lehrplan der Entfaltung seines künstlerischen Talents im Weg stand, entschloss er sich 1957 zur Flucht nach Wien. Dort besuchte er für kurze Zeit die „Akademie der Bildenden Künste“, bevor er 1958 nach Paris zog.


In Paris lebte er in Armut, sein Geld musste er durch Portraitmalerei verdienen, eine Arbeit, die ihm zuwider war. Trotz seiner schlechten finanziellen Verhältnisse mietete er sich 1958 ein Atelier und widmete sich dort seiner Kunst – dem Verhüllen von Gegenständen. Im gleichen Jahr lernte er seine zukünftige Ehefrau, die Französin Jean-Claude Guillebon, kennen. Bald arbeitete das Paar nur noch im Team: ihr organisatorisches Talent ergänzte seine künstlerischen Fertigkeiten. Eines ihrer ersten gemeinsamen Projekte brachte sie 1962 in die Schlagzeilen, das ungenehmigte Projekt „Eiserner Vorhang - Mauer aus Ölfässern“, das sie in einer Pariser Nebenstraße präsentierten.


1964 zog das Ehepaar nach New York, das damalige Zentrum der modernen Kunst. Sie stellten ihre Werke in mehreren bekannten Galerien aus und nahmen einige große Projekte in Angriff. 1969 verhüllten sie einen Küstenstreifen in Australien. Fast zwei Jahre dauerte die Vorbereitungszeit für das Projekt „Valley Curtain“, bei dem ein Vorhang durch ein 400 Meter breites Tal in den Rocky Mountains gezogen wurde. Weitere berühmte Werke wie die Verhüllung der Pont Neuf und des Berliner Reichstages folgten. Eines der bekanntesten Werke wurde im Jahr 2005 realisiert: „The Gates“, ein 21 Millionen US-Dollar teures Projekt, bei dem im New Yorker Central Park 7503 gelb umhüllte Tore aufgestellt wurden.


Das Künstlerpaar finanzierte alle Projekte vollständig durch den Verkauf von Collagen, Zeichnungen und Originalmaterialien – alle Verhüllungsmaterialien wurden wiederverwertet. Für die Zukunft plant der Künstler weitere Projekte, jedoch ohne Jean-Claude, die im Jahr 2009 starb. Im Unterschied zu vielen anderen Künstler will Christo keine unsterblichen Werke erschaffen, sondern betont die Vergänglichkeit seiner Kunst.


Thomas Baumgärtel - Der Bananensprayer

Der deutsche Künstler Thomas Baumgärtel, geboren 1960 in Rheinberg im Ruhrgebiet BRD, auch bekannt als der Bananensprayer, lebt und arbeitet zurzeit in Köln. Von 1985 bis 1990 studierte Thomas Baumgärtel freie Kunst an der Fachhochschule in Köln und absolvierte zwischen 1985 bis 1995 ein Studium in Psychologie und Kunsttherapie an der Universität in Köln.


1986 markierte er das erste Mal einen Kunstort mit seiner Spraybanane. Es ist sein inoffizielles Logo geworden und wer die Kunstszene kennt weiß, wer dahinter steckt. Schon seit über zwanzig Jahren signiert er Wände, die man in 4000 Kunstmuseen und Galerien zwischen Berlin, Basel, New York, London, Wien und weiteren wichtigen Städten, sehen kann.


Seine Übertriebenheit, die Banane überall an Wänden hinzusprühen brachte ihn ordnerweise Schadenersatzklagen und eine U-Haft in München ein. Als der Künstler vor 25 Jahren Zivildienst leistete, fand er eines Tages ein Kruzifix auf dem Boden. Seine Banane, die er zum Frühstück bekam, musste für eine Bananenkreuzigung hinhalten. Spontan nahm er die Bananenschale als Arme und das Fruchtfleisch als Körper. Das war dann seine gekreuzigte Banane. Seit daher beschäftig er sich mit der Banane, die ihn als Künstler und Bananensprayer bekannt machte.


Besucht man den Künstler in seinem Atelier, trifft man auf Bananenaufkleber, gekreuzigte Bananen, mit Acryl bemalte Bananen, Sprühbananen und von Hand geschnittene Schablonen seiner Bananenkollektion. Seine Werke beinhalten nicht nur die Banane, sondern umfassen auch Zeichnungen, Fotocollage, Druckgrafiken aber auch Übermalungen von Fotos, die er ab und zu auch übersprüht. Im Jahre 1996 wurde die Ateliergemeinschaft CAP Cologne gegründet, die mittlerweile schon über 50 internationale Künstler aufweist.


Mit vielen verschiedenen Ausstellungen und Projekten macht Thomas Baumgärtel immer wieder auf sich aufmerksam. Wie zum Beispiel: 1992 mit den 9 Spraybananen zur Documenta 9 in Kassel. 1998 machte er mit seiner Aktion zum 750-jährigen Jubiläum des Kölner Doms aufsehen, weil er mit einer vier Tonnen schweren Skulptur in Bananenform, den Eingang des Doms versperrte. Von 1995 an macht er Bananenpointillismus mit kleinen gesprühten Leinwandarbeiten. Seit 2004 arbeitet er an der Serie “Goldstücke“ 2008-2010 sprayte er im Zug für das Projekt "100 Bananen für das Ruhrgebiet".


Zurzeit plant Thomas Baumgärtel, das Brandenburger Tor mit einer Riesenbanane auszustatten. Jedoch hat er erst vor Kürze wieder einmal eine Absage erhalten, die er nicht so schlimm auffasst, da er meinte, er habe Zeit zu warten. Für Thomas Baumgärtel ist die Banane wie ein Test an die beschenkten Institutionen. Er meint: “So wie die Banane behandelt wird, so geht man mit der Kunst um”.


Stefan Szczesny

Stefan Szczesny wurde am 9. April 1951 in München, Deutschland, geboren. Szczesny ist deutscher Künstler, welcher vor allem in den 1980er Jahren für internationales Aufsehen sorgte. Schlussendlich war der Künstler der Vertreter wie Protagonist der "Jungen Wilden". Aber auch mit den 32 Großskulpturen in Miami wie auch dem Projekt am Stuttgarter Flughafen konnte Szczesny für Furore sorgen.


Die Anfänge - wie aus Szczesny der weltbekannte Künstler aus Deutschland wurde


Als Sohn von Martha Meuffels, Dramaturgin, und Gerhard Szczesny, Schriftsteller, wurde Stefan Szczesny geboren. Er besuchte nach dem Gymnasium eine private Schule für freie wie angewandte Kunst in den Jahren 1967 bis 1969. Danach begann er das Studium für bildende Künste in München. Szczesny arbeitete während der Studienzeit als Kunstkritiker für eine Abendzeitung in München. Seine Frau Mechthild Moldenhauer heiratete Szczesny im Jahr 1974. Im Jahr 1976 wird sein Sohn David geboren; 1979 erblickt seine Tochter Sarah das Licht der Welt. Im Jahr 1980 lebt Szczesny in Florenz, wo er sich mit der Renaissance auseinandergesetzt hat. Mit seiner Ausstellung "Neuen wilden deutschen Malerei" 1981 in Köln konnte er für internationale Begeisterung sorgen. Seine Söhne Roman und Aurel kamen 1987 und 1989 zur Welt.


Die Erfolge von Szczesny zwischen den Jahren 1984 und 2006


Zwischen den Jahren 1984 und 1988 veröffentlichte Szczesny die Zeitschrift "Malerei Painting Peinture". In der Bayrischen Staatsoper übernahm er bei der Inszenierung "Dunkles Haus" die künstlerische Gesamtgestaltung. Auch für "Kabale und Liebe" übernahm er diese Leitung. Im Jahr 1994 übersiedelte er nach New York und bezog dort sein Atelier. 1996 gründete Szczesny die Szczesny Factory. Bereits 1998 wurde das Art Project verwirklicht, bei welchem Szczesny an Glasskulpturen arbeitete. Im Jahr 1999 verheiratete er sich ein zweites Mal mit Eva Klein. Es folgten zwei weitere Söhne (Felix und Anton, geboren 1997 und 2000). "Szczesny - The Film" erschien im Jahr 2002. Regie führte Curt Faudon. Der Film wurde das erste Mal in Cannes uraufgeführt. Im Jahr 2006 eröffnete Szczesny seine zweite Szczesny Factory - diesmal in Berlin. Ebenfalls veröffentlichte er ein Lebenswerk, welches durchaus als eines seiner bekanntesten Werke gilt: die Projekt Insel Mainau, welche Szczesny zu einem Gesamtkunstwerk umgestaltet hatte. Merkmal des Projekts war das Luftschiff des Zeppelin NT, welches von Szczesny mit zwei Frauenakten beklebt wurde.


Die Großskulpturen von Miami und die weiteren Projekte


Im Jahr 2008 konnte Szczesny ein weiteres großes Projekt finalisieren bzw. realisieren, welches ebenfalls für internationales Aufsehen sorgte. Es war der "Ausflug der Sinnlichkeit", welcher am Flughafen präsentiert wurde. In Miami wurden in den Jahren 2009/2010 32 große Stahlskulpturen präsentiert, welche bei den Biltmore Hotels aufgestellt wurden. Heute lebt Szczesny in Saint Tropez, wo er seinen Hauptwohnsitz hat. Auch in Berlin hat Szczesny einen Wohnsitz. Szczesny hat angekündigt, dass weitere Projekte geplant wie umgesetzt werden. Seine Arbeit führt er in Saint Tropez wie in Berlin aus.


Biographie von Rosalie

Die Künstlerin Rosalie, welche mit den Flossi Skulpturen bekannt wurde, erblickte am 24. Februar 1953 in Gemmrigheim das Licht der Welt. Die Künstlerin, welche mit gebürtigem Namen Gudrun Müller heißt, gilt als eine bekannte Bühnenbildnerin wie Malerin in Deutschland und konnte auch über die internationalen Grenzen hinweg für Bekanntheit sorgen.


Die Anfänge der deutschen Künstlerin


In den Jahren 1974 bis 1978 studierte Gudrun Müller an der Universität Stuttgart. Ihre Fächer waren Kunstgeschichte sowie Germanistik. In den Jahren 1975 bis 1982 studierte sie an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste in Stuttgart die Fächer Grafik, Malerei und Plastisches Arbeiten. Ebenfalls befasste sie sich mit dem Bühnenbild bei Jürgen Rose in den Jahren 1977 bis 1982. Seit dem Jahr 1979 gilt sie als freischaffende Künstlerin und entwarf experimentelle Raumkonzepte sowie auch Figurenkonzepte, welche auch als Flossi bekannt wurden. Müller ist nicht nur als Malerin bekannt, sondern auch als Bilderhauerin wie auch Installationskünstlerin bekannt und auch aktiv. Ebenfalls hat sie immer wieder Bühnen- wie Kostümbildnerinnentätigkeiten übernommen. Vor allem im Bereich Schauspiel, Oper und Ballett war sie immer wieder tätig. Experimente wagte sie auch im Bereich Film wie Musik.


Die Jahre 1995 bis heute


Die Künstlerin Rosalie lehrt seit dem Jahr 1995 an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main. Müllner lehrt hier Bühnen- wie Kostümbild und gilt als umgängliche Professorin. Bereits im Jahr 2003 konnte sie eine Meisterklasse führen, welche an der internationalen Sommerakademie in Salzburg im Bereich Bühnenbild teilnahm. In den Jahren 2002 bis 2004 war sie Mitglied der Jury für den Bayerischen Theaterpreis und gründete im Jahr 2002 die Hessische Theaterakademie in Frankfurt am Main. Heute lebte die Künstlerin in Stuttgart und führt noch immer ihre Tätigkeit aus. Sie hat eine Tochter.


Preise und Auszeichnungen


Im Jahr 1982 erhielt sie ein Stipendium für die Kunststiftung Baden-Württemberg. Ihren ersten Preis erhielt die Künstlerin im Jahr 1988. Damals bei der Münchner Biennale für das beste Bühnenbild. Einen weiteren Preis erhielt sie für das beste Kulturplakat, welches in der Stadt München aufgestellt wurde. 2008 erhielt Rosalie den Europäischen Kulturpreis. Diesen erhielt sie auf Grund des künstlerischen Gesamtwerks der Künstlerin durch die "Pro Europa", eine Europäische Kulturstiftung. Den Walter Fink Preis des ZKM (Karlsruhe für intermediale Disziplinen) erhielt sie im Jahr 2009. Wilfried Kretschmann verlieh der Künstlerin am 20. April 2013 den Verdienstorden für das Land Baden-Württemberg.


Die bekanntesten Werke (Bühnenarbeiten)


Pollicino im Jahr 1981
Uwe Scholz Ballettabend im Jahr 1984
Khamma im Jahr 1986
Faust I. im Jahr 1990
Salome im Jahr 1996
Lohengrin im Jahr 2012


Die bekanntesten Ausstellungen


26 Figuren - Aluminumplastiken im Jahr 1988 bei der Münchner Biennale
Typ 1 DIN 67520 im Jahr 1996
Im Gewitter der Rosen im Jahr 2003
HYPERION_Fragment in den Jahren 2008 und 2009
Richard Wagner, Max Klinger, Karl May - WELTENSCHÖPFER im Jahr 2013

Rosalie verstab im Jahr 2017


Biographie von Volker Kühn

Volker Kühn  /  Art in Boxes

Der Künstler Volker Kühn ist international vor allem für seine Objektkästen bzw. Art in Boxes bekannt. Kühn wurde am 5. April 1948 in Neuenkirchen bei Bremen geboren. Er wuchs in der nahe gelegenen Gemeinde Lilienthal auf. Nach seiner Schulzeit entschloss er sich für eine Lehre zum Tischler, die er von 1965 bis 1968 im Künstlerdorf Worpswede absolvierte. Im Jahr seines Abschlusses begann er ein Studium an der Bremer Hochschule für Gestaltung. Er schrieb sich für den Fachbereich Bildhauerei und Plastiken ein und studierte unter anderem bei dem Maler und Glasbildner Johannes Schreiter, der für seine Brandcollagen bekannt ist. Im Jahr 1971 beendete Volker Kühn schließlich sein Kunststudium und eröffnete im folgenden Jahr seine erste eigene Galerie sowie ein Atelier in Lilienthal. Er stellte 1973 seine kinetischen Lichtobjekte im Kunstverein Unna und im Leopold-Hoesch-Museum in Düren aus. Ein Jahr später erhielt Kühn mit dem Förderpreis des Bremer Senats eine erste Würdigung seines künstlerischen Schaffens.


Galt sein Interesse bis dato vor allem der Plastik, so wandte sich Kühn ab 1975 verstärkt der Druckgrafik und der Zeichnung zu. Im Jahr 1976 gewann er den 1. Preis in dem Wettbewerb „Kunst im öffentlichen Raum" an der Bremer Hochschule für Nautik. Bald darauf schuf Volker Kühn seine ersten Minitatur-Radierungen. Diese Radierungen machten ihn in der Folge auch überregional bekannt. In den nächsten Jahren folgten eine Reihe von Ausstellungen, beginnend mit einer Einzelausstellung im Mönchehaus, dem Museum für moderne Kunst in Goslar. 1982 beteiligte er sich an mehreren Kunstmessen im Ausland, darunter die „Art Expo" in New York, die „Art" in Basel sowie die „Line Art" in Gent. Drei Jahre später wirkte er an der Gestaltung der Wertheim-Fassade am Berliner Kurfürstendamm mit. 1986 tourte Kühn mit seiner Ausstellung durch Japan. In der nächsten Zeit waren „Kühns Miniatur-Welten“ in vielen internationalen Ausstellungen auf der ganzen Welt zu sehen.


In dieser Zeit begann sich Volker Kühn zunehmend für die Objektkunst zu interessieren. „Man muss nur machen" lautet dabei sein Motto. Seitdem entstand eine große Anzahl dreidimensionaler Kunstwerke, die sogenannte Art in Boxes. Dabei handelt es sich laut Kühn um Momentaufnahmen auf kleinen Bühnen, die durchaus mit einem Augenzwinkern zu verstehen seien und den Betrachter zum Schmunzeln bringen sollen. In seinen kleinen Objektkästen stellt er Szenen aus dem Alltag mit einer Bildsprache dar, die überall auf der Welt von jedem verstanden wird. Kühn wurde durch diese Art Kunst international bekannt. Seine Kunstwerke werden in vielen namhaften Galerien ausgestellt. Im Jahr 1994 erschien sein Buch „Die Objekte", später folgen „Collection Band 1-3", ein Kalender sowie ein erstes Taschenbuch. Im April 2005 erregte Kühns Ausstellung „Elefantastic“ im Zoo Zürich Aufsehen, in der er seine private Sammlung von Elefantenobjekten der Öffentlichkeit präsentierte, die eine der größten ihrer Art auf der Welt ist. Diese Sammlung war zwei Jahre später ebenfalls in der Stadthalle Bremen zu sehen. Es folgten weitere Ausstellungen in Gießen und Lilienthal sowie die Auszeichnung mit der Ehrennadel der Gemeinde Lilienthal. Seit 2010 beschäftigt sich Kühn mit gerissenen Objekten aus Büttenpapier, den Blätterbildern.


Fakten über Udo Lindenberg

Udo Lindenberg

Der deutsche Musiker Udo Lindenberg ist nicht nur Sänger, sondern auch Schriftsteller und Kunstmaler (Likörelle). Er wurde am 17. Mai 1946 in Gronau, Deutschland, geboren und gründete im Jahr 1969 seine erste Band. Free Orbit wurde die Band genannt, welche im Jahr 1970 die erste LP auf den Markt brachte. Lindenberg nahm bei dieser LP nur teilweise den Gesang ein und spielte vermehrt am Schlagzeug.


Die Karriere des charismatischen deutschen Rocksängers


Auch wenn die ersten Alben floppten, so gab Lindenberg nicht auf. Mit "Andrea Doria" gelang Lindenberg 1973 der kommerzielle Durchbruch. Aber Lindenberg war nicht nur als Musiker damals aktiv, sondern auch als Schriftsteller. Aus diesem Grund präsentierte er 1975 "Albert Alptraum bis Votan Wahnwitz". Ausschlaggebend für seine Karriere war das Jahr 1976. Er präsentierte LPs unter einem Pseudonym und versuchte auch Lieder in englischer Sprache zu singen. Im Jahr 1978 begann Lindenberg auf große Tour zu gehen. 1983 trat Lindenberg in Ost Berlin, im Palast der Republik, auf. Der damalige Auftritt sorgte für Unruhe im ehemaligen Osten und wurde vom Geheimdienst der DDR sowie auch vom Ministerium für Staatssicherheit bewacht. Aber auch gesundheitliche Probleme waren ein Zeichen, dass Lindenberg oftmals über die Stränge schlug. Gesundheitliche Probleme hatte der Mann mit dem Hut schon Ende der 1980er Jahre. Damals erlitt er einen Herzinfarkt, von dem er sich jedoch zu 100 Prozent wieder erholen konnte. Zu Beginn der 1990er Jahre ging Lindenberg mit seinem Panikorchester das erste Mal im Osten auf Tour. Der damalige Auftritt in Leipzig wurde aufgenommen. Lindenberg war zu dieser Zeit bereits ein national erfolgreicher Musiker, der auch immer wieder als Künstler mit Likörelle und Aquarellen aufgefallen war. Kurz vor dem 60. Geburtstag wurde die Autobiografie von Lindenberg auf den Markt gebracht. Das Hörbuch wurde von Ben Becker gesprochen. Heute ist Lindenberg noch musikalisch aktiv, versucht aber auch als Maler immer wieder für Aufsehen zu sorgen.


Lindenberg privat


Udo Lindenberg hatte einige kommerzielle Erfolge. Wer nun denkt, dass Lindenberg zurückhaltend sei, irrt. Er gab immer an, dass er ein politisch aktiver Mensch sei und bekannte sich immer wieder zur Sozialdemokratie. Aus diesem Grund trat er auch einmal auf der Geburtstagsfeier vom ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder auf. Ebenfalls präsentierte er für Live Aid einen Benefiz Song und beteiligt sich immer wieder an Projekten gegen rechtsextreme Gewalt. Mit der Lindenberg Stiftung, welche im Jahr 2006 gegründet wurde, begann er sich auch an humanitären Projekten zu beteiligen. Lindenberg wohnt in Hamburger Hotel "Atlantic Kempnski". Mit seiner Freundin Tine Acke ist Lindenberg bereits seit Ende der 1990er Jahre zusammen. Tine Acke ist Fotografin.


Auszeichnungen und Preise


Udo Lindenberg erhielt (auszugsweise) folgende Preise und Auszeichnungen:

·         Bundesverdienstkreuz auf Grund der Ost-West Bemühungen - 1989

·         Echo für das Lebenswerk - 1992

·         Frankfurter Musikpreis - 2004

·         1 Live Krone für das Lebenswerk - 2006

·         Echo für den besten Künstler - 2009

·         Bambi für das Lebenswerk - 2010

·         Echo für den besten Künstler national - 2012