GALERIE ZIMMERMANN

Wie hänge ich Bilder richtig auf?

Wie hänge ich Bilder richtig auf?

Wer in seinem Zuhause Bilder aufhängen möchte, sollte sich deren Wirkung bewusst machen. Die Größe, die Art der Aufhängung und der Rahmen müssen ebenso stimmen. Oft empfiehlt es sich, Bilder in Gruppen zu arrangieren. Auch dabei sollten einige Regeln eingehalten werden. 
 

Passt das Motiv zu mir? 

Manchmal entdeckt man auf dem Flohmarkt oder in einem Laden ein Bild, das einen auf den ersten Blick fasziniert. Wenn das Budget es zulässt, nimmt man es mit. Zu Hause angekommen stellt man fest, dass es weder farblich noch vom Motiv her mit dem Rest der Wohnung zusammenpasst. Vom Stil her scheint es auch aus dem Rahmen zu fallen. Muss das Bild deswegen wieder weg? Wer gern mit Kontrasten spielt, setzt es vielleicht trotzdem oder gerade deswegen in der Wohnung als Highlight ein. Ansonsten ist es besser, sich vor dem Kauf zu überlegen, ob man sich mit dem Bild identifizieren kann. 
 

Proportionen beachten 

Einzelne kleine Bilder wirken auf großen Wandflächen verloren. Überdimensionale erwecken auf kleinen Wandflächen den Eindruck, den Raum zu erschlagen. Deswegen macht es Sinn, vor dem Anbringen von Bildern die Proportionen aufeinander abzustimmen. Viele Bilder wirken in Gruppen besonders gut, beispielsweise wenn sie dasselbe Thema aufgreifen oder derselbe Rahmentyp sie miteinander verbindet. Für die Aufhängung in Gruppen stehen unterschiedliche Variationen zur Verfügung. Diese sollten zuvor der Einfachheit halber auf dem Fußboden oder auf einem Tisch ausprobiert werden. 
 

Rasterhängung 

Für die Rasterhängung wird vor dem Bilder aufhängen ein Rahmen geschaffen, an dem sich die Exemplare orientieren. Entweder schließen die oberen, die unteren oder die seitlichen Rahmen auf derselben Linie ab oder alle Linien stimmen überein. Ist Letzteres der Fall, wirkt die Bildaufhängung besonders ordentlich. 
 

Versetzte Hängung 

Die versetzte Hängung hingegen wirkt locker. Wichtig ist, dass zur rechten Seite hin eine aufsteigende Tendenz zu bemerken ist. Dann nämlich verknüpft das Gehirn des Betrachters die Gruppierung mit etwas Positiven. Einen gewissen Zusammenhalt der Bilder untereinander erkennt das Auge an der Wahl derselben Rahmenfarbe, desselben Rahmenmaterials oder derselben Rahmenform. 
 

Collage 

Collagen können alle Arten von Bildern als Gruppierung aufgreifen, selbst wenn sie auf den ersten Blick nicht zusammengehören. Auch eine Wanduhr, ein kleines Regal oder ein Setzkasten machen sich in der Zusammenstellung gut. Um eine gewisse Ordnung hineinzubringen, beginnt man mit dem größten und wichtigsten Motiv, um das herum alle anderen angeordnet werden. Dabei denkt man sich imaginäre Linien und stimmt außerdem die Rahmenabstände aufeinander ab. 
 

Richtige Aufhängung wählen 

An den meisten Bilderrahmen ist die Art der Aufhängung bereits vorgegeben. Die Ein-Punkt-Aufhängung befindet sich mittig am oberen Rahmen. Der Vorteil besteht darin, dass das Bild stets gerade hängt. Bei der Zwei-Punkt-Aufhängung ist es wichtig, die Punkte für beide Nägel zuvor mit der Wasserwaage auszurichten. Sofern es sich um schwere Bilderrahmen handelt, kann das Einschlagen von Dübeln sinnvoll sein. Wer seine Bilder gern austauscht, wählt eine Bilderleiste. Sie wird an der Wand angebracht und lässt sich beliebig neu bestücken. Ähnlich funktioniert das Auswechseln von Bildern auf einer Galerieschiene. Besonders filigrane Bilder lassen sich mit Klebenägeln an die Wand bringen. 


Was außerdem beim Bilder aufhängen beachtet werden sollte 

Auf einem gemusterten Hintergrund können bunte Bilder ihre Schönheit kaum entfalten. Besser ist es, sie auf einer einfarbigen Wand anzubringen. Die muss nicht zwangsweise weiß sein. Auf einer roten Fläche beispielsweise kommen dunkle Bilder besonders gut zur Geltung, wenn sie mit einem weißen Passepartout unterlegt sind. Es entsteht eine Signalwirkung. Dezente Motive wirken stimmig, wenn sie von Pastellfarben begleitet werden.


Zum Thema Einrahmungen in Dortmund bzw. Düsseldorf beraten wir Sie gerne und unverbindlich.


Die neu Graphik "The colors of my city"

Am 1. Oktober 2018 erscheint die neue Grafik aus dem Nachlass des Künstlers James Rizzi.


Der Preis für die Arbeit "The colors of my city" beträgt incl. Passepartout 2.535 Euro - Und für nur 100 Euro Aufpreis bekommen Sie bei uns den passenden Alurahmen.


Die Autorisierung bzw. Echtheit wird durch das Hologramm auf der Rückseite des Bildes garantiert.


Details zum Kunstwerk finden Sie weiter unten in der Beschreibung.

JAMES RIZZI "The Colors of my city"

Künstler: James Rizzi
Titel: The colors of my city
Technik: 3D-Technik
Papiermaß: 37 x 29 cm
Jahr: 2018
Auflage: 350 Exemplare
Handsigniert: Drucksigniert & Hologramm
Preis: 2.535 Euro incl Passepartout


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Ausstellung Likörelle in Dortmund

Ab dem 24. September präsentieren wir Ihnen eine große Auswahl an Unikaten und Serien von unserem Künstler Udo Lindenberg.
Die Vernissage findet am 22.09. ab 19 Uhr statt - Udo`s Top-Doppelgänger Marcus Krey wird ein Konzert mit seinen größten Hits geben.


Standort: Galerie Zimmermann & Heitmann in Dortmund
 

Udo Lindenberg Ausstellung

Der Maler Udo Lindenberg

Udo Lindenberg, geboren 1946 in Gronau, ist nicht nur bekannt als deutscher Rockmusiker, Schlagzeuger und Schriftsteller, sondern auch als Kunstmaler.
In den 1990er Jahren malte Udo in seinem Wohnsitz dem Hotel Atlantic, seine ersten Likörelle. 1996 fand die erste Ausstellung statt, weitere folgten, unter anderem 2005 in Bonn im Haus der Geschichte. Neu ist eine Galerie auf seiner Lieblingsinsel Sylt, die von ihm zu seiner Panik - Filiale erklärt wurde. Selbst im deutschen Bundeskanzleramt findet man einige seiner Werke. 2010 gestaltete er zwei Sondermarken, die vom Bundesministerium der Finanzen herausgegeben wurden.


Wie alles begann
Der Künstler Joseph Beuys regte Udo Lindenberg an, es mit der Malerei zu versuchen. Jeder kann ein Künstler sein in allen Bereichen des Lebens, war seine Message an den Panikrocker. Zunächst begann Udo Lindenberg mit Likören die sicher auch durch seine Kehle flossen, kleine Bilder auf Papier zu malen. Für die Farbe Orange wählte er Mandarinenlikör, Blue Curacao stand für Blau. Er nannte seine Unikate Likörelle. Es stellte sich heraus, dass Likör eher zum Trinken geeignet war als zum Malen, was sich in der blassen Farbe und der geringen Haltbarkeit äußerte. Kurz und gut, machte Udo sein Ding und entwickelte gemeinsam mit Spezialisten der Weinbrennerei die Likörfarben. Diese Farben punkteten mit großer Intensität und langer Haltbarkeit. Der findige Künstler ließ sich das Verfahren zur Herstellung patentieren. Heute malt Udo nicht mehr mit Likörfarben, sondern bevorzugt hochwertige Aquarellfarben.


Panische Malerei
Udos Bilder sind Selbstdarstellungen wie es zum Beispiel seine Udogramme zeigen. Dort sieht man kleine Männchen und Frauen mit riesigen Schlapphüten.
Der Panikrocker, der selbst ein lebendes Gesamtkunstwerk ist, bringt zweidimensionale Likörzeichnungen, Comicfiguren mit Hut und Brille die ihn selbst darstellen zu Papier. Seine Werke zieren Songzitate oder Alben - Titel seines musikalischen Schaffens, die regelmäßig im "Lindenwerk" erscheinen.


Der Panikmaler
Udos Werke sind sehr begehrt. Aktuell freuen sich Liebhaber seiner Kunst über handsignierte Originalgrafiken. Es werden streng limitierte Auflagen von nur 200 Exemplaren seiner Original Siebdrucke und Original Grafiken angeboten. Die lustigen und doch von Gedankentiefe zeugenden Motive erfreuen nicht nur seine Fans.
2016 hatte der Panikrocker seit seinem 70. Geburtstag so viele Auftritte, dass die Malerei etwas in den Hintergrund geriet. Inzwischen gehören seine Likörelle in Deutschland zu den gefragtesten Kunstwerken unserer Zeit. Auch international findet Udos Schaffen große Beachtung. Bei "Promis malen die 2", einer Auktion die vom NDR zugunsten schwerkranker, sterbender Menschen und deren Angehörigen veranstaltet wurde, erzielte eines seiner Gemälde 22.222 Euro. Er ließ es sich nicht nehmen, das Bild persönlich im Hamburger Hotel Atlantic zu überreichen.


Editionen von Udo
Neue Unikate sind "Wie gut dass man einen Vogel hat" und "Phönix aus der Flasche", das Udo auf einem Bein, auf einer Likörflasche stehend mit einem Champagnerglas in der einen und die unumgängliche Zigarette in der anderen Hand zeigt. Auch "Heimweh nach Sylt", oder eine neue Version von "Alles klar auf der Andrea Doria", aber auch die älteren Werke mit Lindenbergs besonderem Witz, mit dem er seine Gefühle auf einzigartige Weise in Form von Karikaturen zum Ausdruck bringt, sprengen jeden Rahmen der Malerei.


Bilderrahmen in Dortmund

Bildereinrahmungen

Ein Bild kann viel erzählen, doch unberahmt erfährt es nicht die volle Geltung. Passend dazu sorgt ein entsprechender Bilderrahmen für den optischen Glanz. Wenn ein Bild in einem Rahmen verankert ist, wirkt es gleich ganz anders. Doch Rahmen haben neben der Optik natürlich auch noch andere Funktionen. Eine Einrahmung gibt Bildern eine gewisse Stabilität. Zudem schützt sie das jeweilige Bild. Aber welcher Rahmen ist für welches Bild der richtige und aus welchem Material sollte der Rahmen sein? 


Gut gerahmt ist (optisch) halb gewonnen 


Die Optik spielt bei Bildereinrahmungen eine große Rolle. Außerdem ist sie eine Frage des Geschmacks. Was dem einen gefällt, muss dem anderen noch lange nicht zusagen. Bilderrahmen sind eine sehr individuelle Angelegenheit. Man sollte sie stets mit Bedacht auswählen. Nicht jeder Rahmen passt zu jedem Bild. In der Kunst werden gerne Rahmen aus Gold oder vergoldete Rahmen verwendet. Sie sollen das Bild edler und damit hochwertiger aussehen lassen. Das spiegelt sich dann natürlich auch im Gesamtwert des Bildes wieder. Rahmen können ein Bild also nicht nur optisch aufwerten, auch der Preis kann mit ihnen steigen. Für den normalen Gebrauch im Alltag eigenen sich eher praktische Bildereinrahmungen, die möglichst pflegeleicht sind. Hier handelt es sich meistens um eine Einrahmung aus Kunststoff. Diese Rahmen sind schnell zu reinigen und sehen trotzdem gut aus. Auch Rahmen aus Holz sind sehr beliebt und können für ein Bild den besonderen Akzent setzen. Ob hochwertig oder praktisch - gut gerahmt hat jedes Bild (optisch) halb gewonnen! 


Der richtige Rahmen - langlebiger Schutz für jedes Bild 


Wer möchte, dass sein Bild möglichst lange hält, kommt an einer gut gemachten Einrahmung nicht herum. Würde es "frei" an der Wand hängen, stoßen sich die Ecken mit der Zeit ab. Die Abnutzung des Bildes würde schneller voran schreiten. Bildereinrahmungen sorgen für wirksamen Schutz. Ein guter Rahmen hält lange und bietet somit für jedes Bild einen langlebigen Schutz. Doch es kommt auf den richtigen Rahmen an. Nicht jeder Bilderrahmen passt zu jedem Bild. Manche Bilder verlangen eher nach einem schlichten Rahmen, andere dagegen benötigen einen Rahmen aus einem speziellen Material, damit sie länger halten. Denn nicht jedes Bild ist aus demselben Material angefertigt. Ein Foto dagegen schon. Deshalb verträgt es nahezu jeden Rahmen, optisch individuell angepasst - versteht sich! 
Rahmen sind oft das erste was an einem Bild wahrgenommen wird. Wer auf ein eingerahmtes Bild schaut, sieht erst einmal nur den Rahmen. Selbst wenn er schlicht gehalten wurde. Wie wirkt er für sich und gemeinsam mit dem Bild? Dann erst fällt der Blick auf das Bild, um das es eigentlich gehen sollte ... Wir als Galerie Zimmermann & Heitmann bieten in Dortmund seit 1879 Einrahmungen an.


Bilderrahmen Dortmund

Bilderrahmen bzw. Einrahmungen in Dortmund


Mel Ramos "Lola Cola 5"

Neu bei Galerie Zimmermann & Heitmann:

Mel Ramos "Lola Cola 5"


Die Lithografie wurde in 30 Farben auf 330 Gramm Revere-Magnani Papier geduckt
61 x 46 cm (Format des Motives)  auf 80,5 x 58,5 cm (Blattformat)
Die Auflage beträgt 120 Exemplare, welche vom Künstler nummeriert und handsigniert sind
Subskriptionspreis bis Ende August: 4.000 Euro (danach 5.000 Euro)

Mel Ramos "Lola Cola 5" 2018

Mel Ramos "Lola Cola 5"
 

Mel Ramos

Ein sehr bekannter Vertreter der Pop-Art ist Mel Ramos. Der Künstler ist der Sohn portugiesischer Einwanderer und wurde 1935 in Sacramento, Kalifornien geboren. Heute hat der Künstler Wohnsitze in Kalifornien sowie wie in Spanien und ist insbesondere für seine bunten Pin-Up-Zeichnungen bekannt. 


Mel Ramos studierte Kunst am Sacramento Junior College sowie am State College. Sein Lehrer Wayne Thiebaud, ebenfalls ein Maler, brachte Ramos den "Abstrakten Expressionismus" der sogenannten "Bay Area Figurative School" näher. Dieser Stil herrschte in den USA vor allem in den 1950-er Jahren vor. Die Leidenschaft für Comic-Figuren war am Anfang von Ramos Karriere groß, so zeichnete er ab 1961 zunächst männliche Superhelden, wie Batman, Superman oder The Spectre. In 1963 erreichte Mel Ramos seinen endgültigen Durchbruch, indem er begann, weibliche Figuren aus der Comic-Welt zu zeichnen, wie Wonderwoman, Venus oder Supergirl. 


Angelehnt an den Stil seiner weiblichen Comic-Heldinnen widmete der Künstler sich der Darstellung von "Commercial Pin-Ups", welche zu seinem Markenzeichen geworden sind. Seine Pin-Up Zeichnungen erinnern an typische Arrangements, welche man in der Werbung dieses Jahrzehnts vermehrt vorfand. Ramos parodiert mit seiner Kunst die Werbebranche, welche die Produkte mithilfe einer Darstellung aufreizender, weiblicher Sexualität zu verkaufen suchte. Die Bilder, die in der Werbung entstanden sind und die Ramos im überspitzten Stil zeichnet, zeigen Frauen, die leicht bekleidet in einer vulgär-vitalen Pose auf dem Werbeprodukt drapiert sind, wodurch die Kauflust des Kunden mit sexuellen Reizen geschürt werden soll. Ramos Werke sind in knalligen Farben gehalten und zeigen untere anderem eine nackte, junge Frau, die sich in einem Martini-Glas räkelt sowie eine Frau, nur mit Schuhen bekleidet, die sich an einer "Campari"-Flasche festhält und dem Betrachter ihre Rückseite zeigt. Andere Werke zeigen Frauen, die nackt auf einer Zigarre drapiert sind oder im Rahmen eines Schlüssellochs präsentiert werden, sodass der Betrachter das Gefühl hat, die Frau durch ein Schlüsselloch zu beobachten. Diese Werke erscheinen versachlicht und, wie es in der Pop-Art üblich ist, in ein grünes Neon-Licht getaucht. 


Durch seine explizite Frauendarstellung erfuhr Ramos in den 1960-er Jahren vermehrt Kritik, erst aus konservativer und später auch aus feministischer Seite. Bei einer Ausstellung in Köln im Jahr 1967 wurden Ramos' Bilder von der Polizei mit Tüchern verhängt. Es handelte sich bei dieser Ausstellung um die Bilder aus Ramos' Serie "Animal Paintings", bei der leicht bekleidete oder nackte Frauen zusammen mit Tieren wie Nilpferden, Kängurus oder Robben posieren. Nichts desto trotz hatte Ramos viele weitere Ausstellungen, welche sich bis heute einer großen Beliebtheit erfreuen. Auch, wenn seine Pop-Art Werke provokativ sind, bleibt die Beliebtheit dieser dennoch ununterbrochen. 


Ab dem Jahr 1972 wandte sich Mel Ramos seinen "Unfinished Paintings" zu. Die Werke erinnern an Aktbilder klassischer Künstler des 18. und 19. Jahrhunderts wie Ingres, Modigliani oder Manet. Jedoch ersetzte Ramos die subtile Erotik der Künstler durch Pin-Ups und deren direkteren Sexappeal. Mit weiteren Serien wie "I still get a thrill when I see Bill" und "The Transfiguration of Galatea" bediente der Künstler sich erneut bekannten Zitaten aus der Kunstgeschichte, die die Werken Willem de Koonnings und diverse antike Skulpturen als Referenz nutzt. Ramos kombiniert in diesen Werken realistische Zeichnungen mit skizzenartigen Zeichnungen. So zeichnet er Frauen, deren Köpfe realistisch dargestellt werden und deren Körper vom Rezipienten nur skizzenartig, beziehungsweise modern-abstrakt, erahnt werden können, jedoch trotzdem aufreizend wirken. Seine Serie, die auf antiken Skulpturen basiert, zeigt einen Übergang vom realistisch gezeichneten Kopf der Frau zum Skulptur-artigen Körper. 


Mel Ramos basierte seine Aktzeichnungen häufig auf bekannten Persönlichkeiten, wie unter anderem Marilyn Monroe oder Scarlet Johansson. Am 22. November 2016 wurde sein Werk "Peek-a-boo Marilyn" von 1964 im Rahmen einer Auktion zur "Zeitgenössischen Kunst" für €173.800 versteigert. 


Mel Ramos Werke sind provokativ und humorvoll und vermischen idealisierte Frauenkörper mit Bildern der Pop-Kultur. Der Künstler betont immer wieder, dass seine Werke unpolitisch sind, sie werden jedoch trotzdem häufig als kontrovers und provozierend wahrgenommen, was ihre Beliebtheit nicht gemindert hat. 


Von 1966 bis 1997 lehrte der Künstler als Professor für Malerei an der California State University in Hayward.


Udo Lindenberg Graphiken kaufen

Graphiken von Udo Lindenberg
 

Udo Lindenberg ist ein Multitalent. Wir kennen ihn in erster Linie als Musiker mit hohem Wiedererkennungswert, aber er birgt noch weitere Talente – er ist auch Schriftsteller und Kunstmaler. Seit Mitte der 1990er Jahre widmet sich der begabte Künstler neben der Musik auch der Malerei. In seiner ausdrucksstarken Graphik setzt er mit gekonnten schwungvollen Linien seine Musik in optisch ansprechende Bildwerke um. Inspiriert wurde das Multitalent von Joseph Beuys, einem angesehenen deutschen Künstler, der als Gegenspieler zum weltberühmten Maler Andy Warhol gilt.


Auf den Bildern ist meistens Udo Lindenberg selbst zu sehen in verschiedenen Szenarien passend zu seinen aktuellen Songs und Alben. Besonders einzigartig werden sie durch den gewissen Witz, den Lindenberg mit Bildkontext und Worten in den Bildern verarbeitet. Einige Zeichnungen enthalten Titel seiner eigens komponierten und geschriebenen Lieder, andere einzelne Schlagworte und lustige oder zum Nachdenken anregende Sätze.


Die Figuren werden einfach und leicht überspitzt dargestellt, was zu einer leichten Karikierung der Graphiken führt und ihnen einen ganz eigenen Charakter verleiht. Die verwendeten Farben der Graphik sind kräftig und leuchtend. Seine Werke wurden bereits in renommierten Galerien wie dem Haus der Geschichte in Bonn oder dem Beuys-Museum im Schloss Moyland in Kleve gezeigt. Seine Graphiken werden auch als „Likörelle“ bezeichnet, die auf die besondere Maltechnik Lindenbergs anspielen. Udo Lindenberg hat sich seine selbst kreierten Farben aus Aquarellfarben mit buntem Likör sogar patentieren lassen. Um die ganze Welt an seinen Kunstwerken teilhaben zu lassen, eröffnete Udo Lindenberg im März 2018 sein eigenes Museum mit dem Namen 'Panik-City' auf der Reeperbahn in Hamburg.


Das Museum zeigt Lindenbergs Werke und sein Leben rund um Musik, Kultur, Malerei und Politik. Wer gerne ein Original von Udo Lindenberg an der Wand haben möchte, kann ab 1.200 Euro Graphiken bei uns erwerben. Da er seine Fans liebt, ob mit kleinem oder großen Geldbeutel, hat Lindenberg eine kleine Sonderedition mit handsignierten Zeichnungen herausgebracht, die seine Anhänger sich für im Vergleich zu seinen anderen Werken günstiges Geld leisten können. Die Sonderedition ist jedoch auf 200 Werke weltweit begrenzt.


Günther Uecker "Ouroboros 2018"

Günther Uecker

Künstlerjahre unter dem Einfluss von Kriegstraumata


Günther Uecker wurde am 13. März 1930 in Wendorf bei Crivitz als Sohn eines Ingenieurs geboren. Von den Traumata des Zweiten Weltkrieges geprägt, studierte er von 1949 bis 1953 zunächst in Wismar an der Fachschule für angewandte Kunst und danach in Berlin-Weißensee an der Kunstakademie.


Erster Kontakt mit abstrakter Kunst


1951 nahm er an den Weltjugendspielen in Ost-Berlin teil. In einer Ausstellung in West-Berlin kam es zur ersten Berührung mit der abstrakten Kunst von Wassily Kandinsky. Diese prägende Erfahrung sollte ihn nachhaltig künstlerisch beeinflussen. 1953 zog er nach West-Berlin, wo er begann, sich mit abstrakter Kunst vertraut zu machen.


An der Kunstakademie in Düsseldorf folgte zwischen 1955 und 1957 ein weiteres Studium bei seinem Vorbild Otto Pankok, einem antifaschistischem Expressionisten. An der gleichen Kunstakademie unterrichtete er ab 1974 als Professor. 2011 wurde er zudem zum Ehrensenator der Universität Tübingen ernannt.
 

Günther Uecker "Ouroboros 2018"

Günther Uecker "Ouroboros 2018"


Faszination Lichtmedien

1961 trat er der im Jahre 1958 von Heinz Mack und Otto Piene gegründeten Avantgarde-Künstlergruppe ZERO bei und begann sich ab dann mit Lichtmedien zu beschäftigen. Bereits 1962 wurde sowohl im Stedelijk Museum in Amsterdam, als auch im Palais des Beaux-Arts in Paris, ein "Salon de lumière" realisiert. In Krefeld und Frankfurt wurden daraufhin weitere Lichtsalons ins Leben gerufen.


Einzigartige Werke mit unverkennbarem Stil
 


Günther Uecker zählt zu den bedeutendsten und teuersten Gegenwartskünstlern. Sein beeindruckendes Schaffen umfasst Werke aus den Bereichen der Malerei, sowie der Objekt- und Filmkunst. Mit ungewöhnlichen, meist monochromen, Prägedrucken und reliefartigen Nagelbildern, die teilweise der kinetischen Kunst zuzuordnen sind, erlangte er nationale und internationale Berühmtheit. 
Zu seinen liebsten Motiven gehören mit Nägeln "gezeichnete" Spiralen, die verwandlungsreich und beinahe poetisch mit Licht und Schatten spielen. Neben Nägeln finden aber auch beispielsweise Sand und Wasser als Medien ihre Verwendung. Meist in weißen Maleranzügen oder Latzhosen gekleidet, werden abwechselnd aggressiv und meditativ wirkende Kunstwerke erschaffen.


Auszeichnungen und Ausstellungen


Neben zahlreichen Auszeichnungen hat sich Günther Uecker unter anderem durch Ausstellungen im Museum of Modern Art in New York und im Musée des Beaux-Arts in Brüssel Anerkennung verschaffen.