Das offizielle Kunstmagazin für Kunstliebhaber

Ob Informationen zu Künstlern, aktuellen Ausstellungen, zur Kunstszene, Malerei oder auch interessante Inhalte über Kunstrichtungen, Maltechniken & Co. – in unserem Kunstblog finden Sie alles Wissenswerte im Bereich der zeitgenössischen sowie modernen Kunst.

Der Objektkünstler Volker Kühn (Art in Boxes)

Volker Kühn
 

Volker ­Kühn wurde 1948 in ­Neuenkirchen bei Bremen geboren. Nach einer Tischlerlehre in Worpswede entschloss er sich von 1968 - 1972 in Bremen Kunst und Gestaltung zu studieren.

Begonnen hat er dann mit dem Entwurf kinetischer Lichtobjekte und anschließend kamen noch Zeichnungen und Grafiken dazu. Seine Art in Boxes entwickelt er seit Mitte der 80er Jahre und gerade diese moderne Kunst hat einen ganz speziellen Charme. Nicht nur in Europa hat sich Volker Kühn einen Namen gemacht, sondern seine Art in Boxes spricht Menschen auf der ganzen Welt an.

Nach seinem Studium der Bildhauerei eröffnete er sein erstes eigenes Atelier in Lilienthal. Zuerst konzentrierte er sich auf das Zeichnen und Anfertigen von Druckgrafiken und internationale Anerkennung bekam er schließlich für seine Miniradierungen. Seine ­dreidimensionalen Art in Boxes Kunstwerke, "Zu kaufen bei Galerie Zimmermann & Heitmann", setzen sich mit der Freud und dem Leid der vielen verschiedenen Kulturen dieser Welt auseinander. In seinen Werken greift er Klischees auf und lüftet sie. Seine Devise lautet: "Man muss nur machen"! Beeindruckend ist beispielsweise das Kunstwerk "Allein", in dem ein Mann vor einem Bild der Wüste steht und in weiter Ferne ein anderer Mensch zu sehen ist. Was Volker Kühn damit ausdrücken will, ist eindeutig. Auch sehr speziell ist das Werk "Arbeit, die Spaß ­macht!". In dieser "Box" sieht man, wie fünf Arbeiter an einem Berg arbeiten und langsam eine weibliche Brust aus dem Felsen schlagen. Dass ihnen diese Arbeit Spaß macht, kann man sich gut vorstellen. Um den Kampf mit der Sucht zu verdeutlichen, hat er wohl das Kunstwerk "Besiegt" geschaffen.

Hier sieht man, wie ein Ritter in voller Rüstung, mit seinem Schwert, eine in der Luft hängende Zigarette zerstört und schon einen Teil zerstört hat. Wer dieses Werk betrachtet, dem wird mit Sicherheit bewusst, welch einen Kampf es bedeuten kann, mit dem Rauchen aufhören zu wollen.


Volker Kühn "Stufen zum Erfolg"

Volker Kühn "Stufen zum Erfolg"


Informationen zu Günther Uecker

Günther Uecker - Kinetische Kunst durch reliefartige Nagelbilder
 

Günther Uecker zählt zu den erfolgreichsten Nachkriegskünstlern. Bekannt wurde er in erster Linie durch seine reliefartigen Nagelbilder, die mittlerweile der kinetischen Kunst zugeordnet werden.

Der 1930 in Wendorf geborene Künstler studierte in den Jahren 1949 bis 1958 Malerei an der Fachhochschule für angewandte Kunst in Wismar. Später setzte er sein Studium an der Kunstakademie in Berlin-Weißensee fort. Doch bereits im Jahr 1957 erschuf Günther Uecker seine ersten Nagelbilder. Er charakterisierte seine Werke durch eine weiße Untergrundausstattung. Die Nägel selbst ordnete er dabei in symmetrischen Formen auf Platten und Brettern an. So war es ihm möglich ein Spiel zwischen Licht und Schatten zu erschaffen.

Durch den hellen Untergrund scheinen die angebrachten Nägel entmaterialisierend zu wirken. Doch diese Bilder reichten dem Künstler bald nicht mehr. Er war von dieser, seiner Kunst so angetan, dass er solche Nagelwerke auch an Möbeln und alltäglichen Gegenständen ausführte.

Im Laufe der Jahre präzisierte Uecker seine Kunst. So entstanden auch weitere Werke, wie rotierende Nagelscheiben, oder Lichtkästen. Diese stellte er in diversen Galerien aus. Doch auch Sandspiralen in sämtlichen Kreationen zählen heute zu Ueckers Erschaffungen.

Seine Kunstwerke lassen sich, aufgrund der Vielseitigkeit, mit keiner konkreten Stilrichtung betiteln. Die Werke reichen von Abstrakt bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Ebenso zahlreich sind seine Präsentationsmethoden. Diese reichen von Prägedrucken und Lithografien auf Bütten, bis hin zur Farblithografien und Holzschnitte.

Gleiches gilt für seine erstellten Skulpturen. Auch hier zeigte Uecker großen Einfallsreichtum. Die Skulptur "le troup de coeur" aus dem Jahr 1991 schuf er aus einfachen Gegenständen. Das Objekt besteht lediglich aus einem Baumstamm mit Nägeln, welcher handübermalt wurde. Wie jedes seiner Werke wurde auch dieses namentlich betitelt, nummeriert und von Uecker signiert. Auch heute sind die Kunstwerke des einmaligen Nachkriegskünstlers noch erhältlich - Zum Beispiel bei uns, der Galerie Zimmermann & Heitmann. 


James Rizzi: Schriller Künstler

James Rizzi: schriller Künstler, der bis heute Menschen in seinen Bann zieht

James Rizzi ist ein Künstler, wie er im Buche steht. Er legte keinen Wert auf Normen und Grenzen, die vorschreiben, was als Kunst gilt oder nicht. Der Künstler hat sich von seiner Intuition und seinem Talent leiten lassen und Großes hervorgebracht. Er war Anhänger der Pop-Art und Meister seines Fachs. Nichts war vor seiner Kreativität sicher. Ein wahrhaftiger Nonkonformist eben! Von einer Boeing bis hin zu Turnschuhen hat er alles künstlerisch verarbeitet und in Szene gesetzt.

Seine Werke sind bis heute den Menschen in Erinnerung geblieben und begeistern Kunstliebhaber aus aller Welt. Doch wer steckt hinter der Person, die stets mit bunten Turnschuhen, einem Hut und einer auffälligen Brille unterwegs war? Sein biografischer Werdegang überzeugt ebenso wie seine Kunst. Deshalb lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen. James Rizzi ist ein einmaliger Künstler. Persönlichkeit, Mut, Kreativität und eine Prise Verrücktheit haben ihn als Künstler ausgezeichnet. Es folgen weitere Information zum Leben und Wirken von James Rizzi.

Familiäre Herkunft und der Weg zur Kunst


Seine Mutter hat irische Wurzeln und sein Vater kam aus einer italienischen Familie. Seine Kindheit hat er in Brooklyn verbraucht, einem Stadtteil von New York. Sein Interesse für Kunst, wie wir es heute kennen, hat sich bereits in der Studienzeit herauskristallisiert bzw. gebildet. In der Studienzeit hat er Elemente der Malerei und des Modellierens für sich entdeckt. Hieraus hat sich seine einzigartige Vorliebe für Skulpturen und Malerei ergeben, die ihren Höhepunkt in der Technik der 3D-Grafik hatte.

James Rizzi studierte damals Kunst an der University of Florida. Im Jahre 1974 hat er seinen Abschluss erfolgreich abgeschlossen und unmittelbar danach hat er seine Karriere als Künstler angetreten. Erste Kunstvorführungen fanden im Brooklyn Museum statt. Sein Talent machte schnell die Runde. Die Kreativität, mit welcher er an seine Projekte heranging, war einmalig. Das Interesse an seinen Werken war groß. Er ein breites Tätigkeitsfeld als Künstler gehabt.

Der Künstler hat sich der Gestaltung von CD-Covern gewidmet. Jenseits davon hat er Telefonkarten mit seinem Talent gestaltet und vieles mehr. Es wundert nicht, dass er schnell an Bekanntheit gewann. Zu Lebzeiten galt er als Trendsetter der Pop-Art. Er war der bekannteste bzw. populärste Künstler der Pop-Art und hat wie kein anderer diese Kunstform geprägt.

Unglücklicherweise nahm sein Leben am 26. Dezember im Jahre 2011 sein Ende. Er starb im Alter von nur 61 Jahren und hinterließ ein großes Erbe für die Nachwelt, nämlich seine Kunst. Ihm zu Ehren hat die Marke Fila Sneakers herausgebracht, die in limitierter Auflage im Jahre 2012 verkauft worden sind. Viele Projekte, die Planung waren, konnte er nicht fertigstellen. Dennoch wurden diese nach seinem Tod, basierend auf seinen Vorzeichnungen, fertiggestellt.

Trotz der großen Reichweite und Beliebtheit seiner Kunst, war die Kunst im Wesentlichen schlicht gehalten. Die Kunstpresse sprach sogar von „Urban Primitive Artist“. Die Werke waren kunterbunt und haben etwas Naives an sich gehabt. Doch gerade diese Schlichtheit hat seine Werke groß gemacht und ihn weltweit berühmt gemacht. Seine schrille Art und sein Wesen, einhergehend mit seinem künstlerischen Talent, haben bis heute einen Eindruck in der Nachwelt hinterlassen und werden sicherlich noch viele Künstler inspirieren.
 

Soziales Engagement des Künstlers


Als Künstler hat er weit mehr geleistet, als Kunstwerke zu kreieren. Er hatte sich sozial engagiert, um ein Zeichen zu setzen. Die Hurrikankatastrophe in New Orleans hat ein Bild der Zerstörung hinterlassen, als es 2005 zum Unglück kam. Es war die schlimmste Naturkatastrophe in den Vereinigten Staaten. James Rizzi hat sich für die Opfer starkgemacht. Er arbeitete mit der Organisation „Lions Club Krefeld Rheintor“ zusammen. Sein Werk „Gone With The Wind“ hat große Erlöse eingebracht. Das Geld wurde an die Opfer der Katastrophe weitergeleitet.

Zudem hat er am Projekt „Begegnungen“ mitgewirkt. Dabei hat er eine Patenschaft übernommen. Es ging um ein Schulprojekt in South Dakota. Das Ziel war es, hilfsbedürftige Kinder des Lakota-Indianerstammes zu unterstützen. Dabei stand das Projekt unter der Schirmherrschaft der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Es wurde von Peter Maffay ins Leben gerufen. Eine große Auswahl seiner Bilder finden Sie bei uns im Online-Shop!


Warum soll man Bilder einrahmen?

Bilderrahmen

Mit Bilderrahmen lassen sich Fotografien, Gemälde oder Zeichnungen gut in Szene setzen. Aber auch vor verschiedenen Einflüssen und Beschädigungen ist ein Bild hinter Glas bestens geschützt. Es wellt sich nicht und vergilbt nicht.


Schutz vor Sonnenstrahlung


Zunächst ist es nicht zu sehen. Doch mit der Zeit leidet ein Bild erheblich, wenn die Sonne darauf strahlt. Die Kraft der Farben nimmt ab und sie beginnen, zu verblassen. Dieser Prozess lässt sich nicht rückgängig machen.
Glas, das vor Sonne schützt, nennt sich UV-Schutzglas oder auch Museumsglas. Bilderrahmen mit Acrylglas bieten ebenfalls einen UV-Schutz. Sie sind aber nicht für Kohle- oder Bleistiftzeichnungen geeignet, da das Kunstglas die Pigmente anzieht.


Feuchtigkeits- und Temperaturschwankungen


Temperaturschwankungen können Bildern schaden. Das Material arbeitet. Leinwand wirkt dann nicht mehr so straff gespannt, Papier wellt sich. Schwankungen der Luftfeuchte können zu Rissen führen, tatsächlich auch bei Bilderrahmen aus Holz. Unter ganz ungünstigen Bedingungen kann sich sogar Kondenswasser zwischen Bild und Glas bilden. Besser ist es deshalb, das Bild an einem Ort mit gleichbleibender Temperatur und Luftfeuchte aufzuhängen. Ein Passepartout schafft einen gewissen Abstand zum Glas und nimmt, genau wie die Rückwand, Feuchtigkeit auf.


Zigarettenrauch


Der Rauch mit dem enthaltenen Nikotin kann die Farben angreifen. Sie bekommen sie mit der Zeit einen Gelbstich und werden unansehnlich. Versuche, das Bild zu reinigen, scheitern meist. Der Schleier bleibt. Deshalb ist es besser, mit einem Bilderrahmen vorzubeugen, der sich leicht putzen lässt. Sind Glas, Rückwand und Einrahmung dicht, ist das Bild gut geschützt.


Staub


Ein Bild, das ohne Rahmen oder nur mit einem Leerrahmen auskommen muss, verstaubt. Der feine Staub legt sich auf die Oberfläche und setzt sich mit der Zeit immer mehr fest. Einfaches Staubwischen reicht bald nicht mehr aus. Bei Bildern aus wasserlöslichen Farben ist feuchtes Abwischen jedoch nicht möglich. Die Farben würden verschwimmen. Deshalb sollten insbesondere Aquarellbilder immer hinter Glas.


Pop-Art bei Galerie Zimmermann & Heitmann in Dortmund

Pop-Art steht für „Popular Art“, was soviel bedeutet wie beliebt oder volkstümlich.


Pop Art beschreibt eine bestimmte Kunstrichtung die in den 1950er Jahren entstand. Vor allem in der Sparte der Malerei und der Skulptur gewann sie an Bedeutung. Die Absicht der Künstler war es, Menschen und Dinge möglichst real darzustellen und möglichst weit von der Abstraktheit wegzukommen. Entstanden ist diese Kunstrichtung relativ zeitgleich in den USA und in Großbritannien. Etwas später, in den 60er Jahren, setzte sie sich auch in Nordamerika und Europa durch, wo sie sehr schnell zur vorherrschenden Kunstrichtung avancierte und ihren Höhepunkt feierte.


Bezeichnend für die Kunstrichtung ist die Einfachheit der Darstellung. Sie soll Kunst und Alltag miteinander verbinden. Oftmals werden als Motiv Dinge verwendet, die im alltäglichen Leben in Musikwelt, Werbung und Medien geläufig sind. Auffälliges Merkmal ist die Verwendung von leuchtenden Farben und die Darstellung der Motive in plakativer Form. Nicht selten sollen die Kunstwerke mit einem etwas ironischen Unterton, Kritik an der vorherrschenden Konsumgesellschaft Ausdruck verleihen. Anfangs konnten die Menschen mit dieser neuen Kunstrichtung nichts anfangen. Den Künstlern wurde sogar vorgeworfen, sie würden lediglich Dinge kopieren und man meinte, diese neue Form der Kunst sei überhaupt keine richtige Kunst. Dennoch setzte sie sich durch. Vielleicht auch deshalb, weil sich die Künstler gar nicht in den Vordergrund drängen wollten. Das schien den Menschen zu gefallen. Viele der Kunstwerke erinnern etwas an ein Comic. Es ist Absicht, das Kunstwerk nicht realistisch, wie fotografiert, wirken zu lassen. Übertrieben grelle Farben, schwarze Umrandungen und eine stark vereinfachte Darstellung der Motive sind die Hauptmerkmale, die die Menschen damals angesprochen haben.


Der wohl bekannteste Pop-Art Künstler ist Andy Warhol. Jeder kennt sein farbenfrohes Portrait von Marylin Monroe, welches ohne Zweifel eines der berühmtesten Kunstwerke dieser Kunstrichtung ist. Unter vielen Kritikern und Historikern zählt Richard Hamilton als Gründer der Popular Art in Großbritannien. 1956 schuf er sein erstes Werk, welches sämtliche typischen Kriterien erfüllte. Es wurde als Plakat zum Motiv für eine Ausstellung in der Whitechapel Art Gallery in London. In den USA verstand man sie als bewusste Abwendung vom abstrakten Expressionismus.


Sehr bekannt wurden die Flaggen-Bilder von Jasper Johns, die Comic-Bilder von Roy Lichtenstein und die Love-Skulpturen von Robert Indiana.


In Europa wurde man erstmals 1964 auf die neue Kunstrichtung aufmerksam. Auf einer Ausstellung erwarb der deutsche Sammler Peter Ludwig große Werbeblöcke, die er später dem Kölner Museum Ludwig schenkte, wo noch heute die größte Pop-Art Sammlung außerhalb der Vereinigten Staaten zu finden ist. Ebenfalls ein bekannter Künstler dieser Zeit war James Rizzi. Halb irisch, halb italienisch wuchs er im New Yorker Stadtteil Brooklyn auf. 1969 begann er ein Kunststudium an der University of Florida in Gainesville. Er war fasziniert von Malerei und Skulptur und entwickelte die Technik der 3D Grafik. Schnell begannen sich Museen und Galerien für ihn zu interessieren. Abseits der Malerei entwarf Rizzi auch CD-Cover, Animations Videos und banale Dinge, wie etwa Telefonwertkarten.


Zum Inhalt seiner Arbeiten machte James Rizzi oft seine Heimatstadt und deren Einwohner. Wegen der fast kindlichen Einfachheit seiner Kunstwerke betitelte ihn die Kunstpresse als „Urban Primitive Artist“. Seine Bilder waren geprägt von bunten Farben, vermittelten Fröhlichkeit und Optimismus. Charakteristisch für den Stil Rizzis war auch seine dreidimensionale Konstruktionstechnik. Für den Betrachter wird bei dieser Technik, mit Hilfe von Schaumstoffelementen, der Eindruck eines 3D – Effektes erzeugt. In Zusammenarbeit mit deutschen Organisationen engagierte sich Rizzi mehrmals für wohltätige Zwecke. Eine große Auswahl der Kunst von James Rizzi finden Sie bei Galerie Zimmermann & Heitmann in Dortmund. Er spendete seine Werke und setzte sich so zum Beispiel für Opfer der Hurrikan Katastrophe in New Orleans ein.
Im Dezember 2011 verstarb der Künstler. Man kann ihn getrost als einen der größten Pop Art Künstler bezeichnen. Die Stilrichtung brachte zahlreiche Künstler hervor. Einige davon waren der Deutsche Werner Berges, Mel Ramos, die österreichische Künstlerin Kiki Kogelnik, Eduardo Paolozzi und viele andere mehr.


Warum Bilder einrahmen? Bildereinrahmung Dortmund

Sollte man Bilder einrahmen?

Bilder einrahmen kann für manche knifflig sein. Den Bilder einrahmen ist eine Kunst für sich. Wir erklären Ihnen, wieso Sie ihre Bilder einrahmen sollten. Ein Bilderrahmen erfüllt viele Aufgaben. Die Wirkung des Bildes wird verstärkt und hilft, die Effekte des Bildes auch komplett zu entfalten. Durch das Hervorheben wird das Kunstwerk optimal gestärkt. Das Bild selbst wird in den Vordergrund gestellt und der Bilderrahmen dient wie eine Bühne. Das Bild verschmilzt mit dem Rahmen. Der perfekte Rahmen sollte sich nicht nur an das Bild anpassen, sondern auch an den Ausstellungsort.


Neben dem ist der Schutz auch die Aufgabe des Rahmens. Durch eine Bildereinrahmung wird das Bild vor Gefahren wie Staub, Feuchtigkeit und Licht geschützt. Auch bei Stürzen schützt der Rahmen das Bild und hilft Personen, die oft umziehen, dessen Kunstwerk lange erhalten zu lassen. Ohne einen Rahmen ist das Bild diesen Einflüssen ausgesetzt. Mit einem Rahmen hat man nicht nur eine schöne Optik, sondern auch eine langlebige Sicherheit. Aber nicht nur Kunstwerke benötigen einen Rahmen, sondern auch Alltagsgegenstände können in einem Rahmen hervorgehoben werden.


Durch kreative Einrahmung lassen sich beispielsweise Postkarten oder eine Briefmarkensammlung optimal in einem stilvollen Rahmen präsentieren. Achten Sie bei der Bildereinrahmung, das der Rahmen nicht zu groß oder zu bunt ist, denn so wird das Kunstwerk von dem Rahmen erdrückt und die Wirkung wird nicht entfaltet. Der Rahmen muss zur Farbe und Form des Bildes passen, denn erst bei einem passenden Rahmen entsteht eine Einheit, die zum wahren Blickfänger wird. Das Glas im Rahmen kann auch einen Unterschied machen. Vom normalen Glas bis zum Museumsglas, jedes Material ändert die Sicht auf das Bild. Eine große Auswahl an Bilderrahmen bietet die Galerie Zimmermann & Heitmann in Dortmund.


Bei einem Antireflex Glas ist das Bild immer sichtbar, egal von welchem Winkel man darauf schaut. Im Gegensatz zu gewöhnlichem Glas wird das Kunstwerk vom Antireflexglas kaum reflektiert. Dies wird durch die Glasoberfläche gewährleistet, die das Licht auf besondere Weise streut und so Reflexionen vermeidet. Bei dieser Glasart ist zu beachten, dass sie eine matte Oberfläche hat. Dies kann den Eindruck der Bildfarbintensität in gewissem Maße verringern. Plexiglas ist bruchsicher und hat außerdem den Vorteil, dass es absolut leicht ist. Aus diesem Grund ist das Glas eine gute Wahl, wenn Sie einen großen Rahmen haben. Plexiglas reduziert das Gesamtgewicht des Rahmens und erleichtert das Aufhängen. Der Nachteil ist, dass das Glas schnell zerkratzen kann.


Das Museumsglas bietet nicht nur einen UV-Schutz von ca. 70 %, sondern reduziert auch Reflexionen fast vollständig. Daher wird dieses Glas hauptsächlich für Originalkunstwerke verwendet.


Werner Berges

Werner Berges

Werner Berges (1941-2017) war einer der bekanntesten Vertreter der Pop-Art in Deutschland. Von 1960 bis 1963 absolvierte Berges seine akademische Ausbildung an der Nationalen Kunstschule in Bremen und studierte dann bis 1968 an der staatlichen Hochschule der Bildenden Künste in Berlin. Als Student suchte er nach neuen Bildsprache als Gegenstück zum Informell, dabei entdeckte er Frauen in den Medien für sich. Diese heben sich durch seine Kunst von den Werbeträgern ab und wurden mit Hilfe von Streifen, Kreisen, Quadraten einer geometrischen und grafischen Umwandlung unterzogen. Kein anderes Motiv faszinierte ihn so wie der weibliche Körper.

In einem Interview sagte er einmal: “Eine schöne Frau ist für mich immer noch das Vollkommenste, das ich mir vorstellen kann: der ideale Gegenstand der Kunst”. Dabei war es ihm immer wichtig den bekannten Typus der Frau in einem völlig neuen Licht zu präsentieren. Sodass sie dem Betrachter auf gleicher Augenhöhe begegnete. 1972 schuf er eine Reihe kurioser Bilder zu den Olympischen Spielen in München, jedes von den vier Bildern zeigt Frauen die die 100-Meter-Ziellinie überquerten. Die typischen Merkmale von Berges Werken sind helle Primärfarben, klare Umrisse und die Verwendung von Gitterpunkten und Streifen, die diesen Gemälden interessante Reproduktionseigenschaften verleihen. Während seines Studiums kehrte er nach und nach vom zeichnerischen Stil früherer Arbeiten ab und wendete sich immer mehr der Pop Art zu.

Er war einer der Künstler, denen es damals erfolgreich gelang die Pop Art in Deutschland zu etablieren. Im Allgemeinen muss sich Berges Arbeit nicht hinter der Arbeit von Andy Warhol oder Mel Ramos verstecken. Einer der Höhepunkte seiner grafischen Arbeiten ist die Reihe "TOP STARS", die den menschlichen Körper schematisiert darstellt. Der Künstler fand die Themen für seine Arbeiten in Webeanzeigen. Dabei ließ er sich vor allem von weiblichen Models und Stars inspirieren. Starke Primärfarben und klare Umrisse haben in seinen Werken einen hohen Wiedererkennungswert. Seine Arbeiten strahlen zwar enorme Präsenz und Planung aus, die rasterartigen Collagen bewahren dem Werk jedoch seine Leichtigkeit. Berges Werke Leben von der Erotik, die teilweise durch verführerische Gesten erzeugt wird. Berges Siebdruck und Gouache Malereien zeugen von einer eingehenden Recherche zu Themen wie Farben, Oberflächen, Linien und Figuren. Mithilfe von Schablonen entwickelte er Motive aus vorhandenen Vorlagen (Werbung, Fotografie, Zeitungen usw.) und übertrug diese auf das Sieb, wodurch die Farben klar voneinander getrennt werden konnten. Die ausgewogene Farbkomposition und die notwendige scherenschnitthafte Abstraktion machen diese Arbeiten besonders auffällig. Die vorgestellten Originaldrucke aus den 1970er Jahren sind beispielhaft für den handgemachten Farbsiebdruck auf Chromolux-Papier. Werner Berges war einer der Hauptfiguren der deutschen Pop Art.

Werner Berges "Emma"

Werner Berges "Emma"

Werner Berges galt als einer der Hauptvertreter der deutschen Pop-Art, stand dieser Klassifizierung jedoch selbst sehr kritisch gegenüber. Im Gegensatz zu amerikanischen Pop-Art-Künstlern wie Andy Warhol oder Roy Lichtenstein hat Berges seine Motive immer verfremdet. Die weibliche Gestalt wird auf verschiedene Formen wie Hände, Augen und Konturen reduziert. Die Anonymität spielte eine wichtige Rolle in seiner Arbeit. Er selbst blieb gerne im Hintergrund und signierte seine Werke nur auf der Rückseite. Der Künstler fertigte nicht nur Bilder an, sondern auch Skulpturen. Insbesondere sein Motiv "Jede Menge Leute" ist in unterschiedlicher Varianten in mehreren Städten zu bestaunen, beispielsweise vor den Rathäusern von Cloppenburg und Lorne. Berges war Mitglied des Deutschen Künstlerverbandes sowie des Künstlerverbandes Baden-Württemberg. Er lebte und arbeitete in Schallstadt bei Freiburg und Cadaqués in Spanien.