GALERIE ZIMMERMANN

"König von Scheissegalien"

Neu bei Galerie Zimmermann & Heitmann:

Udo Lindenberg "König von Scheißegalien" (Siebdruck auf Papier)

UDO LINDENBERG "König von Scheissegalien"

Udo Lindenberg "König von Scheißegalien"

Die Kunstwerke von Udo Lindenberg

Der durch seine Musik bekannt gewordene Udo Lindenberg, visualisiert seit vielen Jahren, sein Leben, durch Bilder, gemalt aus verschiedenen Materialien. Seine Malerkarriere begann mit dem Zeichnen von sogenannten „Udogrammen“, also comicartigen Zeichnungen von Männern und Frauen mit überdimensionalen Hüten. Später, ab circa 1995 entstanden die besonderen Likörelle. Diese, durch eine Weinbrennerei extra hergestellten Farben aus, mittlerweile patentierten Likören behaupten sich durch ihre Farbintensität und die besondere Haltbarkeit des gemalten.


Inhaltlich bestehen die Likörelle vor allem aus Udo Lindenbergs Selbstdarstellung und werden durch die typischen „Markenzeichen“ des Ausnahmekünstlers zum Ausdruck gebracht. Dazu zählen der überdimensionale Hut, die Sonnenbrille und das Schaumweinglas in der Hand. Die Zeichnungen werden größtenteils zweidimensional gestaltet und sind im Vergleich zu anderen Bildern jedoch eher Farbarm. Die Likörelle haben sich so weit etabliert, dass der zum Malen verwendete Likör zum Konsumieren verkauft wird.


Da Lindenberg sich aber farbigere Bilder wünschte, widmete er sich in den folgenden Jahren der Acrylmalerei. So zeichnet er vor allem mit sehr kräftigen und kontrastreichen Farben wie z.B. Orange, Blau, Gelb oder Grün. Besonders hervorzuheben sind die, in den Bildern integrierten Sprüche des Künstlers. Hier werden Zitate aus dem Leben von Udo Lindenberg verwendet, wie beispielsweise Sätze aus seinen Liedern oder Titeln seiner Tourneen.


Die Themen seiner international renommierten Kunstwerke drehen sich um ein ganz breites Spektrum an Elementen. Von Rock and Roll, über seinen Lebensalltag, bis hin zu gesellschaftlichen und politischen Themen ist in seinen Kunstwerken alles vertreten.
 


Mel Ramos - Pop-Art

# Erfahren Sie Wissenswertes über den Pop-Art-Künstler Mel Ramos

Mel Ramos wurde am 24.07.1935 im kalifornischen Sacramento als Melvin John Ramos geboren. Er verstarb am 14.10.2018 in Oakland, Kalifornien. Er war ein US-amerikanischer Künstler und gilt als wichtigster Vertreter der sogenannten Pop-Art. Mel Ramos ist Sohn von Einwanderern aus Portugal. Er studierte Kunst am Sacramento Junior College sowie am Sacramento State College. Zu Lebzeiten hielt er sich in Oakland sowie im spanischen Horta de San Juan auf. Als begeisterter Fan von Wayne Thiebaud stand Ramos der sogenannten Bay Area Figurative School nahe, welche sich ab den 50er-Jahren vom damals in Nordamerika vorherrschenden Abstrakten Expressionismus absetzte. Im Jahr 1961 begann Ramos, Comicfiguren wie bspw. Superman, Batman oder The Spectre zu malen. Mel Ramos ist auch bekannt für weibliche Akte, welche er in Kombination mit Marken-Artikeln malte. Durch die zugespitzte Verflechtung von Damen mit bekannten Produkten warf Ramos die Frage nach der Rolle der Weiblichkeit im Materialismus der modernen Kultur auf. Wie bereits erwähnt wurde Ramos grafischer Stil enorm von der bildlichen Sprache der Comichefte beeinflusst, deren Bilder und Figuren er während seiner Jugend abmalte. Seine Akte erinnern darüber hinaus an den Stil von Pinup-Fotos. Die Arbeiten des Grafikers und Malers sind u.a. Teil der Ausstellungen des New Yorker Whitney Museum of American Art, des Museum of Modern Art in San Francisco und des in Los Angeles ansässigen Museum of Contemporary Art. Zwischen 1966 und 1997 lehrte Ramos an der California State University in Haywardcals als Professor für Malerei.
 

Mel Ramos Donut Dolls

Mel Ramos "Donut Dolls"


# Was versteht man unter Pop-Art? 
Pop-Art ist eine bestimmte Kunstrichtung, besonders in der Skulptur und Malerei, welche Mitte der 50er-Jahre unabhängig voneinander in den USA und in England entstand, und in den 60er-Jahren zu einer maßgeblichen künstlerischen Ausdrucksform Europas und Nord-Amerikas wurde. Die Motive sind oft der alltäglichen Kultur, der Konsumwelt, den Massen-Medien und der Werbeindustrie entnommen, wobei die Darstellung in foto-realistischer und zumeist in überdimensionierter Aufnahme erfolgt. Die Bezeichnung Pop Art wird dem britischen Kunstkritiker Lawrence Alloway zugeschrieben und oft als Reaktion auf die entschieden intellektuelle und abstrakte Kunst bezeichnet und wendet sich dem Trivialen zu. Der Pop Art-Künstler fordert die totale Realität, was bedeutet, dass alle Elemente eindeutig definierbare Gegenstandselemente sein müssen. Die Formen werden bei zahlreichen Künstlern ähnlich wie in Comicheften mit Linien umrandet - sogenannten Outlines. Häufig sind die abgebildeten Gegenstände wie in einem tiefenlosen Plakat, also flächig dargestellt. Die Farben sind klar, es werden zumeist nur die unbunten und Primär-Farben verwendet. In puncto Pop Art macht man zwei verschiedene Grundhaltungen aus: Einerseits eine Begeisterung für den nach dem 2.Weltkrieg wiedererlangten Wohlstand und die daraus resultierende Konsum-Gesellschaft. Andererseits eine spätere kritische Haltung. Diese ist auf Ereignisse wie zum Beispiel den Vietnam-Krieg, den Mord an Präsident Kennedy, Rassen-Unruhen und den steigenden Drogen-Konsum in den Vereinigten Staaten in den 60er-Jahren zurückzuführen, da sie das Trauma dieser angeblich perfekten Wohlstandsgesellschaft aufzeigten. 


# Fazit 
Mel Ramos war ein bedeutender Vertreter der Pop Art. Das zentrale Thema seiner Werke waren weibliche Superheldinnen wie Wonder Woman. Er malte Darstellungen von Pinup-Girls und fertigte Zeichnungen an, die bestimmte Produkte über die Darstellung aufreizender femininer Sexualität verkaufen sollten.

 Nach oben


Mel Ramos - ein amerikanischer Künstler

Mel Ramos zählt zu den bedeutenden Künstlern der Kunstrichtung Pop Art. Also Sohn von portugiesischen Einwanderern kam Mel Ramos im Juli 1935 in Sacramento zur Welt. Sein Kunststudium absolvierte Ramos an den beiden folgenden Instituten: Sacramento Junior College und am Sacramento State College. 


Ramos verbrachte sein Leben in Oakland und Spanien. 


Wayne Thiebaud nahm Ramos unter seine Fittiche und so kam es dazu das Ramos sich der Bay Area Figurative School annährte, diese Schule begann in den 50er Jahren sich langsam vom Abstrakten Expressionismus abzuwenden. 1961 fing Ramos mit dem malen und zeichnen von den uns heute bekannten Comic-Figuren an, unter anderem The Spectre, Superman oder Batman. 


Mel Rmaos "Peek a Boo Portfolio"

Mel Ramos "Peek a Boo Portfolio 2015"


Im Jahr 1963 fixierte Ramos sich dann immer mehr auf das Hauptthema seines Schaffensprozesses, über Wonder Woman führte ihn sein Weg zu Zeichnungen von Pinup Girls und Arragements für die damals übliche Werbung. Seine Zeichnungen waren häufig sehr aufreizend und mit viel weiblicher Sexualität versehen. Genau durch diese Kunstrichtung entstanden viele vulgäre Bilder mit Frauen zum einen die damalige Werbung parodierten und die Kauflust der Männer mit sexuellen Reizen fördern sollte. Genau diese Commercial Pinup Girls wurden für einige Jahrzehnte Ramos Markenzeichen und machten ihn berühmt. 


Seine Inspiration erhielt Ramos beispielsweise von Künstlern wie Andy Warhol und Roy Lichtenstein. 


Ramos geriet natürlich wegen seiner recht vulgären Kunstwerke schnell in die Kritik, in der 1960er Jahren nahmen sich sowohl die Konservativen und später auch viele Frauen aufs Korn. 


1966 konnte Ramos seine erste Einzelausstellung in Kassel auf deine Beine stellen. Ein Jahr später wurden auf einer Einzelausstellung ein Großteil der Kunstwerke durch die Polizei abgedeckt, Ramos präsentierte dort Bilder seiner Reihe Animal Paintings, die Motive waren für diese Zeit deutlich zu sexistisch, Frauen in Sexposen mit Tieren gingen vielen einfach zu weit. 


1972 begann Ramos mit der Veröffentlichung seiner Werke der Reihe „Unfinished Paintings“ - Diese Kunstwerke waren eine Persiflage klassischer Aktbild Meisterwerke, die schlichte Erotik der Bilder von Manet, Ingres und Modgliani wurden durch sexy Pinups ersetzt und persifliert. 


Ramos lehrte an der California State University in Hayward in der Zeit von 1966 bis 1997 die Malerei. 


Im Oktober 2018 verstarb Ramos in Oakland an Herzversagen, er wurde 83 Jahre alt. Ramos schaffte über 5 Jahrzehnte unzählige Kunstwerke und wird durch seine gewagten Zeichnungen als einer der wichtigsten Begründer der Pop Art genannt. Einige seiner Kunstwerke: Miss Navel Orange, Miss Lemon Drop, The Phantom und Miss Grapefruit Festival. Ein Teil von Ramos Kunstwerken ist im San Franciso Museum of Modern Art ausgestellt.


Leon Löwentraut

Leon Löwentraut, ein deutscher Maler 


Am 15. Februar 1998 in Kaiserslautern geboren, fing er schon im zarten Alter von sieben Jahren an zu malen, nachdem er zunächst seiner Mutter beim Malen zugesehen hatte. Interessant ist dabei, dass er jedoch nicht nachmalte, was er bei ihr gesehen hatte, sondern einen eigenen Stil entwickelte. 


Heute verkauft der Künstler seine Werke auf der ganzen Welt, für die Kunstfreunde mehr als 40.000 Euro ausgeben müssen. Da sich Leon Löwentraut hauptsächlich an Künstlern der 50er Jahre, wie Pablo Picasso orientiert, sind einige Kunstkenner von seinen Werken nicht überzeugt und sagen aus, dass seine Kunst eher dekorativ sei. Ein Besucher bei Leon Löwentraut erzählt folgendes: Zitat: "Der Boden des großen Raumes mit den weißen Wänden ist besprenkelt mit Farbspritzern; überall stehen Töpfe mit Pinseln herum. Leinwände lehnen an der Wand, ein noch unfertiges Bild steht in einer Staffelei. Wir sind im Keller eines Wohnhauses in Meerbusch bei Düsseldorf, mitten in Leons Reich. Hier entstehen jene Werke, die ihn zu einem international gefeierten Künstler machen." Zitat Ende 


Leon Löwentraut ist ständig in der Welt unterwegs und infolge seines ausgefallenen Stils führt er tatsächlich eine Warteliste, auf der etwa 1.000 Interessenten vermerkt sind und diese müssen sich mit einer Wartezeit von bis zu drei Jahren begnügen, um einen "echten Löwentraut" erwerben zu können. 


Nochmals zurückkommend auf die Kritik seiner eher dekorativen Kunst bemerkt der Künstler, dass ihm wichtig sei, dass die Menschen seine Kunst schätzen und diese nicht nur als Anlage in Erwägung ziehen. Seine Antwort auf diese Bemerkungen erfolgt spontan mit den Worten: Zitat: "Ich muß nichts erfinden, es hat doch alles schon einmal gegeben." Zitat Ende. Weiter bemerkt Löwentraut, dass seine Vorbilder Picasso oder der Streetart-Künstler Basquiat seien. 


Eigenheiten von Löwentraut 
In seinem Kelleratelier malt er am liebsten während der Nachtstunden, wobei er gerne Musik hört und zwar von Klassik bis Rap. Dabei liebt er es nicht gestört zu werden und vergisst seine Umgebung. Trotz der auf seine Werke wartenden Interessenten lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen und es kann vorkommen, dass Leon Löwentraut Tage oder sogar Wochen überhaupt nicht malt. Wie er immer wieder erwähnt, steht der Profit nicht an erster Stelle, sondern die Leidenschaft der Malkunst. Um sich vor dem enormen Stress zu befreien, flüchtet Löwentraut spontan in andere Städte, so war er beispielsweise vor einiger Zeit in New York, Lissabon und Mailand. 


Familiäre Bindungen 
Der Künstler ist sehr stark in seine Familie eingebunden, so ist der Vater sein Manager und gleichzeitig Begleiter auf den vielen Reisen. Beide haben eine enge Beziehung und so kann gesagt werden, dass die Karriere von Löwentraut ein reiner Familienbetrieb ist. Da er sich nicht als Beziehungsmensch bezeichnet und in der Vergangenheit des öfteren enttäuscht wurde, hat er sich sehr zurückgezogen. Einige Freundschaften seien zerbrochen, weil der Neid auf seine Karriere den Ausschlag gegeben habe. 


Soziale Netzwerke 
Inzwischen identifizieren sich mit Löwentraut auf Instagram viele Menschen und er hat inzwischen eine eigene App. Ein besonderes Projekt von Leon Löwentraut ist derzeit "Global Goals", in dem er sich für 17 Ziele im Auftrag der UNESCO für eine bessere Welt einsetzt und entsprechend malt.  Zitat: "Das sind Ziele der "Vereinten Nationen", um die Welt zu verbessern; Dazu gehören "keine Hungersnot", "Frieden und Gerechtigkeit" und "Gleichberechtigung der Geschlechter". Zitat Ende. In diesem Zusammenhang wurde Löwentraut von einer Kommission damit betraut, in seine Malerei verschiedene Symbole einfließen zu lassen. Als Ergebnis ist geplant, bis zum Jahre 2030 in einer Auflage von insgesamt 49 Exemplaren eine Edition der verschiedenen Bilder erscheinen zu lassen. 


Schule im Senegal 
Von der obigen Aktion erhofft sich der Künstler eine Summe von über 600.000 Euro, die er für den Bau einer Schule im Senegal spenden möchte.


Udo Lindenberg


Neue Unikate und Serien von Udo Lindenberg

Künstler: Udo Lindenberg
Titel: Hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau
Technik: Handsigniertes Unikat auf Papier
Maß: 56 x 42 cm
Jahr: 2019

Künstler: Udo Lindenberg
Titel: Think Big - Fly High
Technik: Handsignierter Siebdruck
Papiermaß: 56 x 44 cm
Auflage: 200 Exemplare
Jahr: 2019
Preis: 1.200 Euro

Künstler: Udo Lindenberg
Titel: Hinterm Horizont
Technik: Handsignierter Siebdruck
Papiermaß: 56 x 44 cm
Auflage: 200 Exemplare
Jahr: 2019
Preis: 1.200 Euro

Künstler: Udo Lindenberg
Titel: Nimm Dir das Leben und lass es nicht mehr los
Technik: Handsignierter Siebdruck
Papiermaß: 36 x 48 cm
Auflage: 200 Exemplare
Jahr: 2019
Preis: 1.200 Euro
 

Künstler: Udo Lindenberg
Titel: Stärker als die Zeit
Technik: Handsignierter Siebdruck
Maß: 36 x 48 cm
Auflage: 200 Exemplare
Jahr: 2019
Preis: 1.200 Euro
 

Künstler: Udo Lindenberg
Titel: Panic Porsche Power
Technik: Handsignierter Siebdruck
Maß: 56 x 42 cm
Auflage: 200 Exemplare
Jahr: 2019
Preis: 1.750 Euro

Künstler: Udo Lindenberg
Titel: Greif nach Deinem Stern
Technik: Handsignierter Siebdruck
Maß: 36 x 48 cm
Auflage: 200 Exemplare
Jahr: 2019
Preis: 1.200 Euro

Künstler: Udo Lindenberg
Titel: Ich mach mein Ding
Technik: Handsignierter Siebdruck
Maß: 42 x 56 cm
Auflage: 200 Exemplare
Jahr: 2019
Preis: 1.200 Euro

Künstler: Udo Lindenberg
Titel: Give Peace a Chance
Technik: Handsignierter Siebdruck
Maß: 42 x 56 cm
Auflage: 200 Exemplare
Jahr: 2019
Preis: 1.750 Euro
 


Sein Leben - Mel Ramos

Mel Ramos - Sein Leben

Der Künstler Mel Ramos war Nachkomme portugiesischer Einwanderer, er wurde am 24.07.1935 in den Vereinigten Staaten von Amerika geboren. Die Stadt Sacramento im Bundesstaat Kalifornien ist der Geburtsort. Sein bürgerlicher Name war Melvin John Ramos.


Er studierte Kunst, sowohl 1954 am Sacramento Junior College, als auch danach 1955 am Sacramento State College. Hier war er Schüler von Wayne Thiebaud, einem Pop-Art-Künstler. Zudem hatte die Bay Area Figurative School zeitweise Einfluss auf ihn durch den damals bekannten abstrakten Expressionismus. Dies ist moderne nordamerikanische Malerei, darunter fallen das sogenannten "Action Painting" und die "Farbfeldmalerei". Damit konnte er jedoch später nichts mehr anfangen und wandte sich von dieser Kunstrichtung ab.


Seit Anfang der 1960iger Jahre malte der Künstler fiktive Comic-Charaktere, wie z. B. Batman (Fledermausmann) oder auch Superman (Dieser war der Beginn der Superhelden) usw.


Ab dem Jahre 1963 wurden sogenannte "Pin-Up Girls"-Darstellungen sein Lieblingsthema. Die Kunst von Mel Ramos galt als Pop-Art und wurde auch teils sehr kritisch betrachtet, weil er oft und gerne seine sogenannten "Pin-Up Girls" in leicht bekleideter oder unbekleideter und provokanter Art malte. Dies tat er in Verbindung mit Werbung bzw. Werbematerial (Z. B. Kaugummi, Schokolade, Softgetränke, Zigarettenpackungen, Automobilen oder Außenwerbung) und teils mit Tieren. Dazu malte er Nilpferde, Kängurus, Gorillas usw.


Schon in den 1960er Jahren - er war 28 Jahre alt - hatte er eine Ausstellung seiner Werke im Los Angeles County Museum. Hier durfte er zusammen mit sehr bekannten Künstlern der amerikanischen Pop-Art-Kunstszene, z. B. Roy Lichtenstein, sowie Andy Warhol seinen Bekanntheitsgrad erhöhen. Aber bereits in diesen Jahren wurde er für seine Werke von konservativen und feministischen Stimmen kritisiert. So ist die Rede davon gewesen, dass die Künstlerin und Feministin Judy Chicago in der besagten Ausstellung laut geworden wäre und ihre Wut über die Bilder an dem Geschäftsführer des Museums ausgelassen haben soll.


Seine erste Pop-Art Einzel-Ausstellung fand 1964 in New York statt, Ort war die Bianchini Gallery.


1966 stellte er erstmals in Deutschland in der Stadt Kassel, Galerie Ricke, aus.


Im Jahre 1967 hatte Mel Ramos eine Pop-Art Ausstellung in San Franzisko als Einzelkünstler.


Ebenfalls in diesem Jahr hatte er nochmals eine Ausstellung in Deutschland, diese fand in Köln statt. Es kam zu einem Desaster: Die Polizei hängte seine Bilder zu, weil sie Frauen mit Tieren in sexuellen Bildern zeigten.


Nackte oder wenig bekleidete Frauen zu malen wurde damit sozusagen für die nächsten Jahrzehnte seine Marke. Die weiblichen Wesen setzte er auch teilweise im Stil alter Meister in Szene oder verlieh seinen Darstellungen Ähnlichkeiten mit prominenten Damen, wie u. a. Claudia Schiffer, Michelle Pfeiffer.


Ab dem Jahre 1992 hatte er seine Lebensmittelpunkte in Spanien und Kalifornien.


Als Kunstprofessor unterrichtete er in den Jahren zwischen 1966 - 1997 an der California State University in der Stadt Hayward Malerei.


Die letzten Jahre seines Lebens bediente er sich moderner Technik für seine Kunst. Er nutzte den Computer, den er für diese Zwecke großartig fand. Er fertigte dazu Fotografien seiner weiblichen Modelle an und überarbeitete diese digital. Anschließend nutzte der Künstler diese bearbeiteten Fotos um neue Bilder zu malen.


Verstorben ist der Künstler am 14.10.2018/ Oakland, Kalifornien.


Berlin Art Week 2018: Rückblick

Ein Rückblick auf die Art Week Berlin

Bereits zum siebten Mal lud die Kunstszene der Bundeshauptstadt zu Kunstmessen, Preisverleihungen, Ausstellungseröffnungen und vielfältigen Sonderveranstaltungen ein. Hunderte von Galerien stellten ihre vielversprechenden künstlerischen Positionen vor. Mit großem Erfolg: Rund 120.000 Besucher zog die Art Week Berlin vom 26. bis 30. September 2018 an. Die Art Week gilt in Berlin als Höhepunkt der zeitgenössischen Kunst und bietet ihren Besuchern ein sehr umfangreiches und vielfältiges Programm.

Kunstplattform und Treffpunkt für in- und ausländische Kunstinteressierte 

Die Art Week Berlin ist eine Kunstplattform, die unter ihrem Dach institutionelle und kommerzielle Akteure zusammenbringt und faszinierende Einblicke in private Projekträume und Sammlungen gewährt. Sie bündelt Kunstpreise, -messen und Ausstellungen, zieht aber nicht nur ein interessiertes Fachpublikum an, sondern Kunstinteressierte aus allen Teilen der Welt und natürlich auch Besucher aus der Hauptstadt. Auf der Art Week trafen sich Künstler, Sammler, Kunstliebhaber, aber auch Galeristinnen und Galeristen sowie Museumsdirektorinnen und -direktoren. Das Programm 2018 zeigte demzufolge auch sehr eindrucksvoll, wie facettenreich und lebendig die Kunstszene in Berlin ist.

Ein beeindruckender Querschnitt durch die Berliner Kunstszene

Das Herz der Berlin Art Week bildeten die beiden Kunstmessen, die an einem ganz besonderen Ort zu finden waren: Sowohl die "Art Berlin" als auch die "Positions Berlin" präsentierten ihre Galerien in den altehrwürdigen Hangars des Flughafens Tempelhof. Ursprünglich waren die Hangars nur ein Ausweichquartier und somit eine Notlösung, doch die lichtdurchfluteten hohen Hallen kamen bei den Veranstaltern bestens an. Bei den Gästen übrigens auch: Allein zur "Art Berlin" kamen mehr als 30.000 Besucher. Die "Art Berlin" ist eine Zusammenarbeit von "Art Cologne" und "abc art berlin contemporary" und stellte in erster Linie Einzelpositionen zeitgenössischer Künstler vor. 

Im Hangar 4 des Flughafens durften sich die Besucher auf die Messe "Positions Berlin" freuen, die mehr als 70 Aussteller aus vielen verschiedenen Ländern präsentierte. Ein weiteres besonderes Highlight der Art Week war das "Berlin Masters", eine hochinteressante Talentschau für begabte junge Künstler(innen). Außergewöhnlich faszinierend präsentierte sich die Ausstellung «The World on Paper» im Palais Populaire der Deutschen Bank: Sie thematisierte auf bemerkenswerte Weise die Wiedergeburt des guten alten Mediums Papier, das im digitalen Zeitalter fast schon in Vergessenheit geraten war. 

Und dann war da noch die mobile Kuppel auf dem Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg, die optisch an ein Planetarium erinnerte: Auf die Besucher wartete das Projekt «The New Infinity», das ganz neue künstlerische Formate zeigte. Für Kunstfreunde war die Art Week also der ultimative "Place to be", zumal auch an anderen Schauplätzen ein Höhepunkt den nächsten jagte. 

Die interessantesten Highlights der Art Week Berlin 2018

Rund 200 Galerien, zwei bedeutende Kunstvereine, 15 Museen und Ausstellungshäuser, 20 Projekträume, elf Privatsammlungen und ein Theater: Das Portfolio der Art Week 2018 konnte sich wirklich sehen lassen. Doch welche Schauplätze waren eigentlich besonders sehenswert? 

Für großen Andrang sorgten natürlich die Einzelausstellungen. Agnieszka Polska im Hamburger Bahnhof, Nicholas Nixon bei C/O Berlin, Lee Bul im Gropius Bau und Julian Charrière in der Berlinischen Galerie: Dies sind nur einige Beispiele für die außerordentlich hohe Qualität der Kunstwoche. Im Showroom der Berliner Privatsammlung Wurlitzer PTC erhielten junge Künstler mit der Ausstellung "AUFBRUCH - MEISTERSCHÜLER VON GREGOR HILDEBRANDT" eine Plattform, während Besucher im Rahmen einer Führung durch die SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin erleben konnten, wie niederländische Meister des 17. Jahrhunderts einen faszinierenden Dialog mit zeitgenössischer Kunst eingingen. 

Liebhaber von Pop-Art und Comic kamen hier ganz besonders auf ihre Kosten, denn in der Privatwohnung des Sammlers Thomas Rusche wartete zwischen antiken Möbeln ein großartiges Werk von Neo Rauch auf Bewunderer. Einer der bekanntesten Vorläufer der Pop Art, William N. Copley, zog im Museum Frieder Burda | Salon Berlin das kunstinteressierte Publikum an. Mit dabei: Werke der südafrikanischen Videokünstlerin Candice Breitz. Die Ausstellung hatte sich unter anderem der momentan allgegenwärtigen "#MeToo"-Debatte angenommen und griff Themen wie sexuelle Ausbeutung und Diskriminierung von Frauen auf. 
In diesem Zusammenhang ist ein Werk unserer Galerie übrigens besonders interessant: "First Love Then Work" von THS (Thomas Schostok) behandelt ebenfalls das stets hochaktuelle Thema Sexualität und lässt dem Betrachter jede Menge Interpretationsspielraum. 

Mit der Berlin Art Week zurück in die Zukunft 

Außergewöhnlich auch die Ausstellung "Back to the Future", eine gelungene Kooperation von C/O Berlin mit dem Fotografiemuseum Amsterdam (FOAM). Die Ausstellung trug den Untertitel "The 19th Century in the 21st Century" und widmete sich den Werken zeitgenössischer Künstler, die sich von der Fotografie des 19. Jahrhunderts inspirieren ließen. Dabei entstanden überraschende hybride Werke, die zum Staunen und Innehalten einluden. Zu den Künstlern dieser wirklich sehenswerten Ausstellung gehörten unter anderem Matthew Brandt, Spiros Hadjidjanos, Warren de la Rue, Thomas Mailaender und Anna Atkins. 
Ebenfalls mit der Vergangenheit beschäftigt sich Jörg Döring in seinen früheren Werken. Der Künstler, mit dem wir bereits mehr als 20 Jahre zusammenarbeiten, ließ sich immer wieder von revolutionären Charakteren, charismatischen, ja fast schon ikonenhaften Persönlichkeiten sowie Comics inspirieren. 

Auch das war die Art Week: abstrakt und avantgardistisch

Ganz anders präsentiert sich dagegen die rumänische Künstlerin Geta Bratescu, deren Werke während der Art Week Berlin im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) zu sehen waren. Bei ihr dominieren abstrakte Werke mit grafischen Linien, Strukturen, Mustern und Flächen. Ob Grafiken, Zeichnungen, Collagen aus Stoff und Papier oder Rauminstallationen, die Künstlerin lässt bei ihrem avantgardistischem Schaffen immer wieder Fragen nach der menschlichen Identität, nach Geschichte und Erinnerung und auch nach dem weiblichen Geschlecht entstehen. Die beeindruckende Einzelausstellung war eine Kooperation des Neuen Berliner Kunstvereins mit dem Rumänischen Kulturinstitut Berlin. 

Wer eine etwas weniger deklinierte Formensprache bevorzugt, findet vielleicht in den Werken von James Rizzi seinen Favoriten. Seine Bilder sind farbenfroh und fröhlich und laden immer wieder aufs Neue zum Betrachten ein. Ein Blick auf seine Kunstwerke ...und es stellt sich fast automatisch gute Laune ein. 

Ein Fazit zur Art Week Berlin 2018

Die diesjährige Art Week war ein großartiges Kunstspektakel, das zahllose Besucher in seinen Bann zog. Und so mancher Gast, der zeitgenössischer Kunst bislang eher zurückhaltend und kritisch gegenüberstand, wurde eines Besseren belehrt. Sollten Sie die Kunstwoche verpasst haben: Keine Sorge, sie kommt im nächsten Jahr bestimmt wieder! Traumhaft schöne Kunstwerke und Bilder namhafter Künstler erhalten Sie ja schließlich das ganze Jahr über in unserer Galerie: zum Bewundern, Genießen oder auch als Vorfreude auf die Art Week 2019.