GALERIE ZIMMERMANN

Neue Skulptur Markus Lüpertz: "Felicitas"

Von Markus Lüpertz ist eine neue Skulptur erschienen: Felicitas, die römische Göttin des immerwährenden Glücks und Erfolgs


 

Titel: Felicitas – die römische Göttin des immerwährenden Glücks und Erfolgs
Entstehungsjahr: 2016
Technik: Bronzeguss, handbemalt
Größe: H47 x B17 x T13 cm
Auflage: 45 + 5 E/A
Signatur: signiert & gestempelt

Dokumentation auf n-tv:

Erstausstrahlung: Freitag 26.02.2016, 18:30 Uhr
n-tv Doku: Markus Lüpertz – Kunst Genie im Gehrock

Wiederholung: Samstag 27.02.2016, 09.30 Uhr
Wiederholung: Sonntag 28.02.2016, 07.30 Uhr


Der Künstler wurde am 25. April 1941 in Reichenberg geboren und der deutsche Grafiker, Maler und Bildhauer ist gegenwärtig einer der bekanntesten Künstler Deutschlands.
Seine Werke haben eine intensive suggestive Kraft und Markus Lüpertz hat die Vision, mit seinen künstlerischen Darstellungen eine Aussage seines Daseins zu treffen.
Eine große Anzahl seiner Werke tragen die Insignien des Neoexpressionismus. In den Jahren 1988 - 2009 war Markus Lüpertz Rektor der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf.
Kindheit und Studium:
Im Jahre 1948 flüchtete der Künstler als Kind mit seiner Familie von Böhmen nach Rheydt. Nach einigen Fehlschlägen in der Ausbildung, studierte Lüpertz in den Jahren von 1956 bis 1961 in Krefeld an der dortigen Werkkunstschule mit einem anschließenden Studium im Kloster Maria Laach. Dort beschäftigte er sich intensiv mit einem Kreuzigungsbild und äußerte sich dazu mit den Worten: Zitat: "eine fanatisch religiöse Zeit" Zitat Ende. Die Kunstakademie Düsseldorf war einer seiner Studienplätze und Lüpertz bezeichnete diese Zeit als ein Fiasko.
Die Berliner Zeit:
Im Jahre 1962 zog Lüpertz nach West-Berlin, wo seine malerische Laufbahn ihren Anfang nahm.
In Berlin gründete er im Jahre 1964 gemeinsam mit verschiedenen Künstlern die Galerie "Großgörschen 35".
1969 zeigte der Kunsthallen-Direktor Klaus Gallwitz aus Baden-Baden einige Werke von Lüpertz.
Desweiteren verbrachte der Künstler ein Jahr in Florenz mit einem erhaltenen Stipendium, das er aufgrund des Preises der "Villa Romana" erhalten hatte.
Lehrtätigkeit:
Im Jahre 1974 folgte er einem Ruf als Professor für Malerei an die Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.
Seine Gedichtsammlung "Und ich,ich spiele..." veröffentlichte Lüpertz im Jahre 1981.
Es folgten nun weitere Stationen seines künstlerischen Schaffens, wie Salzburg und New York.
Markus Lüpertz war bis zum Jahre 1986 Professor in Karlsruhe und diese Zeit war für ihn von großer Bedeutung, so dass er unter anderem in einem Gedicht schrieb:
Zitat: Karlsruhe war für mich die erste Freiheit,
Das dunkle Berlin bestimmte mein Leben,
Die kalten Nächte und ungeheizten Ateliers,
Die große Straße, die Eckkneipe, die Ruhmlosigkeit Zitat: Ende
Lüpertz schuf seine ersten Gemälde im Jahr 1960 und gestaltete diese nach der Manier des Expressionismus. 1980 entstanden Bühnenbilder und verschiedene Skulpturen. So schuf er beispielsweise in der Alten Oper Frankfurt im Jahre 1989 die Figur des Apoll. Erwähnenswert ist auch das von Lüpertz im Jahre 2001 für das neue Bundeskanzleramt geschaffene Wandbild "Die sechs Tugenden".
Es konnte hier nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Leben, dem Wirken, dem Werk und der Person von Lüpertz geschildert werden.