Markus Lüpertz

"Felicitas"
Technik: Objekt
Maße (BxHxT): 17 x 47 x 13 cm
Handsigniert: Ja
Entstehungsjahr: 2016
Auflage: 45
Auf Anfrage  
Sie haben Fragen? Schreiben Sie uns hier:
* Bitte überprüfen Sie Ihre Eingabe
Vielen Dank für Ihre Nachricht!
Markus Lüpertz
"Felicitas"
* Preis inkl. MwSt., Versandkosten frei mit UPS

Felicitas – die römische Göttin des immerwährenden Glücks und Erfolgs

Bronzeguss, handbemalt (2016)
H47 x B17 x T13 cm
Exemplare 45 + 5 E/A
Signiert & gestempelt

Markus Lüpertz

Markus Lüpertz ist ein moderner deutscher Maler, Bildhauer und Grafiker, der national und international zu den erfolgreichsten Künstlern seiner Generation gezählt wird. Markus Lüpertz gilt als Exzentriker, sowohl als Künstler als auch als Mensch.


Die frühen Jahre des Künstlers

Lüpertz wurde 1941 in Reichenbach (heute Liberec) geboren und verbrachte seine ersten Jahre dort, bis die Familie 1948 aus Böhmen ins Rheinland flüchten musste. Dort brach er als junger Mann zwei Lehren ab, bevor er letztlich an der Werkkunstschule Krefeld studierte. Dem folgte ein Aufenthalt im Kloster Maria Laach, der für den Künstler eine wichtige Zeit darstellte. Seit 1961 arbeitete er in Düsseldorf als freier Künstler; vor seinem Durchbruch sorgte er mit verschiedenen Nebentätigkeiten für seinen Lebensunterhalt. In dieser Zeit entstanden auch seine ersten Gemälde.

Sein Studium an der Kunstakademie endete nach nur einem Semester mit einem Eklat und seiner Exmatrikulation.

Nach einem kurzen Zwischenspiel bei der französischen Fremdenlegion, zog Markus Lüpertz nach Berlin, wo seine Karriere als Künstler ihren Anfang fand. Zusammen mit anderen Künstlern gründete er 1964 in einer ehemaligen Fabriketage die Selbsthilfegalerie „Großgöschen 35“, die bis 1968 bestand. In dieser Zeit hatte Lüpertz zunehmend Erfolg: Einige seiner Werke wurden in einer Talentschau von Klaus Gallwitz gezeigt und 1971 erhielt er den Preis der Villa Romana, was ihm einen einjährigen Studienaufenthalt in Florenz ermöglichte. Die dortigen Eindrücke der Kunst und Architektur des Faschismus schlugen sich auch in seinem Schaffen nieder. In seinen Skulpturen und Gemälden dieser Zeit finden sich viele „deutsche“ Motive, die eine intensive Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus zeigen. 1977 beendete er diese Schaffensphase.

Die Werke von Markus Lüpertz

Markus Lüpertz ging schon früh eigene Wege in der Kunst und orientierte sich weniger an den gängigen Strömungen als viel mehr an seinen eigenen künstlerischen Vorstellungen. Während in den 1960er Jahren die abstrakte Kunst den Markt dominierte, malte Lüpertz weiter gegenständlich und erfand seine eigene neoexpressionistische Bildsprache. So entwickelte er in gedanklichen Bezug zu Nietzsches Dionysos Gedichten, den Begriff der „Dithyrambische Malerei“.

Seinen Stil und auch seine Sujets entwickelte er konsequent weiter, auch wenn seine Handschrift immer erkennbar ist. In der Bildhauerei vertritt er ebenfalls einen expressionistischen, kubistisches Stil, der von archaischen Elementen geprägt ist. Dabei greift er oft auf antike Motive zurück, wie zum Beispiel die Odysseus-Skulptur verdeutlicht – hier finden Sie seine Skulpturen und Bilder!

Von 1988 bis 2009 leitete er sehr erfolgreich die Düsseldorfer Kunstakademie und hat im Verlauf seiner Amtszeit viele heute berühmte Künstler gefördert. Neben seinem vielfältigen Werken der Malerei und Bildhauerei veröffentlichte Markus Lüpertz auch mehrere Bücher, sowohl zu Sachthemen als auch Gedichtbände. Die Liste seiner Ausstellungen ist lang und er genießt dabei das Spiel mit der Selbstinszenierung.

WEITERE BILDER VON „Markus Lüpertz“

Alle ansehen

Diese Kunstwerke anderer Künstler könnten Sie auch interessieren