KÜNSTLER JOHN - CRASH - MATOS IN DER GALERIE ZIMMERMANN & HEITMANN

John - Crash - Matos
John - Crash - Matos

John Matos alias Crash


Crash wird als Pionier der Graffiti-Bewegung gesehen. Laut eigener Aussage liegt die Intention seiner Arbeit darin, eine visuelle Verbindung zwischen dem Leben auf der Straße und der herrschenden Gesellschaft herzustellen.

John Matos alias Crash

Der Graffiti-Künstler John Matos, bekannt unter dem Pseudonym „Crash“, wurde am 11. Oktober 1961 in der Bronx, New York geboren. Bereits im Alter von 13 Jahren entdeckte Matos seine Leidenschaft für Graffiti und sprühte zusammen mit älteren Jugendlichen seine Schriftzüge auf U-Bahn-Waggons und baufällige Gebäude. Seinen Spitznamen „Crash“ erhielt er durch einen kleinen Zwischenfall in der Highschool, bei dem er aus Versehen einen Computer zerstörte („crashte“).
Die bedeutenden 1980er Jahre
Im Jahr 1980 wechselte Matos Schaffenskreis vom New Yorker Untergrund zu angesehenen Kunstgalerien der Stadt. Er war Organisator der legendären Ausstellung „Graffiti Art Success for America“ in der ehemals bekannten Galerie Fashion MODA. Die Ausstellung, die diverse Werke von Graffiti-Künstlern der 1970-80er Jahre zeigte, gab der damals schon stetig wachsenden Street-Art-Bewegung einen großen Aufschwung und verhalf ihr letztendlich zum Durchbruch in der New Yorker Kunstszene.
Zu dieser Zeit hatte Crash bereits einige Exponate in Galerien ganz Amerikas sowie in vereinzelten Städten im Ausland ausgestellt. In Europa erreichte er zunehmend Bekanntheit nach der Veröffentlichung seiner Werke in der Yaki Kornblit-Galerie in Amsterdam. 1981 wurde Crash zusammen mit zehn weiteren Künstlern vom „Public Art Fund“ dazu auserkoren, die legendäre Plakatwand des New Yorker Times Square künstlerisch zu gestalten. Die Sidney Janis Galerie eröffnete zwei Jahre später Matos erste eigene Ausstellung. Im weiteren Verlauf der 1980er Jahre machte Crash vor allem in Europa bedeutende Schritte seiner Karriere. So malte er 1984 unter anderem zusammen mit dem bekannten Künstler Keith Haring verschiedene Wandinstallationen für das Musee d'art Moderne de la Villa in Paris.
1996 wurde Crash von der Firma British American Tobacco dazu beauftragt, Bilder in Verbindung mit deren Marke Lucky Strike zu entwerfen. Mit seinen „Lucky Strike Diaries“ trat er in die Fußstapfen bekannter Künstler wie Keith Haring und Pop-Art-Künstler Mel Ramos.
Die „Crashocaster“
Ein Jahr später traf Cash auf Eric Clapton. Der Musiker war begeistert von der Street-Art-Szene und wollte zusammen mit Crashs Ideen ein Musikvideo produzieren. Im Gespräch kamen beide auf die Idee, eine von Claptons Signaturgitarren von ihm designen zu lassen. Allerdings fand Crash erst im Jahr 2000 die Inspiration für diese Arbeit und bemalte die erste Gitarre. Begeistert von dem designten Unikat, nahm Clapton das Stück auch auf seine große Tour von 2000 – 2001 mit. Daraufhin entwarf Crash weitere Modelle für Clapton. Insgesamt verzierte er fünf verschiedene Gitarren für den Musiker, drei davon wurden später der Öffentlichkeit präsentiert und sind unter dem Namen „Crashocaster 1-3“ bekannt.
2009 eröffnete Crash seine erste Ausstellung der gemalten Gitarren und damit verwandter Kunstwerke in New York.
Crash war Teil zahlreicher Ausstellungen in Museen und Galerien auf der ganzen Welt und hat Werke in vielen dauerhaften Sammlungen von Museen. Seine symbolträchtige Arbeit brachte ihn im Laufe der Jahre auch mit vielen Unternehmen zusammen. So entwarf und malte er z. B. für Absolut Vodka, Fender Guitars, SoBella Handtaschen, Levis und zuletzt Tumi Gepäck. 

Crash
 

 

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