GALERIE ZIMMERMANN

Michael Laube - Objekte aus Berlin

Michael Laube

Bereits kurze Zeit nach dem Studium verwendete Michael Laube verschiedene Farben auf Acrylglas, bevor er schließlich dazu überging, farbliche mit räumlicher Gestaltung zu kombinieren. Seine Plexiglasinstalltionen verbinden die Elemente der Kunst mit jenen des Designs. Seine Werke setzen sich mit dem Raum als solchem auseinander und entwickeln aus den verschiedenen Perspektiven heraus ganz eigene Aussagen. Ähnlichkeiten zur Architektur, aber auch zur Einrichtung ergeben sich für die Installationen des Künstlers Michael Laube ganz selbstverständlich. Hierin spiegelt sich die Affinität des Künstlers zur Architektur, die Michael Laube bereits vor der Malerei für sich entdeckte. Viele Stücke greifen dabei ganz bewusst architektonische Formen auf. Andere seiner Objekte fügen sich dagegen ganz unauffällig in den Raum ein, lediglich das Fehlen eines direkten Nutzens unterscheidet sie von anderen Objekten.

Für seine groß angelegten Installationen verarbeitet Michael Laube mehrere Schichten Plexiglas hintereinander, jede Schicht wird einzeln bemalt. Das einfallende Licht lässt die Farben und die Formen hervortreten oder in Schatten versinken und unterstreicht so die Anordnung der einzelnen Schichten. Auch hängende Installationen wirken in der Tiefe. Mit seinen Installationen verbindet Michael Laube das graphische Design der Architektur mit den freien Mitteln der Kunst und zeigt Ähnlichkeiten und Kontraste. Aus Berlin stammt auch unser Künstler El Bocho!

Die Objekte des Künstlers entstehen in seinem Atelier in Berlin, wo Michael Laube lebt. Seine Kunstwerke werden in ganz Deutschland ausgestellt und gehören zu den bekanntesten Installationen überhaupt. Nicht nur Kunstkenner, auch Architekten finden Gefallen an der Kombination aus Form, Licht und Farbe, die jedes Stück einzigartig werden lässt. Auf Einzelausstellungen, aber auch auf Sammelausstellungen können die Installationen des Künstlers Michael Laube betrachtet werden. In diesem Zusammenhang empfehlen wir das Interview mit Jörg Döring.