GALERIE ZIMMERMANN

Wie hänge ich Bilder richtig auf?

Wie hänge ich Bilder richtig auf?

Wer in seinem Zuhause Bilder aufhängen möchte, sollte sich deren Wirkung bewusst machen. Die Größe, die Art der Aufhängung und der Rahmen müssen ebenso stimmen. Oft empfiehlt es sich, Bilder in Gruppen zu arrangieren. Auch dabei sollten einige Regeln eingehalten werden. 
 

Passt das Motiv zu mir? 

Manchmal entdeckt man auf dem Flohmarkt oder in einem Laden ein Bild, das einen auf den ersten Blick fasziniert. Wenn das Budget es zulässt, nimmt man es mit. Zu Hause angekommen stellt man fest, dass es weder farblich noch vom Motiv her mit dem Rest der Wohnung zusammenpasst. Vom Stil her scheint es auch aus dem Rahmen zu fallen. Muss das Bild deswegen wieder weg? Wer gern mit Kontrasten spielt, setzt es vielleicht trotzdem oder gerade deswegen in der Wohnung als Highlight ein. Ansonsten ist es besser, sich vor dem Kauf zu überlegen, ob man sich mit dem Bild identifizieren kann. 
 

Proportionen beachten 

Einzelne kleine Bilder wirken auf großen Wandflächen verloren. Überdimensionale erwecken auf kleinen Wandflächen den Eindruck, den Raum zu erschlagen. Deswegen macht es Sinn, vor dem Anbringen von Bildern die Proportionen aufeinander abzustimmen. Viele Bilder wirken in Gruppen besonders gut, beispielsweise wenn sie dasselbe Thema aufgreifen oder derselbe Rahmentyp sie miteinander verbindet. Für die Aufhängung in Gruppen stehen unterschiedliche Variationen zur Verfügung. Diese sollten zuvor der Einfachheit halber auf dem Fußboden oder auf einem Tisch ausprobiert werden. 
 

Rasterhängung 

Für die Rasterhängung wird vor dem Bilder aufhängen ein Rahmen geschaffen, an dem sich die Exemplare orientieren. Entweder schließen die oberen, die unteren oder die seitlichen Rahmen auf derselben Linie ab oder alle Linien stimmen überein. Ist Letzteres der Fall, wirkt die Bildaufhängung besonders ordentlich. 
 

Versetzte Hängung 

Die versetzte Hängung hingegen wirkt locker. Wichtig ist, dass zur rechten Seite hin eine aufsteigende Tendenz zu bemerken ist. Dann nämlich verknüpft das Gehirn des Betrachters die Gruppierung mit etwas Positiven. Einen gewissen Zusammenhalt der Bilder untereinander erkennt das Auge an der Wahl derselben Rahmenfarbe, desselben Rahmenmaterials oder derselben Rahmenform. 
 

Collage 

Collagen können alle Arten von Bildern als Gruppierung aufgreifen, selbst wenn sie auf den ersten Blick nicht zusammengehören. Auch eine Wanduhr, ein kleines Regal oder ein Setzkasten machen sich in der Zusammenstellung gut. Um eine gewisse Ordnung hineinzubringen, beginnt man mit dem größten und wichtigsten Motiv, um das herum alle anderen angeordnet werden. Dabei denkt man sich imaginäre Linien und stimmt außerdem die Rahmenabstände aufeinander ab. 
 

Richtige Aufhängung wählen 

An den meisten Bilderrahmen ist die Art der Aufhängung bereits vorgegeben. Die Ein-Punkt-Aufhängung befindet sich mittig am oberen Rahmen. Der Vorteil besteht darin, dass das Bild stets gerade hängt. Bei der Zwei-Punkt-Aufhängung ist es wichtig, die Punkte für beide Nägel zuvor mit der Wasserwaage auszurichten. Sofern es sich um schwere Bilderrahmen handelt, kann das Einschlagen von Dübeln sinnvoll sein. Wer seine Bilder gern austauscht, wählt eine Bilderleiste. Sie wird an der Wand angebracht und lässt sich beliebig neu bestücken. Ähnlich funktioniert das Auswechseln von Bildern auf einer Galerieschiene. Besonders filigrane Bilder lassen sich mit Klebenägeln an die Wand bringen. 


Was außerdem beim Bilder aufhängen beachtet werden sollte 

Auf einem gemusterten Hintergrund können bunte Bilder ihre Schönheit kaum entfalten. Besser ist es, sie auf einer einfarbigen Wand anzubringen. Die muss nicht zwangsweise weiß sein. Auf einer roten Fläche beispielsweise kommen dunkle Bilder besonders gut zur Geltung, wenn sie mit einem weißen Passepartout unterlegt sind. Es entsteht eine Signalwirkung. Dezente Motive wirken stimmig, wenn sie von Pastellfarben begleitet werden.


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