GALERIE ZIMMERMANN

Neue Arbeiten von Uecker und Döring

Anbei finden Sie die neue Prägegraphik von Günther Uecker "Friedensgebote VI" - Aktuell sind die meisten seiner erschienenen Werke umgehend vergriffen.


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Günther Uecker
Friedensgebote VI
Technik: Mischtechnik auf Papier
Jahr: 2016
Maße: 53 x 71 cm
€ 6.800
JÖRG DÖRING
Auch von dem Ausnahmekünstler Jörg Döring sind neue Arbeiten auf Leinwand erschienen. Eine Auswahl finden Sie in deieser Mail und vor Ort in unseren Galerien.
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Jörg Döring
Fly with me
Technik: Mischtechnik auf Leinwand
Jahr: 2016
Maße: 90 x 70 cm
Auflage: 9 Exemplare

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Jörg Döring
9 out of 10
Technik: Mischtechnik auf Leinwand
Jahr: 2016
Maße: 90 x 70 cm
Auflage: 9 Exemplare
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Jörg Döring
A good day
Technik: Mischtechnik auf Leinwand
Jahr: 2016
Maße: 90 x 70 cm
Auflage: 9 Exemplare
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Jörg Döring
M Love
Technik: Mischtechnik auf Leinwand
Jahr: 2016
Maße: 90 x 70 cm
Auflage: 9 Exemplare
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Jörg Döring
Bean beats Anything
Technik: Mischtechnik auf Leinwand
Jahr: 2016
Maße: 100 x 100 cm
Unikat
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Jörg Döring
Triple Trick Shot
Technik: Mischtechnik auf Leinwand
Jahr: 2016
Maße: 150 x 150 cm
Unikat
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Jörg Döring
Take a Punch
Technik: Mischtechnik auf Leinwand
Jahr: 2016
Maße: 130 x 170 cm
Unikat
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Jörg Döring
Space Travel
Technik: Mischtechnik auf Leinwand
Jahr: 2016
Maße: 180 x 80 cm
Unikat
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Jörg Döring
Super Hero
Technik: Mischtechnik auf Leinwand
Jahr: 2016
Maße: 180 x 80 cm
Unikat
Bei Fragen zu diesen Kunstwerken stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung


Bilder von Janosch bei Zimmermann & Heitmann

Janosch wurde am 11. März 1931 im oberschlesischen Hindenburg, dem heutigen Zabrze, unter dem bürgerlichen Namen Horst Eckert geboren. Seine Elternhaus war katholisch geprägt, sodass vor allem die ersten Lebensjahre des Jungen durch die Religion dominiert wurden. Die Mitgliedschaft in einer jesuitischen Jugendgruppe empfand er als drückend und öde. Allerdings waren die Eltern auch sehr arm und konnten sich keine eigene Wohnung leisten. Familiäre Probleme waren an der Tagesordnung. Der Vater war regelmäßig betrunken und galt als gewalttätig. Die Mutter war mit dem Kind oft überfordert. Daher kümmerten sich die Großeltern des Jungen in den ersten Lebensjahren um ihn. Mit 13 Jahren nahm er eine Lehre als Schmied auf. Der Vater kämpfte im Zweiten Weltkrieg und kehrte erst 1946 nach Hause zurück. Aufgrund der Tatsache, dass die meisten Deutschen inzwischen aus Schlesien vertrieben worden waren, die Versorgungslage miserabel war und die Eltern über keine intakte Wohnung mehr verfügten, floh die Familie anschließend nach Westdeutschland. In den darauf folgenden 15 Jahren wohnte Janosch in Bad Zwischenzahn. Aufgrund seiner Tätigkeit in diversen Textilfabriken besuchte er eine Fachschule in Krefeld, wo er Zeichenkurse belegte, um Muster zu erstellen zu können. Dort kam er in Kontakt mit Gerhard Kadow, einem Schüler von Paul Klee. Durch diese Bekanntschaft wurde sein Interesse für die Kunst geweckt.

Janosch bei Zimmermann & Heitmann

Janosch bei Galerie Zimmermann & Heitmann
1953 siedelte er nach München über, um Kunst zu studieren. Er brach sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste jedoch nach einigen Semestern wieder ab und arbeitete fortan als freischaffender Künstler. Gleichzeitig begann er sich auch schriftstellerisch zu betätigen. 1960 veröffentlichte er sein erstes Kinderbuch mit eigenen Zeichnungen, „Die Geschichte von Valek dem Pferd“. 1970 folgte sein erster Roman „Cholonek oder der liebe Gott aus Lehm“. Eine der bekanntesten der von ihm erfundenen Figuren ist die Tigerente. Das erste mal kam sie im Jahre 1978 im Kinderbuch „Oh, wie schön ist Panama“ vor. Die Tigerente ist eine hölzerne Spielzeugente mit Rädern, die an einer Schnur gezogen wird. Das Markenzeichen der Tigerente ist das schwarzgelb-getigerte Muster. Sie tritt meist zusammen mit anderen Figuren auf, wie dem kleinen Bären, Günter Kastenfrosch oder dem kleinen Tiger, dem sie gehört. Größere Bekanntheit erlangte die Tigerente durch den Tigerenten-Club, einer Fernsehsendung für Kinder, die auf ARD und KIKA gesendet wurde. Inspiriert wurde die Figur übrigens durch den Künstler F. K. Waechter.
Tigerenten

Tigerenten am Himmel der Galerie


1980 zog Janosch nach Teneriffa, um sich dort von einer Krankheit zu erholen. Allerdings gefiel ihm die Insel so gut, dass er dort bis heute seinen ständigen Wohnsitz hat, obwohl er zwischenzeitlich auch mit dem Gedanken spielte, in seine heute zu Polen gehörende Heimat zurück zu kehren. Zu Schlesien besitzt er noch immer eine tiefe Verbundenheit. Es ist ihm dabei auch egal, ob es nun unter deutscher oder polnischer Regierung steht. Er sieht sich sowohl als Pole als auch als Deutscher, da seine Vorfahren aus beiden Völkern stammen. Allerdings spricht er zu seinem eigenen Bedauern nur wenig Polnisch. 
Sein Verhältnis zur christlichen Religion ist heute sehr kritisch. Er hält das Christentum für eine verbrecherische Erscheinung. Inquisition, Missionierung, wiederholte Kindesmissbräuche und die Unterstützung der Nazis durch die katholische Kirche empfindet er als unvereinbar mit seinen moralischen Idealen. Er ist deshalb auch Mitglied der Giordano-Bruno-Stiftung, für die er diverse kirchenkritische Cartoons gezeichnet hat.


Seine größte Schaffensperiode war von den späten 70ern bis zur Jahrtausendwende. Es entstanden Bücher wie „Post für den Tiger“, „Ich mach dich gesund, sagte der Bär“, „Komm, wir finden einen Schatz“ oder „Ich liebe eine Tigerente“. Die Inspiration für seine phantasievollen Werke verdankt Janosch nach eigenen Angaben auch seinem exzessiven Alkoholgenuss in dieser Zeit.
Für sein Werk erhielt er mehrere Auszeichnungen, so etwa den deutschen Jugendbuchpreis und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Seine Kinderbuchfiguren lieferten zudem auch schon Motive für Briefmarken.

Tigerenten in der Galerie


2010 verkündete Janosch, sich von der Schriftstellerei verabschieden zu wollen, zumal er ohnehin nie Talent dafür gehabt hätte. Seitdem bestehe sein Tagesablauf aus Liegen in der Hängematte. 2013 kam es allerdings zu einem „Comeback“ in der ZEIT, für die er Zeichnungen lieferte. Insgesamt verfasste er über 150 Bücher, die in mehr als 30 Sprachen übersetzt wurden.
Obwohl heute vor allem als Autor bekannt, war er immer auch ein produktiver bildender Künstler gewesen. Die Bandbreite seiner Kunst reicht von Radierungen und Zeichnungen bis hin zu Aquarellen. In den vergangenen Jahren waren seine Kunstwerke in mehreren großen Ausstellungen in vielen deutschen Städten zu bewundern. Aktuelle Ausstellungen gibt es im Sommer 2016 unter anderem in Hamburg, Wien, Wiesbaden, Freiburg und Nürnberg zu sehen. Die Zahl seiner Kunstwerke geht in die Hunderte.
Generell fällt Janosch durch seine einfache Lebensführung und die Bescheidenheit gegenüber seinen eigenen Leistungen auf. Seine Kunst bezeichnet er gerne abwertend als „Gekritzel“.
2013 heiratete er seine langjährige Lebenspartnerin Ines. Aufgrund seiner traumatischen Kindheit hat er jedoch nie eigene Kinder in die Welt setzen wollen. Durch seine Kunst und seine Bücher möchte er Kindern Selbstbewusstsein, eine kritische Haltung gegenüber Autoritäten und Freude an den kleinen Dingen des Lebens vermitteln, allerdings ohne dabei belehrend zu wirken.





David Gerstein Objekte

David Gerstein

David Gerstein ist ein bekannter, zeitgenössischer, israelischer Maler und Bildhauer.


Biografie
Der Künstler wurde 1944 in Jerusalem geboren. Seine Eltern waren Einwanderer aus Polen. Als David vier Jahre alt war, zog die Familie nach Ramat Gan. David und sein Zwillingsbruder Jonathan zeigten schon als Kinder eine künstlerische Begabung. Ein Lehrer riet David zur Malerei. So begann David im Alter von dreizehn Jahren regelmäßig am Sommercamp für Künste in Jerusalem teilzunehmen. Während seines Militärdienstes, den er bei den Fallschirmjägern in Ein Gev absolvierte, malte er eine Serie von Ölgemälden von Anlegestegen, Booten und der dortigen Landschaft. Zu diesem Zeitpunkt lernte er den Künstler Aharon Giladi kennen, der ihm zu einer künstlerischen Laufbahn riet. So schrieb er sich nach Abschluss seines Militärdienstes an der staatlichen Kunsthochschule „Bezalel Academy of Arts and Design“ in Jerusalem ein. Auf der Kunsthochschule begegnete ihm Avraham Ofek, der einen maßgeblichen Einfluss auf seinen Stil hatte.

David Gerstein

David Gerstein
 


Künstlerisches Schaffen
Mitte der Sechziger wechselte der Künstler auf die École des Beaux-Arts nach Paris, wo er zwei Jahre lang studierte. Im Anschluss daran ging er nach New York und belegte an der Art Students League Druckgrafik und Porträtmalerei. Im Alter von 26 Jahren kehrte er nach Israel zurück und begann an der Bezalel Academy of Arts and Design zu unterrichten. David Gerstein wurde Mitglied der Fakultät für Schmuckdesign. Mit seiner künstlerischen Ausbildung sollte er die Perspektive des Künstlers in die Welt der Schmuckgestaltung hineinbringen. Jahre später erklärte er, dass das Unterrichten an dieser Fakultät maßgeblich für seine spätere Hinwendung zur Skulptur verantwortlich war. An der Saint Martin´s School of Art in London, wo er von 1973-1974 studierte, schloss er mit einem Master of Arts ab. Hier hatte er sich eingehend mit Lithographie und Siebdruck beschäftigt und begann diese beiden Techniken zu kombinieren. Für seine Studienarbeiten erhielt er einen ersten Preis und zwei weitere Auszeichnungen. Nach dem Abschluss seines Studiums in London kehrte er nach Bezalel zurück und unterrichtete dort weiter. Jetzt benutzte er die Siebdrucktechnik um Emaille zu bedrucken. Seine erste Ausstellung in Israel war 1971 in der Galerie Engel in Jerusalem. Dort stellt er Aquarelle und figürliche Zeichnungen aus. 1972 stellte er in Jerusalem in „The Artists´ House“ größere Ölgemälde aus, die von Meerlandschaften und Dingen des alltäglichen Lebens handelten. Hierfür erhielt er sehr gute Kritiken und wurde sogar mit David Hockney verglichen. Mit seiner Kunst beabsichtigte David Gerstein, eine Aussage über die Welt und das Leben sowie über Beziehungen zwischen Menschen und Interaktionen mit der Umwelt zu machen. Seine Hauptinspiration für seine Kunst war das Werk des israelischen Schriftstellers Hanoch Levin.
 


Figurative Malerei
David Gerstein malte eine Serie von Bildern, die seine Kindheitserinnerungen wiederspiegelten. Seine Mutter auf dem Fahrrad in den Straßen von Ramat Gan ist Mittelpunkt einer weiteren Bilderreihe. Das Motiv des Fahrradfahrens taucht auch in seinen späteren Werken immer wieder auf. Ein weiteres Motiv, was sich ebenfalls in seiner Arbeit wiederholt, ist die Blumenvase mit der Katze.


Skulpturen
In den Jahren 1980-1987 experimentierte David Gerstein mit Skulpturen. Gerstein wollte die Grenzen der Malerei ausweiten. Schließlich begann er, mit Karton, Holz und dünnem Aluminium Objekte zu gestalten. 1981 stellte er zum ersten Mal seine Objekte in der Horace Richter Galerie in Tel Aviv aus. Die Themen waren die gleichen wie die in den Siebzigern, seine Mutter auf dem Fahrrad, Katzen, Blumenvasen und Elemente aus Stillleben. In den folgenden Jahren beschäftigte er sich intensiv damit, die Welt der Malerei und die der Skulpturen zu verbinden. 1984 flog er nach New York. Dies war das erste Mal, dass er nach dem Abschluss seiner Studien wieder in diese Stadt reiste. Jetzt begann er, mit der Kunsthändlerin Marilyn Goldberg zusammenzuarbeiten. Diese hatte von ihm die Produktion von sechs limitierten Auflagen von Aluminium Prints mit dem Titel „Art Cats“ geordert. Diese Prints stellten Katzen dar, in der Art, wie sie von zwölf bekannten Künstlern gesehen wurden. Zu diesen Künstlern zählten u. a. van Gogh, Picasso und Lichtenstein. Aufgrund dieser Arbeiten erhielt der Künstler die Gelegenheit, in der Jugendabteilung des Israel Museums in Jerusalem auszustellen. Die Ausstellung in 1987 war betitelt mit „From Dudu to 3-D“ und zeigte Skulpturen, die bunt, fröhlich und lustig waren und an Spielzeug oder Ausschneidebilder erinnerten. Diese dreidimensionalen Objekte waren die Arbeit der letzten sieben Jahren des Künstlers und verhalfen ihm zu einem internationalen Durchbruch. Der größte Teil der ausgestellten Objekte wurde von ausländischen Museen gekauft und der Künstler wurde eingeladen in den USA und in Kanada auszustellen.


David Gerstein "Grafitti Lips"

 

Weiterentwicklung seines Stils
1995 entdeckte David Gerstein den Laser und begann, mit seiner Hilfe Metalle zu schneiden und bemalte sie mit glänzenden Autolacken. Er arbeitete mit Tzaki Rosenfeld, dessen Vater Inhaber der Rosenfeld Galerie war, zusammen. Außerdem produzierte er eine Serie von Arbeiten, die Sportarten wie Marathonlaufen, Schwimmen und Radfahren darstellten. Weitere bevorzugte Motive waren: Stadtlandschaften, Kühe, Vögel, Blumenvasen und Menschen.
 


Skulpturen im Freien
Der Künstler ist ebenfalls bekannt für seine Skulpturen im Freien, von denen eine auf dem Campus der hebräischen Universität in Jerusalem steht. Eine Skulptur eines römischen Kriegers ist in Bromford in London. Im Business-Viertel von Singapur steht eine 18,5 Meter hohe Skulptur.
 


Künstlerische Konzepte
Der Künstler wollte eine Kunst schaffen, die sowohl in Künstlerkreisen Gehör fand als auch für den kleinen Mann auf der Straße verständlich war. Seinen Gebrauch von kräftigen Farben erklärte er damit, dass er die Natur kopieren wollte. Er veranschaulichte dies am Beispiel der Insekten, die von leuchtende Blumen angezogen werden. Demgemäß sollte seine Kunst ähnlich farbenfroh sein, damit sie für den Betrachter attraktiv ist. Ein weiteres Prinzip in seiner Arbeit ist, dass Kunst auch außerhalb der Galerien stattfinden soll. In 2002 begann er zahlreiche, kleine Objekte mit Siebdrucktechnik für den Verkauf im Museumsladen herzustellen. Er hatte die Absicht, die unnatürliche Trennung zwischen hoher und niedriger Kunst aufzuheben und die Grenze zwischen Museum und Straße abzuschaffen.


James Rizzi - Sein Lebenswerk

James Rizzi

Der Künstler, James Rizzi, trug seinen schrillen Lebensstil auch mit der Kleidung nach außen. Der obligatorische Hut, die dicke Brille und die bunten Turnschuhe wurden zum charakteristischen Markenzeichen mit echtem Wiedererkennungswert. Als typischer Vertreter der Pop-Art kannte James Rizzi bezüglich des Untergrunds keine Grenzen. Seine Werken zieren Häuser, Autos, Turnschuhe und sogar eine Boeing, die den dazugehörigen Titel "Rizzi-Bird" verliehen bekam. Bei dem gebürtigen US-Amerikaner, der am 5. Oktober 1950 in Brooklyn das Licht der Welt erblickte, begann das Interesse an der Verbindung zwischen Skulptur und Malerei schon während der Studienzeit in Florida. Später entwickelten sich daraus die bekannten 3-D-Grafiken, im knallig bunten Design. Bis zu seinem Lebensende, im Alter von 61 Jahren, führte es James Rizzi in sein geliebtes New York zurück. Hier bezog er ein Wohnstudio, das er gleichzeitig als Atelier nutzte.

James Rizzi Zimmermann & Heitmann

James Rizzi Ausstellung bei Galerie Zimmermann & Heitmann 2016
Nach eigenen Angaben diente der Lifestyle der Metropole stets als Inspiration zu seinen Werken der Pop-Art. Die Interpretation des Inhalts offenbart ein Abbild des dicht besiedelten Manhattans. Den zentralen Bezugspunkt lieferte stets der Big Apple. Wer seine Bilder betrachtet, sieht vor allem Menschen, in ihrer alltäglichen Lebensführung. Es bildet sich ein Gewimmel aus Wolkenkratzern, Wagenkolonnen, schriller Leuchtreklame und Lollipops. Sogar die Brooklyn Bridge und der Central Park sind mit dabei. Hier gibt es eben alles, was dazugehört. Straßenzüge, Schilder Hydranten, Mülltonnen, die Liste scheint kein Ende nehmen zu wollen. Das Miteinander stellt die Verbindung her. Selbst sieht er seinen Wohnort als ein gelungenes Sozialmodell. Trotz verschiedener Sprachen verstehen sich alle. Das Geheimrezept liege seiner Meinung nach im Lächeln. Diese Wirkung wollte er auch mit seinen Werken erzielen. Die Alltagssorgen sollen für einen Moment in den Hintergrund rücken. Die Welt wird als ein fröhlicher bunter Ort dargestellt, der immer wieder neue Schätze offenbart. Kindheitserinnerungen werden wach. Im unvoreingenommenen Blick der Ursprünglichkeit liegt wohl der wesentliche Wert. Die pure Schaulust bildet den Fokus.


Biografie

Seine Begabung entdeckte James Rizzi erst recht spät. Sie hätte mehr ihn gefunden, als er sie. Der Ort der ersten Begegnung war nicht seine spätere Inspiration New York, sondern Florida. Maximale Erfolgsaussichten in der Welt der freien Marktwirtschaft versprach er sich durch ein Studium der Betriebswirtschaftslehre. Der typische Weg in die gehobenen gesellschaftlichen Schichten. Geld dafür gab es natürlich erst später. James Rizzi lebte am Existenzminimum. Das Werkzeug, das ihn aus dieser Notlage befreien sollte, war der Pinsel. Erste Wände wurden auf Auftragsbasis bemalt. Begeisterte Freunde halfen bei der Überzeugung, Kunst als Wahlfach zu belegen. Der anfänglich eingeschlagene Weg geriet schon bald in Vergessenheit. Lehrer, die das verborgende Talent sofort erkannten, regten zur Weiterentwicklung neuer Techniken an.

James Rizzi Bilder bei Galerie Zimmermann & Heitmann

Triptychon von James Rizzi
Als Orientierung dienten Vorbilder wie Hundertwasser, Picasso und Dubuffet, die in seiner frühen Zeit deutlich wiederzuerkennen sind. Nach und nach entwickelte sich ein eigener Stil, der der charakteristischen Pop-Art zugeordnet werden kann. In einer abschließenden Hausarbeit nahm die Druckgrafik, in dreidimensioneller Form ihren Anfang. Eine neue innovative Perspektive der Richtung war geschaffen. Durch die markante Besonderheit erschloss sich ein echter Wiedererkennungswert, der sich von anderen abhebt. Mit der daraus resultierenden Aufmerksamkeit gelang 1977 der erste Durchbruch. James Rizzi wurde in einer renommierten Ausstellung des Brooklyn Museum zwischen echten Berühmtheiten aufgehängt. Endlich angekommen erfolgt die Rückkehr nach New York. Im Ladengeschäft des Künstlerviertels SoHo wurde rund um die Uhr gearbeitet. Der Lohn war die mühevolle Arbeit eigentlich nicht wert. Im Schnitt nur zwanzig Dollar bezahlten die vorbeikommenden Passanten für seine Werke. Jeder der damaligen Käufer freut sich heute umso mehr. Doch, James Rizzi gab nicht auf. Unentwegt stellte er sich bei unzähligen Galerien vor. Es gelang die probeweise Ausstellung. Die High Society war sofort begeistert. Endlich entsprach der gezahlte Preis der abgelieferten Leistung. Heute sind die Erzeugnisse einer dreißigjährigen Karriere auf der ganzen Welt verteilt. Acrylbilder, Collagen und Skulpturen, es findet sich kaum jemand, der so viel produziert hat, wie dieser berühmte Vertreter der Pop-Art. Vielleicht führte die Besessenheit von der Arbeit zu einem vergleichsweise frühen Tod mit nur 61 Jahren.


Lebenswerk

Mit seinen modernen 3-D-Grafiken wurde er zum führenden Vertreter der Pop-Art. Seine Werke lassen sich mit den Eigenschaften kindlich, naiv, schrill und bunt treffend beschreiben. Die Aufmerksamkeit in Deutschland bezog sich vor allem auf seine Entwürfe von Briefmarken, die durch die Post vertrieben wurden. Es entwickelte sich ein großes Publikum an treuen Sammlern. In den Vereinigten Staaten erzielen seine 3-D-Papierskulpturen auf Aktionen hohe Preise unter Liebhabern. Wer seine Werke direkt bewundern möchte, besucht am besten das Rizzi-Haus im Stadtteil Magniviertel in Braunschweig. Zu Ehren trägt auch eine duisburger Schule seinen Namen. Einen wesentlichen Anteil seiner Einnahmen spendete James Rizzi stets wohltätige Zwecke. Wobei ihm die Kinder besonders am Herzen lagen. Vielleicht haben die Bescheidenheit und das Einfühlungsvermögen in andere Lebenslagen ihren Ursprung in der eigenen Vergangenheit. Als Sohn armer Einwanderer stellten die Werte Bescheidenheit und Demut stets den wesentlichen Inhalt der persönlichen Philosophie.

James Rizzi 3D

Vernissage mit Werken von James Rizzi in Dortmud
Der eine Elternteil aus Irland, der andere aus Italien, war er ein völlig Fremder auf dem Kontinent. Trotzdem fand er sich zurecht und verwirklichte das, was im Allgemeinen als amerikanischer Traum bekannt ist. Vom Tellerwäscher zum Millionär, die Kunst schafft oft, das Unmögliche zu vollbringen. Der Weg dorthin war typischerweise gesät von harter Arbeit und noch mehr Arbeit. Stets an den Ursprung zurückerinnert gab es nie eine Form der Abgehobenheit. Als es endlich leichter wurde, ging eben ein großer Anteil an die, die immer noch unter den Verhältnissen seiner ehemaligen Herkunft lebten. Fragte man den Meister der Pop-Art und nach Angaben der meisten renommierten Verleger auch letzten ernst zu nehmenden Vertreter noch kurz vor seinem Tod, am 26. November 2011, nach seiner persönlichen Einstellung antwortete er immer mit der Freude am Leben. Er sei dankbar dafür, dass er das tun dürfe, was ihn glücklich macht. Seine individuelle Tugendlehre gab er mit den Worten wieder: "Die Vergangenheit ist Geschichte, das Morgen ist ein Geheimnis, heute ist ein Geschenk. Das Aufwachen war nach eigenen Angaben erfüllt von einer beibehaltenden Anspannung, darüber was der Tag bringt. Mit dem Drang zum Abenteuer erwarten ihn neue Aufträge, die Farbe in die Eintönigkeit des Alltags der Menschen bringen sollte. Er wusste nie, wer ihn für das Unvorstellbare anruft. Die mit seinem Ideenreichtum gestaltete Boeing liefert nur einen kleinen Ausschnitt seines Lebenswerks.


Bildereinrahmung in Dortmund

Ein Bilderrahmen sorgt für Sauberkeit und Schönheit


Bilder sind etwas Schönes, denn sie zeigen nicht nur besondere Momente auf, sondern sie können auch selbst gemalt sein. Egal, ob nun ein Foto oder doch ein Bild, es sollte immer auf den richtigen Schutz geachtet werden, damit die Bilder lange so schön wie am ersten Tag aussehen.
Ein Rahmen schützt vor zu viel Sonneneinstrahlung
Farben auf Fotos oder Bildern verblassen mit der Zeit recht schnell. Dies kann an einer zu hohen Sonneneinstrahlung liegen. Die Bilder lassen sich jedoch schützen, indem sie nicht nur an schattige Plätze gehängt werden, sondern mit einem speziellen Bilderrahmen versehen werden. Dieser besitzt ein ganz besonderes Glas, welches Licht nicht so leicht durchlässt und teilweise sogar reflektiert. Die Bilder bleichen somit nicht so schnell aus und die satten Farben können lange genossen werden.

Bilderrahmen Dortmund

Ein Bilderrahmen schützt vor Schmutz und Staub
Egal, wie oft das Haus auch geputzt wird, es bildet sich immer wieder Staub. Dieser kann sich auch auf den Fotos und Bildern absetzen und dafür sorgen, dass diese langsam ergrauen und vergilben. Um dies zu verhindern, eignet sich ein Rahmen aus Glas. Dieser weist nicht nur Staub ab, sondern sorgt auch dafür, dass viele Besucher die Bilder bestaunen können und keine lästigen Fingerabdrücke auf diesen hinterlassen werden. Die Glasscheibe hat ebenfalls den großen Vorteil, dass sie Wasser abweist und somit verhindert, dass die Farben von den Bildern oder Fotos verlaufen können.
Ein Rahmen rückt das Bild ins richtige Licht
Ein Bilderrahmen ist nicht nur ein perfekter Schutz gegen Umwelteinflüsse, sondern er sorgt auch dafür, dass die Bilder und Fotos noch mehr zur Geltung kommen. Es gibt die Rahmen in verschiedenen Farben, die je nach Foto oder Bild, ausgewählt werden können. Ein Holzrahmen sieht dabei besonders elegant aus. Ein Rahmen in der Farbe Schwarz sorgt dafür, dass der Fokus auf dem Bild liegt und sich der Betrachter voll und ganz auf die Farben konzentrieren kann. Die Rahmen gibt es in verschiedenen Formen, sodass auch hier mit verschiedenen Elementen gespielt werden kann. Ein Bild aus verschiedenen Kreisen sieht in einem viereckigen Rahmen noch abstrakter aus, während ein Familienfoto in einem runden Rahmen eine besonders gute Figur macht. Der Fantasie sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Wichtig beim Einrahmen ist jedoch, dass immer auf die richtige Größe geachtet wird. Es gibt die Rahmen in verschiedenen Normen zu kaufen, weshalb vorher das Bild immer genau ausgemessen werden sollte, um die richtige Größe zu erwischen. Bei Fragen zu Einrahmungen in Dortmund stehen wir Ihnen als Galerie Zimmermann & Heitmann Ihnen zur Verfügung.


Mr Brainwash in Düsseldorf

Mr.Brainwash

Es ist eigentlich eine ganz verrückte Geschichte, die da im Jahr 2010 mit einem Film beginnt. Es handelt sich dabei um eine Dokumentation mit dem Titel "Exit Through the Gift Shop". Darin mischt der Pop-Art Künstler Banksy die Kunstwelt auf, indem er eine Geschichte darüber erzählt, wie sich auch mit dem schrägsten und talentlosesten Zeug sehr viel Geld verdienen lässt. Der Held, oder besser Anti-Held der Geschichte ist Thierry Guetta ein braver Familienvater, der sich eines Tages aufmacht, um Banksy zu finden und einen Film über diesen großen Unbekannten, von dem es überall auf der Welt tolle Graffitis gibt, zu drehen.Dann aber gerät der Film zu einer Art von Verwirrspiel. Plötzlich scheint Banksy der Regisseur zu sein und die Zuschauer folgen Thiery Guetta, der sich in den erfolgreichen Künstler Mr. Brainwash verwandelt und obgleich er völlig talentfrei ist, richtig gut Geld macht. Die Menschen, die sich für Kunst interessieren, oder so tun als ob, kommen in Scharen. Sie wollen bei Ereignissen dabei sein, die vielleicht einmal Geschichte schreiben und einige wollen auch Geld damit verdienen, Werke eines Künstlers zu besitzen, bevor er berühmt wird.
Als der Film herauskam wusste wirklich niemand: Was ist hier Wahrheit, was ist Fake? Gibt es Thierry Guetta alias Mr. Brainwash wirklich? Ist vielleicht Banksy selbst Mr.Brainwash und führt alle an der Nase herum?
Inzwischen ist klar, dass Thierry Guetta wirklich existiert. Er wurde 1966 in dem französischen Städtchen Garges les Gonesse in der Nähe von Paris geboren und zog mit seiner Mutter im Alter von 15 Jahren nach Los Angelos. Vor seiner Karriere als Pop-Art Künstler war Mr. Brainwash unter anderem als Wachmann, Besitzer eines Second-Hand-Ladens für Bekleidung und im Videoverleih tätig. Als er sich daran machte, einen Film über seinen Cousin, den Street-Art Künstler Invader zu machen, lernte er Banksy kennen und geriet so in die Kunstszene. Ob er nun ein wirklich großes Talent ist, kann nur der Betrachter seiner Werke entscheiden. Fakt ist aber, dass sich seine Werke inzwischen für fünfstellige Summen verkaufen lassen. Mr. Brainwash hatte große Ausstellungen unter anderem in Los Angelos, Miami und New York. Er wurde insgesamt in 214 Galerien ausgestellt und seine Graffitis, seine Druckgrafiken, Skulpturen und Zeichnungen werden von Sammlern aus aller Welt sehr geschätzt. Die Kunstwerke von Mr. Brainwash sind bei Galerie Zimmermann & Heitmann in Düsseldorf zu kaufen.

Volker Kühn - Art in Boxes

Volker Kühn bei Galerie Zimmermann & Heitmann
 

Witz und Humor zeichnen die Kunstwerke von Volker Kühn aus. Er wurde am 5. April 1948 in Neuenkirchen bei Bremen geboren und wuchs später im nahen Lilienthal auf. Dort befindet sich bis heute das von ihm begründete Atelier samt Galerie. Weitere eigene Auustellungsräume unterhält der Künstler in der Berliner Knesebeckstraße. Seine zugleich einfache und originelle Bildsprache wird unterdessen in der ganzen Welt verstanden und anerkannt.
Nach einer Tischlerausbildung in Worpswede studierte Volker Kühn an der Bremer Hochschule für Gestaltung von 1968 bis 1972 Bildhauerei. Unmittelbar darauf beschäftige sich seine erste Ausstellung mit kinetischen Lichtobjekten. Sie war im Leopold-Hösch-Museum Düren und im Kunstverein Unna zu besichtigen. 1974 erhielt er den Förderpreis des Bremer Senats, 1976 den 1. Preis im Wettbewerb "Kunst im öffentlichen Raum" an der Bremer Hochschule für Nautik. Die ersten Radierungen entstanden 1976, und machten ihn in ihrer Kleinteiligkeit berühmt. Ab 1982 beteiligte er sich an internationalen Kunstmessen wie der "Line Art" in Gent, der "Art Expo" in New York und der "Art" in Basel. 1985 gestaltete der Künstler die Wertheim-Fassade am Kurfürstendamm in Berlin. Eine umfangreiche Ausstellungstournee durch Japan folgte.

Volker Kühn

Volker Kühn "Art in Boxes"
Von 1986 an wendete sich Kühn der dreidimensionalen Objektkunst zu. Es entstanden die kleinformatigen Szenarien in Passepartouts und Rahmen, die liebevoll und oft mit einem lustigen Augenzwinkern kleine menschliche Unzulänglichkeiten entlarvten. Sie sind seitdem gefragte Sammlerobjekte, und heute u.a. auf der Internetpräsenz „Art in Boxes“ zu sehen. Der Objektkünstler hat sich einmal selbst als einen „hoffnungslosen Optimisten“ bezeichnet. Immer stimmt seine künstlerische Aussage versöhnlich, wenn sie von freudigen oder auch traurigen Begebenheiten aus dem alltäglichen Leben eines jeden Menschen erzählt. Diese Arbeiten entziehen sich thematisch jeder Schublade. Oft bleibt eine wohltuende Distanz zwischen dem Werk und seinem Betrachter mit den eigenen Schwächen und Widersprüchlichkeiten.
Volker Kühns kleinteilige Arbeiten erschienen seit 1994 in zahlreichen Buchausgaben. Sein Projekt "Art in Boxes" war 2002 zum ersten Mal im Internet zu sehen. Später schuf er Hommagen an die Großen der Kunst wie Dali, Mondrian, Beuys, Ernst, Matisse, Klee. Nach 2010 ging er auch zu großformatigen Assemblagen über, den sogenannten Blätterbildern. Das sind gerissene Objekte aus Büttenpapier. Volker Kühn besitzt mit rund 2000 Exponaten eine der weltweit größten Sammlungen von Elefantendarstellungen aller Art. Sie lässt nahezu keine Darstellungsform und kein Material aus. Seine Exposition „Elefantastic“ war 2005 zum ersten Mal im Züricher Zoo zu sehen, darauf 2006 in der Stadthalle Bremen. 2007 folgte die Ausstellung „Kunst im Kasten“ im Mathematikum Gießen. Die Gemeinde Lilienthal widmete ihm anlässlich seines 60. Geburtstages im Jahr 2008 ein großes Fest samt Ausstellung, und verlieh ihm ihre Ehrennadel. Zu kaufen gibt es die Arbeiten bei Galerie Zimmermann & Heitmann in Dortmund und Düsseldorf


Janosch "Oh wie schön ist Panama"

Janosch – weltberühmter Autor und Illustrator

Hinter dem bekanntem Pseudonym verbirgt sich der Zeichner Horst Eckert, Verfasser von mehr als hundertfünfzig Büchern, die teilweise in vierzig Sprachen übersetzt sind. Er wurde am 11. März 1931 im ehemals schlesischen Hindenburg, heute Zabrze in Polen, geboren. Nach einer schwierigen und belasteten, auch gewalttätigen Kindheit, arbeitet er als Jugendlicher zunächst in einer Schlosserei. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges traten die Eltern die Flucht nach Westdeutschland an. Hier verdiente sich Janosch seinen Lebensunterhalt in verschiedenen Berufen. Nach dem Besuch einer Textilfachschule in Krefeld und einen abgebrochen Studium der Malerei in München, beschloss er freischaffender Schriftsteller und Illustrator zu werden. Seit 1980 lebt Janosch äußerst zurückgezogen auf der Atlantikinsel Teneriffa.

Der mühsame Beginn

Seinem ersten Buch "Die Geschichte von Valek, dem Pferd" war kein Erfolg beschieden, was auch für die ersten Folgebücher gilt. In den sechziger Jahren veröffentliche der Schriftsteller weitere Kinderbücher. 1970 erschien sein erster Roman "Cholonek oder der liebe Gott aus Lehm", der stark autobiografisch geprägt ist. Als Anfang der siebziger Jahre die Kinderbuchliteratur einen neuen Stellenwert bekam, erzielt er mit "Oh, wie schön ist Panama" einen Riesenerfolg. 1980 folgte das Kinderbuch "Post für den Tiger", beide Bücher trafen den Nerv der Zeit und bescherten dem Autor und Zeichner Janosch eine Millionenauflage.

Tigerente & Co

Janoschs Geschichten rund um die Tigerente begründeten schließlich die legendäre Fernsehserie "Tigerentenclub". Der kleine Bär und der Tiger sind seither beständige Begleiter von Generationen von Kindern geworden. Mit den liebevollen Zeichnungen und Texten, die sich um Freundschaft und um das kleine Glück drehen, sind die Figuren überall auf der Welt bekannt geworden. Nebenbei gibt er dabei auch den Eltern eine Portion Lebensweisheit mit auf den Weg. Der Künstler erhielt für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen für Literatur und Illustrationen. 1993 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz für sein Werk verliehen.

Allroundtalent

Neben seinen bekannten Kinderbüchern trat Janosch weiterhin mit Romanen und Theaterstücken für Erwachsene an die Öffentlichkeit. Dabei handelt es sich um hintersinnige und humorvolle Romane, in welchen er teilweise Stationen seiner Kindheit und Jugend verarbeitet. Unverkennbar ist jedoch sein zeichnerisches Schaffen. Aquarelle, Radierungen, Zeichnungen und Arbeiten auf Leinwand umfassen sein gestalterisches Werk. Dazu gehören Zeichnungen zu Gedichten des amerikanischen Autors Bukowski, die weniger bekannt sind und eine andere Seite des Künstlers zeigen. Seit 2013 –nach längerer Pause – zeichnet er wöchentlich für das Zeitmagazin eine Kolumne. Seine Figur Wondrak gibt auf Lebensfragen gewohnt heitere und lakonische Antworten.