KÜNSTLER ELVIRA BACH IN DER GALERIE Z&H

Elvira Bach
Elvira Bach

Elvira Bach
Elvira Bach galt Anfang der 1980er Jahre als Vertreterin der „Jungen Wilden“ in Deutschland. Ihre neoexpressionistischen Frauenselbstbildnisse machten sie weltbekannt und bis heute ist sie eine wichtige Stimme im internationalen Kunstbetrieb.
 

Die bekanntesten Werke von Elvira Bach
Im Zentrum ihrer Werke stehen Frauenbildnisse, wie Sie sie hier in unserer Galerie vorfinden. Auch das Thema des eigenen Ichs zieht sich als roter Faden durch all ihre Arbeiten, wobei der Fokus sich hierbei auf die vielen verschiedenen Aspekte des Alltags legt. Schönheit und Weiblichkeit wird dabei genauso inszeniert wie das Dasein als Mutter und Hausfrau. Dabei ist die abgebildete Person häufig sie selbst – in verschiedenen Facetten. „Küchendiva“ oder „Kartoffeln“ sind Beispiele für die elegante und doch humorvolle Darstellung des Alltags. Ihre Malerei zeichnet sich durch starke, expressive Farbigkeit aus. Wie auch andere Vertreter der „Jungen Wilden“ arbeitet sie mit einem ausdrucksstarken Duktus und geschwungenen, lebendigen Formen, die beim Betrachter einen intensiven Eindruck hinterlassen. Auch ihre gehäuften Aufenthalte in Afrika fanden ihren Weg in ihre Gemälde, die Emotionen, Ehrlichkeit, Individualität und Lebensfreude ausstrahlen. Die lange Beschäftigung mit einem Thema verdeutlicht auf eindrucksvolle Weise, wie viele verschiedene Facetten das Thema des Frauenbildnisses bietet und auf wie viele Arten es interpretiert werden kann.
Elvira Bach arbeitet aber nicht nur als Malerin, sondern stellt auch vielfältige Plastiken und Skulpturen her.
Elvira Bach – Ihr Leben und Ihre Ausstellungen
Elvira Bach wurde am 22. Juni 1951 in Neuheim im Taunus geboren. Sie studierte an der Hochschule der Künste in Berlin Malerei und war Schülerin von Hann Trier.
Sie arbeite unter anderem als Requisiteurin, Foyerdame und Souffleuse in verschiedenen Theatern. Bereits in den 70er Jahren reiste sie mehrere Male nach Afrika, um dort zu arbeiten. Ihren internationalen Durchbruch konnte sie 1982 feiern, als sie zur „documenta 7“ in Kassel eingeladen wurde und auf große Zustimmung stieß. Es folgten nationale Ausstellungen, wie z.B. „Diva und Heldin“ – siehe Video:

Kunstwerke von Elvira Bach

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