KÜNSTLER JIM AVIGNON IN DER GALERIE Z&H

Jim Avignon
Jim Avignon

Jim Avignon

Jim Avignon, ein Vertreter der Pop-Art und art modeste, sagt über sich selbst: "Ich male lieber 1000 Bilder für einen Dollar als ein Bild für 1000 Dollar". Daher wird Jim Avignon auch als Meister der "Cheap-Art" gefeiert – wobei der Begriff „cheap art“ irreführend sein kann. Die Botschaft dahinter ist genauso einfach wie richtig: der Preis sagt nichts über den Wert eines Werkes aus.

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Der schnellste Maler der Welt

Jim Avignon gilt als „schnellster Maler der Welt“, da er in der Lage ist, in kurzer Zeit eine große Menge an Werken zu produzieren. Es steckt aber in jedem seiner Werke eine angenehme Untiefe politischer und gesellschaftlicher Bezüge in allen Formen. Hinter den vermeintlich vordergründigen, zuweilen doch betont naiv dargestellten Fantasie-Figuren, verbirgt sich eine subversive und subtile Gesellschaftskritik - das Arbeitsamt ist ein gutes Beispiel dafür. In den Bildern Avignons stellt er die Fragen, mit denen sich die junge Generation herumschlägt: Wo geht es hin mit dieser Welt? Wo ist mein Platz darin? Jim Avignon hatte und hat einen starken Bezug zur „Generation Techno“ der 90er Jahre und stellt in seinen Werken eine intensive Auseinandersetzung mit den Entwicklungen des digitalen Zeitalters.

Sein Leben und seine Projekte

Avignon wurde am 24. Dezember 1966 in München geboren und begann seine Karriere mit 21 Jahren. Der Künstler arbeitet nicht nur als Maler, sondern auch als Designer und Musiker. International bekannt wurde er durch die Bemalung von "Swatch"-Uhren und Flugzeugen, "Rover"-Autos und einem 2800 Quadratmeter großem Bild zur Neueröffnung des Berliner Olympiastadions.

Neben seiner Karriere als Maler, hat er auch mehrere Alben veröffentlicht und tritt mit seiner „1 Mann Heimelektronikband“ in internationalen Clubs auf.

Des Weiteren macht er immer wieder mit ungewöhnlichen Kunstprojekten von sich reden. So verdeutlichte er seine Einstellung zu Kunst mit einer Ausstellung in Kassel (1994): Die Besucher waren aufgefordert, sich aus den knapp 800 gezeigten Werken eines oder mehrere auszusuchen und umsonst mitzunehmen. Aufsehen erregte auch eine Performance, die er in Reaktion auf die documenta X 1992 durchführte. Im Rahmen der Performance malte er jeden Tag vor dem Publikum ein Gemälde, welches er gleich darauf wieder zerstörte.


Kunstwerke von Jim Avignon

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