Er sagt selber über sich: "Ich male lieber 1000 Bilder für einen Dollar als ein Bild für 1000 Dollar". So wird Jim auch als Meister der "Cheap-Art" gefeiert - Irreführend, denn abgesehen vom Preis ist an seinen spannenden Werken nichts billig - Davon kann man sich gerne selber überzeugen.
Es steckt aber in jedem seiner Werke eine angenehme Untiefe politischer und gesellschaftlicher Bezüge in aller Form. Hinter den vermeintlich vordergründigen, zuweilen doch betont naiv dargestellten Fantasie-Figuren, die mitunter an einen poppig-simplifizierten Dalí erinnern, verbirgt sich eine subversive und subtile Gesellschaftskritik. In den Bildern Avignons stellt er sich persönlich die Fragen, mit denen sich eine junge Generation herumschlägt: Wo geht es hin mit dieser Welt? Wo ist mein Platz darin?
Avignon, geboren in München, wurde international bekannt durch die Bemalung von "Swatch"-Uhren und Flugzeugen, "Rover"-Autos und einem 2800 Quadratmeter großem Bild zur Neueröffnung des Berliner Olympiastadions.