GALERIE ZIMMERMANN

"Duo 2012" von Günther Uecker

Es gibt zurzeit kaum einen Künstler, der sich besser verkauft als Günther Uecker!
Gerade haben wir vom Verleger Informationen über das neue Werk bekommen: Es trägt den Titel "Duo 2012" und ist bereits kurz nach erscheinen beim Verleger vergriffen!

Duo 2012

Titel: "DUO 2012"
Auflage: 120 Exemplare
Maß: 80 x 120 cm
Günther Uecker 

Der deutsche Maler und Objektkünstler Günther Uecker wurde am 13. März 1930 in Wendorf in Mecklenburg geboren. Seine reliefartigen Nagelbilder machten ihn zu einem Künstler von internationalem Rang. Sein künstlerisches Schaffen ist teilweise der kinetischen Kunst zuzuordnen.
Uecker, der sowohl Schwager von Yves Klein als auch Bruder der Künstlerin Rotraut ist, hält sich sowohl in Berlin als auch in Düsseldorf und St. Gallen auf. Gemeinsam mit dem Architekten Rudolf Fränkel hat er in der Gartenstadt Atlantic in Berlin ein Atelier. 
Aufgewachsen ist er auf der Halbinsel Wustrow. Zwischen 1949 und 1958 studierte er Malerei sowohl in Wismar als auch an einer berliner Kunstakademie. Auch an der Kunstakademie Düsseldorf studierte Uecker, nachdem er 1955 die DDR verließ.
Seine typischen Nagelbilder entstanden zwischen 1956 und 1957. Dabei handelt es sich um dreidimensionale Reliefs aus Nägeln. Aufgrund der Ausrichtung der Nägel sowie der Wirkung von Licht und Schatten entsteht der Eindruck einer eigenen Dynamik und Lebendigkeit. Ab 1962 erhielten auch Alltagsgegenstände wie Schuhe und Möbel die Nageloptik.
1961 schloss sich Uecker der Künstlergruppe ZERO an, die von Otto Piene und Heinz Mack gegründet wurde. Das weckte sein Interesse für die kinetische Lichtkunst. Mit der Installation „Museen können bewohnbare Orte sein“ erregte er bundesweit Aufsehen. Gemeinsam mit Gerhard Richter inszenierte er in der Kunsthalle Baden-Baden ein "Terrororchester" bestehend aus Maschinen und Staubsaugern. Auch Wäschetrommel, Hammer und Sichel wurden genutzt.
1970 vertrat Günther Uecker gemeinsam mit Heimz Mack, Thomas Lenk und Georg Karl Pfahler Deutschland auf der Biennale in Venedig. Zwischen 1971 und 1974 widmete er sich in Südamerika, Asien und Afrika seiner künstlerischen Arbeit. Zwischen 1984 und 1985 war er in Japan, China, der Mongolei und Island unterwegs.
Seit den 80ern finden sich in seinen Werken auch politische Aussagen wieder. Auf den Reaktorunfall in Tschernobyl 1986 folgte zum Beispiel der Zyklus "Aschebilder". 
Zwischen 1974 und 1995 arbeitete er als Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie und unterrichtete dort unter anderem Klaus Schmitt, Halina Jaworski und Matthias Hintz. 1999 kümmerte er sich um die Gestaltung des Andachtsraumes im neuen berliner Reichstag. 2004 arbeitete er am Freilichtbühnenbild für die Wilhelm Tell Aufführung auf der Rütliwiese.
Um die ZERO Bewegung zu erhalten, zu fördern, zu präsentieren und weiter zu erforschen, wurde im Dezember 2008 die Stiftung Zero foundation gegründet. Neben Günther Uecker gehören auch Heinz Mack und Otto Piene sowie die Stiftung Museum Kunstpalast zu den Initiatoren.
Zwischen 1964 und 2011 gewann Uecker zahlreiche Auszeichnungen für sein künstlerisches Schaffen.