Volker Kühn

"Wir werden es ... schaukeln!"
Technik: Objekt
Maße (BxHxT): 43 x 51 x 6 cm
Innenmaße (BxH): 16 x 23 cm
Handsigniert: Ja
Gerahmt: Ja
Entstehungsjahr: 2008
Auflage: 150
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Volker Kühn
"Wir werden es ... schaukeln!"
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Lieferbar mit silbernen Rahmen.
Mit schwarzen Rahmen und Museumsglas jeweils gegen Aufpreis erhältlich.

Der Objektkünstler Volker Kühn 

In Neuenkirchen im Jahr 1948 geboren, widmete er sich schon recht früh den Merkmalen der Kunst und so schaffte er es Schritt für Schritt einen eigenen Stil zu entwickeln. Zur eigentlichen Perfektion der zahlreichen Elemente, die heute für dessen Werke charakteristisch sind, kam es in dem Studium der Bildhauerei. Bereits kurz nach seinem Studium widmete er sich hingebungsvoll der Eröffnung eines ersten eigenen Ateliers in der Stadt Lilienthal. Schon zum damaligen Zeitpunkt bekam man das Gefühl, dass Volker Kühn an seinen Träumen angekommen sei.

Im Jahr 1973 erreichte es Volker Kühn mit seinen Werken die Öffentlichkeit zu begeistern. Bereits zu diesem Zeitpunkt war die Begeisterung, die Volker Kühn entgegengebracht wurde groß. Nur wenige Jahre später konzentrierte er sich im Wesentlichen auf das Zeichnen und die Druckgrafik. Dank seiner Miniradierungen schaffte er den Durchbruch auf internationaler Ebene. Einmal mehr gelang es ihm so vor allem Akzente zu setzen und die Menschen mit seinen Kunstwerken in den Bann zu ziehen. Sein Motto "Man muss nur machen" ist bis heute bekannt und letzten Endes hat es sich für Volker Kühn und seine zahlreichen Anhänger zu einem Symbol entwickeln können, was in Details den eigenen Lebensweg leitet. Seine dreidimensionalen Kunstwerke setzen sich einmal mehr dem Freud und Leid der zahlreichen Kulturen und eben auch der Menschen dieser Welt auseinander. Immer wieder gelingt es ihm Klischees in den Werken nicht mehr nur aufzugreifen, sondern sie vor allem zu lüften. Er verweist mit jedem einzelnen Werk auf Unzulänglichkeiten, die dem Einzelnen im Leben nicht mehr nur begegnen, sondern dieses in gewissen Formen lenken können.

Der Objekt-Künstler Volker Kühn wurde vor vielen Jahren bekannt durch seine einzigartig filigranen Radierungen. Den meisten Kunstkennern ist er aber durch seinen Miniaturen ein Begriff geworden. Kühn arbeitet nach seiner Devise Man muß nur machen. So fertigt er seit vielen Jahren sehr erfolgreich kleine Objekte, die in ihrer Vielfalt und Präzision einmalig sind. Die groß- und kleinformatigen Szenarien arrangiert der Künstler Volker Kühn in Kästen und versieht sie, wie Bilder, mit Passepartout und Rahmen. Auf Wunsch erhalten Sie die Objekte auch mit entspieleltem Glas.

Volker Kühn wurde im Jahre 1948 geboren und studierte von 1968 bis 1972 an der Bremer Hochschule für Gestaltung Plastik bei Herrn Professor Schreiter.

Sehr früh ist Volker Kühn mit kinetischen Lichtobjekten bereits im Jahre 1973 im Kunstverein Unna und in Düren im Leopold-Hösch-Museum vertreten.
Neben anderen Auszeichnungen erhält er im Jahre 1974 den Förderpreis des Bremer Senats. Mit seinen ersten Miniradierungen wurde Kühn auf der ganzen Welt bekannt und absolvierte eine große Ausstellungstournee durch Japan. Seine nächste künstlerische Phase beginnt im Jahre 1976, als er sich der Grafik und Zeichnung zuwendet. Dabei entstehen aus seiner Hand erste Miniatur-Radierungen, die in vielen Ausstellungen in Europa und weltweit außergewöhnlichen Anklang finden. Neue Wege beschreitet er 1986, indem Volker Kühn dreidimensionale Kunstwerke, die Art in Boxes, erarbeitet, welche Momentaufnahmen des täglichen Alltags darstellen und dem Besucher, der diese Bilder betrachtet, automatisch ein Lächeln aufzwingt oder zum Nachdenken anregt. Der Künstler hat es im Laufe der Jahre immer wieder verstanden, jeden einzelnen Betrachter persönlich anzusprechen, ohne ihn dabei missmutig zu stimmen. Mit seinen Art in Boxes mit Menschen, Tieren und Gegenständen, die in ihrer Darstellung, fast als Karikaturen bezeichnet werden können, findet er in seinen Werken immer wieder höchste Anerkennung. Es ist jedoch zu bemerken, dass der Künstler, obwohl er dem Betrachter die menschlichen Unzulänglichkeiten vor Augen führt, trotzdem nicht als Misanthrop bezeichnet werden möchte. In seiner sprichwörtlichen Kombination von Humor und Ironie kommt zum Ausdruck, dass er sich trotz allem als Optimist sieht.

Die reine Bildsprache Kühns ist so erfolgreich, dass sie international auf der ganzen Welt verstanden wird. So verwundert es nicht, dass seine Werke weltweit in vielen Galerien ausgestellt werden.

Seit dem Jahre 1986 bis heute finden sich seine Ideen der dreidimensionalen Kunstwerke in Momentaufnahmen wieder, die von Freuden und Leiden des Menschen erzählen und dabei augenzwinkernd von den eigenen Unzulänglichkeiten berichten. Trotz teilweise aller Hoffnungslosigkeit, die seine Werke ausstrahlen, kommt es nicht zur letzten Katastrophe, denn die freundliche Ironie sagt aus, dass er ein Optimist besonderer Art ist.

Kühns Werke sind sehr intensiv, so dass diese auf der ganzen Welt verstanden werden, ganz gleich ob in Deutschland, Belgien, Österreich oder New York, Russland und England, sind die Menschen von seiner Kunst begeistert. Es ist deshalb kein Wunder, dass die Arbeiten des Künstlers weltweit in vielen Galerien geführt werden. Im Jahre 1994 erscheint das erste Buch des Künstlers und es folgten weitere Bücher und Kalender und bis heute werden seine Arbeiten auch in der Art Expo New York gezeigt.

Da Volker Kühn sehr viele Aspekte des beruflichen und privaten Alltags aufgreift, trifft nahezu jeder Betrachter auf ein Kunstobjekt mit Bezug zum individuellen Leben. Der Objektkasten "In den Köpfen der Frauen" zeigt beispielsweise eine Dame im Umfeld einer Boutique mit unzähligen Schuhmodellen. Ob es sich bei dem Dargestellten tatsächlich um eine verbreitete Vorliebe des weiblichen Geschlechts oder um ein Klischee handelt, bleibt dem Betrachter überlassen. Mit einem gebräuchlichen Ausspruch befasst sich der Künstler beim dreidimensionalen Arrangement "Armer Hund". Zu sehen ist ein bestens gelaunter Vierbeiner, der offensichtlich Geld und Knochen besitzt. 

Privat sammelt Volker Kühn Elefanten-Figuren und andere Objekte, die sich mit dem Dickhäuter befassen. Aufgrund des bemerkenswerten Umfangs wurde mit seiner Kollektion die Ausstellung "Elefantastic" organisiert, die in Bremen und Zürich gastierte. Das stattliche Tier steht außerdem bei den eigenen Werken des Künstlers häufig im Rampenlicht. Eine seiner sogenannten "Art in Boxes" trägt zum Beispiel den Titel "Be Cool" und zeigt einen Elefanten, der sich auf filigranen Stelzen bewegt. Unter ihm befindet sich ein Mann, der sich darauf verlassen muss, dass der tierische Balanceakt gelingt. Dem Betrachter kommen umgehend viele Situationen in den Sinn, in denen er das positive Ergebnis nicht beeinflussen kann und dennoch die Ruhe bewahren muss.
 

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