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"Absent in Body but present in spirit"
Technik: Mischtechnik auf Leinwand
Maße (BxH): 120 x 120 cm
Handsigniert: Ja
Entstehungsjahr: 2009
Ausverkauft  
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"Absent in Body but present in spirit"
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Thomas Schostok aka {ths} (* 1972 in Essen) ist ein deutscher Künstler, Designer und Schriftengestalter. Er lebt und arbeitet in Essen. Seine Karriere begann er als Fliesenfachverkäufer, bevor er 1999 sein Studio {ths} gründete. Er studierte weder Kunst noch Design (›Studieren ist Gehirnwäsche‹). Er arbeitet überwiegend auf Papier und auf Leinwand wobei seine Ausdrucksformen (Kollagen, Typografie, Illustrationen, Design, Malerei) zumeist gegen Konformität, Mainstream und Schablonendenken rebellieren (›Conformity equals crisis‹). {ths} Arbeiten sind in den Bücher ›Hard Blow‹ und ›Mr. Trash‹ zu sehen wobei letzteres die vergangenen zehn Jahre seines Schaffens umfasst. 

{ths} Arbeiten auf Papier finden sich überwiegend in seinen ›Gluebooks‹ wieder. ›Gluebooks‹ sind experimentelles Handwerk: Skizzenbuch, Klebstoff und Improvisation ist alles, was er benötigt, um die bewusst schmutzigen, chaotischen und merkwürdigen Einzelstücke zu schaffen. Seiten, gefüllt mit Kollagen aus Fotokopien, Papierfetzen, schlüpfrigen Zeichnungen und ein Durcheinander von unzensierten, respektlosen und anzüglichen Phrasen. Buchtitel wie ›Space Aliens and Elvis Sightings‹ geben den Stories einen großen Rahmen und Bedeutung. 2001 initiierte und realisierte er das ›BEAST Magazin‹. Damit gab er internationalen Künstlern eine Plattform, ihre Arbeiten unzensiert zu veršffentlichen. Möglich wurde dieses dank der damals relativ neuen PDF-Technologie, die Schostok nutzte, um das Magazin zu publizieren. {ths} kombiniert Kreativität und Intuition zu einem experimentellen, rauen und provokativen Stil. Er transportiert mit pornographischen Bildern eine eigenwillige, schmutzige Ästhetik. Der Künstler favorisiert für seine Arbeiten unscharfe Vorlagen von schlechter Bildqualität. Er verschmutzt, übermalt, zerkratzt und zerknittert sie. Er entstellt sie, solange bis Schmutz über Schönheit siegt.

Es verwundert nicht, wenn seine Kunst als›merkwürdige, künstlerische Ejakulation‹ tituliert wird. {ths} definiert seinen Stil als ›trash urban warfare porn dirt style pop‹. Inspirationsquellen? ›Love, Sex, Rock & Roll, Girls, Hot Rod, Porn, Elvis Presley, Atom Physics, Barry White, Chocolate, Meat, Viva Las Vegas!, Shaved Pussies, Cocktails, all kind of cheap movies, German Beer, abandoned houses or factories, Wrestling, everything rust, dirt and trash‹.  

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