Otto Waalkes

"Happy Birthday, Olli"
Technik: Siebdruck
Maße (BxH): 60 x 44 cm
Handsigniert: Ja
Entstehungsjahr: 2018
Auflage: 200
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Otto Waalkes

Der Komiker als Künstler 


Otto Waalkes - geboren 1948 im ostfriesischen Emden - ist den meisten Menschen wohl vor allem als Komiker und als Schöpfer und geistiger Vater der legendären "Ottifanten" ein Begriff. Große Erfolge feierte er insbesondere in den 1980er Jahren mit den bekannten "OTTO-Filmen" (wie zum Beispiel "OTTO, der Außerfriesische" in Anlehnung an seine ostfriesische Heimat), die ihn zu einer regelrechten "Humor-Ikone" einer ganzen Generation werden ließen. Die Jüngeren werden vermutlich eher Filme wie "7 Zwerge - Männer allein im Wald" oder auch "OTTO's Eleven" aus den 2000ern kennen.Und für (fast) alle - und zwar "Generationen übergreifend" - ist er seit Jahr und Tag ganz einfach OTTO und zählt zweifellos zu den populärsten Komikern des Landes.Man könnte sogar beinahe so weit gehen, ihn als "nationales Kulturgut" und als Inbegriff des ostfriesischen Humors zu bezeichnen- 


Otto Waalkes hat sich aber nicht "nur" als Komiker, Filmemacher und Schöpfer der legendären Ottifanten (die sich bei Fans jeden Alters großer und andauernder Beliebtheit erfreuen),sondern darüber hinaus durchaus auch als erfolgreicher Maler einen Namen gemacht. Bereits 1970 begann er - den vermutlich die meisten Menschen bis heute eher als "Blödelbarden" und "Quatschmacher" vom Dienst wahrnehmen - ein ganz und gar seriöses Studium der Kunstpädagogik in Hamburg. Auch wenn sich schon bald sein komisches Talent durchsetzte und er eine überaus erfolgreiche Karriere im Fernsehen, im Kino und auf der Bühne starten sollte, so blieb doch sein ausgeprägtes Interesse an der sogenannten "bildenden Kunst" immer bestehen. Seit einiger Zeit greift er selbst wieder vermehrt zu Pinsel, Farbe und Leinwand und lässt dabei - beeinflusst durch verschiedene Stilrichtungen und unter Einsatz diverser Techniken - einzigarige "OTTO-Werke" entstehen. Dazu gehört der "Dalifant" - ein "Ottifanten-ähnliches" Wesen im Stile des großen Salvador Dali - genauso wie zahlreiche Selbstportraits. Die Bilder von Otto Waalkes werden heute in namhaften Galerien in ganz Dutschland ausgestellt.

Otto Waalkes

Otto Waalkes wurde 1948 in Emden in Ostfriesland geboren und verstand es schon früh, den Ostfriesenwitz als Vorlage für Pointen zu nutzen. Nach dem Abitur 1968 studierte er Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, arbeitete jedoch nie als Lehrer. Dort lebte er in einer WG, mit nicht weniger als 14 Mitbewohnern, von denen einige später ebenfalls berühmt wurden, zum Beispiel Udo Lindenberg und Mario Müller-Westernhagen.
In dieser Zeit verdiente Otto Waalkes sein Geld in verschiedenen Clubs, wo die Zuschauer schnell auf sein Talent für Komik aufmerksam wurden. Dieses nutze er und schaffte es so, in kurzer Zeit berühmt und erfolgreich zu werden. 1972 gründete er zusammen mit seinem Freund und späteren Manager Hans Otto Mertens das Label „Rüssel Räckords“, deren Symbol zu seinem Markenzeichen wurde: Die Ottifanten. Otto Waalkes ist ein künstlerisches Allroundtalent. Neben seinen komödiantischen Auftritten und seinen Comics, ist er auch als Synchronsprecher von beispielsweise dem Ottifanten-Baby Bruno oder auch dem Faultier Sid aus dem Film Ice Age, bekannt.

Seine berühmtesten Werke
Am Anfang stand ein einzelner Ottifant, der im Laufe der Zeit Familienzuwachs erfuhr. Im Jahre 1993 bekamen die Ottifanten eine eigene 13-teilige Sendung rund um die Ottifantenfamilie Bommel. Über die Zeit hat sich nicht nur die Anzahl der Ottifanten verändert, sondern auch ihr Aussehen. Anstatt auf vier Beinen, waren sie immer öfter auf zwei Beinen zu sehen und nahmen stetig humanitärere Züge an. Der Vater der Ottifanten hat seine Schöpfung stetig in den unterschiedlichsten Posen und Situationen porträtiert.
Bei einem Bild wurde Otto Waalkes von der Rockgruppe „Kiss“ inspiriert, so sind auf diesem vier Ottifanten mit schwarzen Sternen um die Augen, wilden Frisuren und dem Spruch „Shut up and Kiss me“ zusehen. Der zweite Ottifant links auf dem Bild steckt dem Betrachter frech die lange Zunge raus. Doch ob sich küssend, im schicken Businessanzug, mit dem Kuschelteddy in der Hand oder als Hommage an Berühmtheiten, wie der Rockgruppe Kiss, die Ottifanten sind äußerst vielfältig und wandlungsfähig. 

Otto Waalkes - Der Maler
Otto Waalkes ist am 22. Juli 1948 in Emden geboren, ist ein deutscher Komiker, aber gleichzeitig auch Musiker, Schauspieler und sogar Comiczeichner. In Ostfriesland geboren gilt er als einer der erfolgreichsten Komiker von Deutschland. Im Jahr 2007 gewann Otto bei der Wahl zum besten deutschsprachigen Comedian den dritten Platz. Loriot und Heinz Erhardt belegten Plätze 1 und 2.

Im Jahre 1968 bestand Waalkes am Gymnasium in Emden seine Abiturprüfung und nahm 1970 an der Hochschule für bildende Künste Hamburg teil. Einen Studienplatz in Freier Malerei war sein erste Wunsch, dieser blieb ihm aber verwerhr. Er schloss das Kunstpädagogikstudium ab, arbeitete aber nicht einen Tag in seinem Leben als Lehrer.
 

Die beliebteste und bekannteste Figur, die Waalkes erdacht und gezeichnet hatte, ist der Ottifant. Die Bezeichnung Ottifant bezeichnet dabei ein Kofferwort und bildet sich aus der Verniedlichung des Vornamens des Komikers Waalkes, sprich Otti und aus der animalischen Anlehnung der Elefanten heraus. Diesen hatte Otto eigentlich im Jahre 1975 für ein Schallplattencover für sich selbst entwickelt -seine Plattenfirma hieß zu der Zeit noch "Rüssl Räckords"- doch schon nach einiger Zeit entwickelte sich aus einer Zeichnung eine ganz eigenständige Comicfigur mit Familie. 
 

Mehrere Comics und die Geschichten dieser Familie wurden in etlichen Zeitungen veröffentlicht. Im Jahre 1933 entstand aus dem großen Hype eine 13-teilige Zeichentrickserie mit dem Titel "Ottos Ottifanten" und es gab Merchandising Artikel des gleichnamigen Comicheldens zu erwerben. Die Serie wurde auf den TV-Sendern RTL und Super RTL mehrmals ausgestrahlt, wobei Otto die Stimme von Baby Bruno sprach. Der Ottifant schaffte es sogar ins Kino. 2001 erschien der Zeichentrick-Kinofilm Kommando Störtebeker. Für alle Videogameliebhaber kam sogar für die Konsole Mega Drive von Sega 1993 das Videospiel zum Ottifant heraus.
 

In Emden steht noch heute ein von Otto Waalkes errichtetes Museum, das sogenannte Otto-Huus. Im oberen Stockwerk findet man ausgestellte Erinnerungsstücke aus der Anfangszeit von Otto´s Karriere. Im Erdgeschoss können Fan-Artikel erworben werden, wie zum Beispiel den Ottifant. Ein außergewöhnliches Merkmal des Museums ist die überlebensgroße Plastikdarstellung eines Ottifanten, der so an die Außenwand angebracht worden ist, dass man den Eindruck vermittelt bekommt, dieser würde gerade zu durch die Wand hindurchbrechen. In der Nähe von Waalkes Geburtshaus, im Emder Stadtteil Transvaal, befindet sich eine hervorstechende Skulptur und gleichzeitig eine Sehenswürdigkeit, die zwei küssende Ottifanten darstellt. Die Figur Ottifant wurde im Laufe der Jahre des Öfteren noch verändert, so tritt diese in diversen Zeichentrickfilmen und Comicstrips auf, welche nun auch als Zweibeiner erscheint und menschlicher aussieht als das Original.

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