Mel Ramos

"Lola Cola 5"
Technik: Lithographie
Maße (BxH): 59 x 81 cm
Innenmaße (BxH): 46 x 61 cm
Handsigniert: Ja
Entstehungsjahr: 2018
Auflage: 120
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Mel Ramos
"Lola Cola 5"
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Mel Ramos: Lola Cola 5, 2018
Lithografie in 30 Farben auf 330 Gramm Revere-Magnani Papier
61 x 46 cm (Format des Motives)  auf 80,5 x 58,5 cm (Blattformat)
Auflage 120, vom Künstler nummeriert und handsigniert
 

Das Papier der Originalgrafik besteht aus einem Gewebe aus reiner Baumwolle. Es ist frei von Säure und Chlor sowie pH-neutral und ist der ideale Träger für die farbstarken Lithographien von Mel Ramos. Es erhält seinen individuellen Charakter durch die Herstellung in einer speziellen Form und ist zudem sehr widerstandsfähig gegen Vergilben und Verblassen.

Mel Ramos und das "Lola Cola"-Bild
Mel Ramos gehört zu den bekannten Künstlern der US-Amerikanischen Pop-Art. Sein Bild „Lola Cola“ sorgte in den 70er Jahren aufgrund seiner expliziten Darstellung für Aufregung und ist heute ein begehrtes Sammlerstück unter Kunstkennern.

Mel Ramos Biographie: Von Pop-Art bis moderne Kunst
Mel Ramos ist ein Aktmaler der ersten Stunde. Der Kalifornier gilt als eine der wichtigsten Figuren der Pop-Art der 60er und 70er und erlangte insbesondere durch seine berühmte „Lola Cola“-Reihe Bekanntheit. Bevor er das berühmte Bild zeichnete, fertigte Ramos Zeichnungen von weiblichen Superhelden wie Wonder Woman und Superwoman an. Das Markenzeichen der Werke ist die aufreizende weibliche Sexualität, mit der die Figuren dargestellt werden. Vorwiegend drapiert Ramos seine Figuren auf Warenartikel. Allerdings handelt es sich dabei nicht um Werbeprodukte, sondern um Satire.
 

Später wandte sich Ramos mit seinen „Animal Paintings“ und „Unfinished Paintings“ den Themen Tierwelt und klassische Kunst zu. Weitere Serien sind „i still get a thrill when i see Bill“ und „The Transfiguration of Galatea“, in denen Ramos die Kunstgeschichte persifliert. Neben seiner aktiven Zeit als Maler lehrte Ramos bis 1997 als Malerei-Professor an der California State University in Hayward.

2018 setzt Ramos seine begehrte Lola-Cola-Reihe fort. Die comicartige Abstrahierung durch die glatte Farbgestaltung passt zu dem Hochglanzbild der Werbeverpackungen. Die Assoziation zu der Redewendung „Sex sells“ drängt sich auf. Ramos enthüllt vermeintlich versteckte sexistische Werbebotschaften durch diese Persiflage. Werbebilder zeigen eine Ästhetik, die es so in der Realität nicht gibt und erzwingen so eine künstliche Faszination mit starkem Wiedererkennungseffekt.

Ramos isoliert in seinen Commercial Pin-Ups wie „Lola Cola“ ein einziges Produkt gepaart mit einem Frauenakt. Durch die asymmetrischen Größenverhältnisse scheint das Objekt bzw. Subjekt im Zentrum des Bildes wie ein Monument und (über-)betont seine Bedeutung; verfremdet sie gar. Die Darstellung wird durch den einfarbigen Hintergrund verstärkt.
 

„Lola“ als Sexsymbol der 70er Jahre
Das wichtigste Werk des US-Amerikanischen Künstlers ist das Pop-Art-Bild „Lola Cola“. Ähnlich wie seine anderen Gemälde, auf denen er sich zeitgeschichtlichen Themen der Popkultur widmet, weisen auch seine „Lola“-Zeichnungen einen erotischen Touch auf. Im Stile der 60er Jahre vereint Ramos die Marke Coca Cola – dargestellt durch eine Coca-Cola-Flasche – und „Lola“, ein Pin-up-Girl. Das gezeichnete Model wird unbekleidet und sich über den Kronkorken der überdimensionierten Flasche beugend in Szene gesetzt und sorgte bei seiner Veröffentlichung in den 70er Jahren für einen Aufschrei der Empörung.
Die Vorderseite der Zeichnung ist signiert und nummeriert. Bei „Lola“ handelt es sich um ein Auflagenwerk, welches in einer Auflage von 2.500 Stück angefertigt wurde.

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