Jörg Immendorff

"Ohne Titel (Pferd, Affe, Rad)"
Technik: Serigraphie
Maße (BxH): 60 x 80 cm
Handsigniert: Ja
Entstehungsjahr: 2006
Auflage: 100
Ausverkauft  
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Jörg Immendorff
"Ohne Titel (Pferd, Affe, Rad)"
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Serigraphie in 13 Farben Gedruckt auf 300 Gramm Büttenpapier

Jörg Immendorff

Jörg Immendorff gilt als einer der berühmtesten modernen Künstler Deutschlands. Er arbeitete als Maler, Grafiker und Bildhauer.

Künstler der modernen Kunst

Jörg Immendorff wurde 1945 in Bleckede geboren. Nach seiner Schulzeit studierte er zuerst das Fach Bühnenbild an der Kunstakademie Düsseldorf, später dann Kunst bei Joseph Beuys. Wegen einigen provokanter neodadaistischen Aktionen würde er 1969 der Akademie verwiesen, was seinem späteren Erfolg jedoch keinen Abbruch tat. Immendorff war engagiertes Mitglied der Außerparlamentarischen Opposition und war auch Mitglied anderer politischer Organisationen. Bis 1981 arbeitete er als Kunstlehrer an der Dumont-Lindemann Hauptschule in Düsseldorf, bis er begann, nur noch als freier Künstler zu arbeiten. Bereits 1972 nahm er an der documenta 5 in Kassel teil.

Seine Werke

Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern seiner Generation arbeitete Immendorff bereits sehr früh gegenständlich und nicht abstrakt. Seine Bilder hatten auch in den frühen Phasen oft einen sozialkritischen, gesellschaftspolitischen Hintergrund. Viele seiner Bilder zeigen Interieurs, Innenräume - zumeist belebt mit diversen Figuren. Beispiele sind die berühmte „Café Deutschland“-Bilderreihe oder auch das „Nachtcafé“

Nach dem Jahr 1998 änderte Immendorff seinen Stil noch einmal, was Ausdruck seiner lebenslangen kreativen Weiterentwicklung ist. In dieser Zeit bemühte er sich um klarere, abstrakte Werke - oft mit monochromem Hintergrund. Diese Gemälde sind deutlich ruhiger und haben vielfach einen surrealen Anklang. Die Motive sind verschlüsselt und haben eine sehr eigene, aber für ihn typische Bildsprache, die die ganze Periode seines Schaffens prägt. In diese Phase fallen auch eine Reihe von Selbstporträts. Des Weiteren schuf Immendorff immer wieder Skulpturen, Drucke und Plastiken. Er war auch an der Gestaltung des Luna-Vergnügungsparks beteiligt.

Berühmt sind auch das Porträt von Gerhard Schröder und die BILD-Bibel, die 2006 veröffentlich wurde. Sein Werk ist international in zahlreichen Galerien und Museen vertreten. Er erhielt zu Lebzeiten viele Ehrungen und Preise, unter anderem den hochdotierten „Premio Marco“, den Bambi sowie den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Gegen Ende seines Lebens ließ Immendorff sich von Assistenten bei der Arbeit helfen, um trotz schwerer Erkrankung noch weiter arbeiten zu können.

Jörg Immendorff verstarb 2007 an der Krankheit ALS. Ein Jahr später kam der Film „Ich, Immendorff“ in die Kinos, der seinen Alltag als Künstler mit der Krankheit thematisiert.

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