Heinz Mack

"IRIS - gerahmt"
Technik: Serigraphie
Maße (BxH): 64 x 84 cm
Innenmaße (BxH): 50 x 70 cm
Handsigniert: Ja
Gerahmt: Ja
Entstehungsjahr: 2013
Auflage: 70
Ausverkauft  
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Heinz Mack
"IRIS - gerahmt"
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Komplett im Aluminiumrahmen und Museumsglas.

Auflage: 70 arabisch, 10 römisch, 5 E.A., 1 pp

Heinz Mack

Der aus Hessen stammende Künstler Heinz Mack hat sich durch seine avantgardistische Arbeit einen Namen in der deutschen Kunstszene gemacht. Licht ist das beherrschende Element von Heinz Mack, der als Mitbegründer der Gruppe ZERO und als bedeutender Bildhauer und Maler der Nachkriegszeit neue Wege der Kunst beschritt.

Heinz Mack

Das Spiel mit Licht und Bewegung

Heinz Mack erblickte am 8. März 1931 im hessischen Lollar das Licht der Welt. Bereits mit 19 Jahren nahm er ein Kunststudium an der Kunstakademie in Düsseldorf auf. 1953 wechselte er an die Universität Köln, um dort Philosophie zu studieren. 1956 beendet er seine Studienzeit mit dem Staatsexamen in den Fächern Kunsterziehung und Philosophie. Nach dem Studium widmete sich Mack ganz der Kunst. Zusammen mit dem drei Jahre älteren Kunstkollegen Otto Piene bezog er ein Appartment in Düsseldorf, Gladbacher Straße. Die beiden Künstler eröffneten ein Atelier, in dem sie mit einer neuen Kunstrichtung experimentierten. Anstatt Bilder durch Malerei zu schaffen, nutzten sie Vibration und Licht, um Bilder aus Licht zu gestalten. Die Bilder bestanden zunächst aus Geraden, die vertikal oder horizontal verliefen. Die Lichteffekte wurden durch schwarze und weiße Farbtöne hervorgerufen. Später nahmen Heinz Mack und Otto Piene Licht reflektierende Materialien hinzu, aus denen sie Lichtreliefs aus Aluminium, Plexiglas und Metallfolien schufen.


Die Künstlergruppe „Zero“

Die erste Ausstellung der neuen Kunst fand 1957 im Atelier statt und begeisterte die Besucher, sodass weitere Veranstaltungen folgten. Aus dieser Reihe entwickelte sich die Gruppe ZERO. Der Name entstand aus dem in der Nachkriegszeit geprägten Begriff „Stunde Null“. Ein neuer Anfang, der alte, überfrachtete Kunststile ablösen sollte, wurde durch die Künstler, zu denen 1961 auch Günther Uecker hinzukam, initiiert. Bei der siebten Ausstellung im Jahre 1958, die unter dem Begriff „Das rote Bild“ bekannt wurde, entstand die Zeitschrift „ZERO“. Daraufhin wurde Mack zur documenta II nach Kassel eingeladen. 1966 löste sich die Gruppe auf, da sich die Wege der Künstler trennten und Mack mit seiner Kunst eine andere Richtung einschlug.
 

Nationale und internationale Erfolge

Bereits 1960 hatte er begonnen, mit Motoren zu arbeiten, die die Lichteffekte durch die Bewegung verstärkten. Seine Arbeiten fanden großes Interesse in Kunstkreisen. Einladungen zur Biennale in Venedig im Jahre 1970 und zur documenta 1977 folgten. Bei der Biennale stellte Mack zusammen mit den Kollegen Piene und Uecker den deutschen Beitrag, der sehr wohlwollend bewertet wurde. Auf vielen Ausstellungen wurden die Exponate des Künstlers ausgestellt. Zahlreiche Auszeichnungen wurden Mack für seine Kunst zuerkannt. Die größte Ehre wurde ihm mit der Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik im Jahre 2004 zuteil.
 

Mack Kunstwerke in München, Berlin, Stuttgart

Viele Kunstwerke Macks sind in verschiedenen Orten des Landes zu sehen. Vor der Universitätsbibliothek der Bundeswehr in München steht die 1976 entstandene „Skulptur für den Himmel“, in Münster ist die ein Jahr später entworfene „Wasserskulptur“ ausgestellt. Die Wasserstele ist 16,5 Meter hoch und zeigt ein Zusammenspiel von Lamellen und Wasser. Ein leichter Gischtschleier umwebt das Kunstwerk, das abends angestrahlt wird. Im Berliner Stadtteil Charlottenburg ist der in der Zeit von 1983 bis 1987 entstandene „Lichtpfeiler“ vor dem Europa Center zu bewundern. Der 34,4 Meter hohe Pfeiler besteht aus einem Stahlgerüst, das mit Farbfiberglas ummantelt ist und von 4.550 Halogenlampen angestrahlt wird. Ein weiteres Werk steht in Stuttgart vor den Toren des Neuen Mercedes-Benz Museums. Die 40 Meter hohe „Große Stele“ aus poliertem Edelstahl reflektiert das Sonnenlicht oder erscheint bei bewölktem Himmel in unscheinbarem Grau. Die Form der Stele bezieht sich auf den Stern der Marke Mercedes, in dem sich das Gerüst vom Dreieck zu einem Stern verwandelt.
Ein schwerer Schicksalsschlag ereilte Heinz Mack im Jahre 1984. Sein Fachwerkhaus in Mönchengladbach und viele seiner Werke wurden durch ein Feuer zerstört. Der Bildhauer, der mit seiner Frau Ute verheiratet und Vater einer Tochter ist, lebt heute sowohl in Mönchengladbach und im spanischen Ibiza.

WEITERE BILDER VON „Heinz Mack“

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