Günther Uecker | Doppelspirale 2018

Technik: Mischtechnik auf Papier
Maße (BxH): 50 x 70 cm
Handsigniert: Ja
Entstehungsjahr: 2018
Auflage: 100
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Günther Uecker
"Doppelspirale 2018"
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Dynamische Bewegung: Günther Uecker, "Doppelspirale 2018"

Die neue Prägegraphik von Günther Uecker. Ein dynamisches Spiel mit Licht und Schatten zeichnet die Nagelbilder von Günther Uecker aus. Die Prägegrafik "Doppelspirale 2018" bildet da keine Ausnahme. Im Relief winden sich die Nägel einmal mit, einmal gegen den Uhrzeigersinn. Die Grafik scheint sich in ständiger Bewegung zu befinden. Je nach Blickwinkel eröffnen sich vollkommen neue Eindrücke. Dadurch erzielt Uecker genau die ausdrucksstarke Wirkung, die den deutschen Objektkünstler international bekannt gemacht hat. Mit der Prägegrafik erhalten Sie einen Original Uecker, signiert, datiert und nummeriert. 

Details zu "Doppelspirale 2018"

- Prägegrafik
- Mischtechnik auf Papier
- Format (Breite x Höhe): 50 x 70 cm

Der Künstler Günther Uecker

Günther Uecker ist einer der bekanntesten deutschen Objektkünstler der Gegenwart. Er wurde besonders mit seinen reliefartigen Nagelbildern berühmt, die durch Licht und Schatten eine geradezu magische Wirkung und Tiefe erhalten. Aber er schuf mit den Nagelreliefs nicht nur Bilder sondern versah auch Möbel, Musikinstrumente und Haushaltsgegenstände damit. Auch seine kinetische Lichtkunst und seine Lichtmodulationen in der Landschaft fanden international viel Beachtung. Auch Aufsehen erregende Bühnenbilder gehören zu seinem künstlerischen Schaffen. So entwarf er zum Beispiel für die Festspiele Bayreuth ein Bühnenbild für Wagners Lohengrin oder einen Bühnenbild für Wilhelm Tell mit dem Nationaltheater Weimar auf dem sagenumwobenen Rütli.

Der Künstler ist gemeinsam mit dem Lichtkinetiker Heinz Mack und dem Maler und Kinetikkünstler Otto Piene, mit denen er der Künstlergruppe zero-Art angehörte, der Mitbegründer der 2008 ins Leben gerufenen Zero Fondation. Das Werk von Günther Uecker wurde oftmals ausgezeichnet. So ist er unter anderen Träger des Bundesverdienstkreuzes 1.Klasse und des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern sowie des Pour le Merite für Wissenschaft und Künste. und den Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen. Seit 2011 ist Uecker Ehrensenator der Universität Tübingen und seit 2015 trägt die Landesbibliothek von Mecklenburg und Vorpommern den Namen des Ausnahmekünstlers. 

Geboren wurde Günther Uecker im Jahr 1930 in Mecklenburg im Ort Wendorf. Nachdem er eine Lehre als Maler und Reklamegestalter absolviert hatte, begann er 1949 ein Studium der Malerei an der Fachhochschule für angewandte Kunst in Wismar. Später zog Uecker nach Berlin und setzte sein Studium an der Kunstakademie Berlin fort. Von 1955 bis 1958 war er Schüler des renommierten Malers und Bildhauers Otto Pankok an der Kunstakademie Düsseldorf. Zu dieser Zeit begann er seine Nagelbilder zu erschaffen, die für sein weiteres Wirken charakteristisch sind. Gleichzeitig lernte er auch Mack und Piene kennen, stellte teilweise gemeinsam mit ihnen aus und trat 1961 der Künstlergruppe zero-Art bei. Seine künstlerische Aufgabe sah Günther Uecker in erster Linie darin, mit alternativen Materialien und Konzepten von den herkömmlichen Mitteln der Malerei loszukommen.

Auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten unternahm der Künstler viele Reisen, unter anderem durch die Sahara, in Indianerreservate der USA, in die Mongolei, nach Russland, China, Japan und Island. Er machte Experimente mit Sand, mit Wasser und Metall und vereinte diese Elemente zu Kompositionen von Raum, Licht und Bewegung. Als 1986 die Reaktorkatastrophe Tschernobyl verstrahlte, entstand sein Zyklus "Aschebilder". Von 1974 bis 1995 war Uecker Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Auch mit seinen Studenten reiste er viel, vor allem im asiatischen Raum. Orient. Weltberühmt wurde auch der von Uecker gestaltete Andachtsraum des Reichstagsgebäude in Berlin. Heute lebt und arbeitet der Künstler abwechselnd in Düsseldorf und im schweizerischen Sankt Gallen.

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