Christo

"Wrapped Vespa"
Technik: Collage
Maße (BxH): 31 x 31 cm
Handsigniert: Ja
Ausverkauft  
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Christo
"Wrapped Vespa"
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Collage, Pigmentdruck, handsigniert

Christo – Kunst durch Verhüllungen

„Offenbarung durch Verbergen“ – so beschrieb David Bourdon die Quintessenz von Christos und Jeanne-Claudes Projekten. Anstatt etwas Bleibendes zu schaffen, betonen sie mit ihren kurzlebigen Werken die Vergänglichkeit und die Kostbarkeit des Augenblicks. Christo hatte bereits seit 1958 an kleineren Verhüllungen gearbeitet, nun begannen die beiden, größere und auffälligere Projekte in Angriff zu nehmen, auch wenn sie teilweise auf Widerstand stießen. 1962 errichteten sie - ohne Erlaubnis – den „Eisernen Vorhang – Mauer aus Ölfässern“ in Paris: Sie versperrten eine Straße mit aufgeschichteten Ölfässern als Kommentar zur Berliner Mauer. Viele Projekte erregten international großes Aufsehen, wie z.B. die „Verhüllung des Berliner Reichstags“ im Jahre 1995. Das Paar musste viel Überzeugungsarbeit leisten, bis dem Projekt zugestimmt wurde und Aufwand war gewaltig. Sein bislang letztes Projekt waren die „Floating Piers“ auf dem Lago d'Iseo im Juni und Juli 2016, welches über 1,2 Milionen miterlebt haben.

Christo und Jean-Claude

Christo und Jeanne-Claude wurden als Künstlerpaar mit ihren Verhüllungsprojekten weltberühmt. Das meiste Aufsehen erregte dabei sicherlich die nicht unumstrittene Verhüllung des Berliner Reichstags im Jahre 1995. 2009 verstarb Jeanne-Claude, seither realisiert Christo die Projekte allein.

Das berühmte Künstlerpaar

Christo wurde als Wladimirow Jawaschew am 13.06.1935 in Gawboro in Bulgarien geboren. Er begann schon sehr früh zu malen und wurde dabei stets gefördert. Mit 18 wurde er an der Akademie der Schönen Künste aufgenommen, war jedoch unglücklich mit den strengen Vorgaben im Lehrplan, die dem Sozialismus geschuldet waren. Er floh zu Freunden der Familie nach Wien und zog bald nach Paris, wo er sich mühselig mit Porträtmalerei über Wasser hielt. Dort traf er 1958 Jeanne-Claude Denat de Guillebon. Jeanne-Claude wurde am gleichen Tag wie Christo auf Casablanca geboren und führte mit ihrer wohlhabenden Familie ein privilegiertes Leben in Paris. Dieses gab sie 1960 für ihn auf. Die beiden arbeiteten von dort an zusammen an ihren verschiedenen, immer größeren werdenden, Projekten. Sie nahmen nie Aufträge an, sondern arbeiteten immer nach ihren eigenen Vorstellungen. Auch kümmerten sie sich immer eigenständig um die Finanzierung ihrer Werke, was oft mit vielen Schwierigkeiten und finanziellen Engpässen einherging.

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