jan m. petersen
16.03.69 geburt in bad vilbel 12.07.77 besitz des ersten eigenen werkzeugkastens 04.12.80 beschluss zur punkwerdung, mitgliedschaft im BdP 09.02.95 nepalreise, zweite atelierwohnung 08.08.96 dipl.ing.architektur 03.04.99 indien auf dem motorrad, architekturmodellbau 23.05.00 eröffnung der freiluftgalerie boxhagener platz 08.03.01 eröffnung der ateliergalerie "haarkunst 15" mit freunden arbeiten im öffentlichen raum (beschriftungen) 07.07.02 geburt des sohnes fin juri 07.02.03 auftragsarbeiten in hülle und fülle 10.05.04 das institut für bild- und materialforschungbekommt einen festen sitz in pfaffendorf / brandenburg08.08.08 die idee kunstkaufhaus - ost erfährt internationale beachtung (berlin, wien, bombay, tokyo, istanbul, kalkutta, san francisco)
Kunstkaufhaus - Ost Jan M. Petersen
Petersen hatte nach der Beendigung der Galerietätigkeit 2003 in der Produzentengalerie Haarkunst 15 (seit 2001) das Kunstkaufhaus - Ost mit eigenen Arbeiten auf Kunstmessen (ArtFrankfurt, Art.Fair-Cologne, Art Bodensee, Liste Berlin) weiter betrieben und viele Einzelausstellungen im gesamten Bundesgebiet zu verzeichnen.
Der stete Erfolg und die Zunahme nationaler, sowie internationaler Kontakte liessen den Ankauf der Atelierräume in Pfaffendorf (Brandenburg) zu. HURRA !!
Künstlerisch bewegt sich Petersen in den Traditionen des Dada, der Collage und des Objekthaften. Es entstehen erhabene, kastenartige Volumen aus Holz, die in ihrer Materialität originär und inzwischen eindeutig als Marke zu erkennen sind. Die Grössen der entstehenden Werke reichen von Streichholzschachtel bis Kinderbett, wodurch ein wunderbares Spiel der Formate und räumlichen Bezüge entstehen kann.
Schwerpunkt der künstlerischen Aussagen ist meist die kritische Beleuchtung nd zynische Kommentierung alltäglicher Verrichtungen, Konsumgewohnheiten und Politik.
Die stilistische Unverwechselbarkeit erreicht Petersen durch seine resolute larheit in der Bildaussage. Es gibt kein Entrinnen...
Trotz des Konzeptes, Kunst zu günstigen Preisen unter das Volk zu streuen und damit die Kunst zu demokratisieren, sind die Objekte von höchster handwerklicher Qualität und mit besonderen Oberflächen versehen. So überzieht Petersen seine Bilder mit einer Schicht Paraffin und einer besonderen Patina. Die Begegnung mit den Arbeiten aus dem Kunstkaufhaus - Ost ruft immer wieder Heiterkeit und Schmunzeln hervor, wie der Künstler in seinen zahlreichen neuen Feldversuchen und Ausstellungen feststellen kann.
Es scheint, als brauche der Mensch die Kunst, wie die Luft zum atmen. |