Stefan Strumbel

"Kuckucksuhr - Multicolor"
Technik: Objekt
Maße (BxH): 37 x 41 cm
Handsigniert: Ja
Entstehungsjahr: 2014
Auflage: 5
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Stefan Strumbel
"Kuckucksuhr - Multicolor"
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Stefan Strumbel
Stefan Strumbel wurde im Mai 1979 in Offenburg geboren und gilt als einer der wichtigsten Künstlern unserer heutigen Zeit. 

Stefan Strumbel bedient sich in seiner Kunst zahlreicher Motive, die nicht nur traditionell sind, sondern ebenso mit seiner eigenen Heimat, nämlich dem Schwarzwald in Verbindung stehen. Dabei setzt er sich mit Paradigmen auseinander und hinterfragt gleichzeitig den Begriff der Heimat. Seit seiner Geburt und bis heute lebt Stefan Strumbel immer noch in Offenburg. Im Jahre 1993 entdeckte er seine erste Leidenschaft für Malereien des Graffiti. Wände, Züge aber auch Häuser wurden besprüht, mit der Folge, dass im Jahre 1996 Verhandlungen liefen, die auf Anklagepunkte wegen Sachbeschädigung angesetzt worden. Ein Widerspruch entstand. Zum einen wollte Stefan S. seiner Kunst freien Raum lassen, diese Kunst ausleben und des weiteren gab es noch keine Grundlage, diese Kunst ohne Strafen auszuleben. So entschied sich Stefan S. im Jahre 2001 dafür, als freischaffender Künstler zu arbeiten. Dies folgte im Jahre 2007 von einem Stipendium, welches zum einen von Hohenkarpfen und des weiteren von Montana ausgesprochen wurde. Seither gilt er als einer der renommiertesten Künstlern unserer heutigen Zeit.

Die Werke von Stefan Strumbel überzeugen vor allem durch kultgebundene Gegenstände, die verarbeitet werden. Dabei überzeichnet er beispielsweise Holzmasken, Kruzifixe und andere bekannte Gegenstände und stellt diese in einem provokativen und verzerrten Motiv wieder da. So werden harmlose Symbole mit Tod, Gewalt aber auch erotischem Inhalt assoziiert. So verrät die äußere Form zunächst überhaupt nichts von den Zeichnungen, die im Endeffekt doch die Figuren definieren. Gerade in seiner Transformationskunst arbeitet Stefan S. auf der Grundlage eines Wertewandels. So werden traditionelle Wertvorstellungen sowie ein verklärtes Heimatgefühl immer wieder zu gesellschaftlichen Statussymbolen seiner Kunstwerke. Mit dem Ziel, Mechanismen unserer heutigen Gesellschaft durch Reizüberflutung und Konsum transparent zu zeigen schafft der Künstler die perfekte Schnittstelle zwischen gesellschaftlicher Realität und Scheinwelt. Ziel ist es dabei, den Spiegel jedem Betrachter vorzuhalten.

Bekannte Werke sind beispielsweise die katholische Kirche Maria, wobei diese Kirche zunächst geschlossen werden sollte und er sich nun nach einer Rettungsaktion mit der Gestaltung der Inneneinrichtung vertraute. Von Gruppenausstellungen über Publikationen in aller Welt hat dieser Künstler das Unmögliche möglich gemacht und eine perfekte Schnittstelle zwischen Moderne, Zeitgeist, Heimatsbewusstsein und Realität geschaffen. Seine Werke sind mittlerweile weltbekannt, werden häufig ausgestellt und sind gerne gesehen. Der Ursprung lag im Graffiti, doch das Endergebnis in wunderschönen Malereien, die aktuellen Ansprüchen in nichts nachstehen. Werden Werke gesucht, die unglaublich schön aussehen, eine zweideutige Sprache sprechen und symbolisch für die Wahrheit und die Scheinwelt stehen, dann sind die Werke dieses Künstlers absolut erstrebenswert. Jedes Jahr sind neue Ausstellungen zu finden und neue Werke begeistern immer wieder die gesamte Welt.

Im Jahr 2015 kündigte Stefan Strumbel die Hinwendung zum weniger grellen und provokativen Stil an. Demzufolge stellte er 2016 einen Tannenzapfen aus Stahl mit rostigen Oberflächen vor, der sechs Tonnen wiegt und vor der Rothaus Brauerei steht. Damit verweist er passend zu seiner Auseinandersetzung mit dem Heimatbegriff auf die Ästhetik der Gewichte, die für Schwarzwälder Kuckucksuhren typisch sind. Neu ist neben dem Material, dass die Skulptur begehbar ist und zum aktiven Erleben der Kunst einlädt. Besonders deutlich wurde sein stilistischer Wandel im Jahr 2018 bei der Kunstmesse Art Karlsruhe und einer Einzelausstellung in einer Offenburger Galerie. 

Dort offenbarte Stefan Strumbel sein aktuelles Interesse für Materialien wie Aluminium, Bronze und Luftpolsterfolie. Einige der präsentierten Arbeiten erwecken den Eindruck, dass die Transportverpackung nicht entfernt wurde. Diese ist jedoch Teil der Kunstobjekte, um dem Betrachter beispielsweise zu vermitteln, das Heimat nicht nur mit positiven Erinnerungen verbunden ist. Es geht bei dem vertrauten Ort auch um schutzbedürftige Werte wie Meinungsfreiheit. Typisch für seine aktuelle Schaffensperiode ist außerdem die Skulptur "Forest Island": Bei der Bronze-Arbeit greift Strumbel die Statur von Badeinsels auf, die zu den beliebten Accessoires für den Strandbesuch am Mittelmeer gehören. Mit dem Werk möchte er ein Bewusstsein dafür schaffen, dass das mediterrane Gewässer inzwischen eine gefährliche Wegetappe für Flüchtlinge ist, die sich nach einer neuen Heimat fürs sichere und selbstbestimmte Leben sehnen.

Kunst kommt von Können und Stefan Strumbel hat sein Können eindeutig unter Beweis gestellt. Seine Werke erfreuen sich mittlerweile einer unglaublichen Beliebtheit und sind mittlerweile auf der gesamten Welt bekannt.

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