< Peter Blake >
Peter Blake: Es lebe die Collage
Einige Kunstkritiker lehnen es ab, Collagen als Kunst anzuerkennen. Wie arrogant. Peter Blake ist der Meister dieser Kunstart. Seine Collagen beeinflussten ganze Generationen und sind noch heute populär. Der Vertreter vom britischen Pop Art erlangte Berühmtheit durch die Gestaltung von Plattencovern und Plakaten.
1932 kam in Dartford Peter Blake zur Welt. Nach dem Krieg nahm er ein Kunststudium auf. Bald zeigte sich worin das wahre Talent von ihm lag: In der Collage übten sich große Namen wie Pablo Picasso oder Max Ernst. Einen Höhepunkt erreichte die Collage in der Weimarer Republik. John Heartfield, ein begnadeter Grafiker und Fotomontagekünstler brachte es zu großer Popularität. Ebenso die Da-Da-Künstlerin Hannah Höch.
Anders als diese Collagen aus den zwanziger und dreißiger Jahren fallen die Arbeiten von Peter Blake aus. Der Brite verzichtet auf eine politische Botschaft. Seine Intension ist es, Aufmerksamkeit zu erregen. So gehören zu seinen großen kommerziellen Erfolgen die Gestaltung von diversen Plakaten. Der Godfather vom britischen Pop Art hielt in der einen oder anderen Collage seinen Landsleuten gerne den einen oder anderen Spiegel vor. Exemplarisch dafür ist das Werk von Peter Blake mit dem Titel: On the Balcony. Alles was den Briten heilig ist, findet sich auf diesem Werk wieder: Die Queen und andere Royals, Schuluniformen und die Gemälde alter Meister, fügte Peter Blake zu einem Kunstwerk zusammen.
Sein persönliches Meisterwerk war mit Sicherheit die Gestaltung des Plattencovers der Beatles. 70 Persönlichkeiten gruppierte Peter Blake auf der Hülle von „Sgt. Peppers Heartbreakclub“ um die Pilzköpfe aus Liverpool. Darunter ist der Komiker Oliver Hardy zu sehen. Ebenso verewigte Peter Blake den Physiker Albert Einstein und Marlene Dietrich auf dem besagten Plattencover. Hinzu kommen Bhudda- Statuen, Wasserpfeifen und fernöstliche Steinfiguren. Alles Dinge und Personen, so erklärte Peter Blake einmal dieses Kunstwerk, welche das Bewusstsein erweitern können und Einfluss auf die Menschen hatten.













