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Galerie Zimmermann & Heitmann Virtuelles Forum für Kunst
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Victoria Moderator

Anmeldungsdatum: 02.08.2007 Beiträge: 835 Wohnort: Regensburg
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Verfasst am: 18.03.2008, 22:42 Titel: wie empfindet der Künstler seine eigenen Kunstwerke |
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das ist so eine Frage, die ich mir schon seit längerem stelle.
wir diskutieren meist darüber, wie der Betrachter die Werke interpretiert. was mich interessieren würde, was denkt man als Künstler über das eigene Werk, wie empfindet man als Künstler, wenn Betrachter Meinungen und Eindrücke zum Kunstwerk äußern?
Künstler müssen von etwas leben, also sind wohl die meisten darauf angewiesen, ihre Werke auch zu verkaufen. ich frage mich, ob es für einen Künstler schwer ist, die eigenen Werke loszulassen.
kann einer von Euch diese Gedanken nachvollziehen? _________________ Jeden Tag leiden Millionen Menschen unter Monogamie. Es gibt noch keine bekannte Heilmethode. ---
Böse Raubtiere!
Wie gemein, wenn die Löwen hilflose Antilopenbabys fressen. Die sollten sich lieber an Spanferkel und Lammkotelett halten!
© Peter Hohl |
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Nikolas

Anmeldungsdatum: 28.08.2007 Beiträge: 261
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Verfasst am: 21.03.2008, 15:04 Titel: |
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nachvollziehen kann ich das schon, aber beantworten kann ichs leider nicht.
kann jemand von den anderen Anwesenden hierzu vielleicht etwas beitragen? _________________ Unser Schicksal wird mehr vom Zufall bestimmt, als von sorgfältiger Planung.
Peter Tremayne: Verneig dich vor dem Tod |
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Nikolas

Anmeldungsdatum: 28.08.2007 Beiträge: 261
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Victoria Moderator

Anmeldungsdatum: 02.08.2007 Beiträge: 835 Wohnort: Regensburg
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Verfasst am: 26.03.2008, 21:57 Titel: |
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danke Nicky, das find ich sehr lesenswert! _________________ Jeden Tag leiden Millionen Menschen unter Monogamie. Es gibt noch keine bekannte Heilmethode. ---
Böse Raubtiere!
Wie gemein, wenn die Löwen hilflose Antilopenbabys fressen. Die sollten sich lieber an Spanferkel und Lammkotelett halten!
© Peter Hohl |
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Nikolas

Anmeldungsdatum: 28.08.2007 Beiträge: 261
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Verfasst am: 30.03.2008, 17:36 Titel: |
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aber gerne doch, ich fand es auch sehr lesenwert.
ganz besonders gut hat mir gefallen, dass die drei Künstler quasi gegenüber gestellt werden und man so noch interessantere Einblicke erhält. find ich wirklich gut. _________________ Unser Schicksal wird mehr vom Zufall bestimmt, als von sorgfältiger Planung.
Peter Tremayne: Verneig dich vor dem Tod |
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Victoria Moderator

Anmeldungsdatum: 02.08.2007 Beiträge: 835 Wohnort: Regensburg
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Verfasst am: 01.04.2008, 04:26 Titel: |
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oh ja die Vergleichsmöglichkeit fand ich auch sehr sehr gut.
mein Eindruck:
man wird kein Künstler, man trägt entweder die Kunst und die Fähigkeit Kunst zu schaffen in sich, oder nicht. damit meine ich nicht die Techniken, sondern das grundsätzliche Talent, das man braucht, um in diesem Bereich klarzukommen. Die Neigung dazu, die Begabung, die Phantasie. die Leidenschaft. all das trägt meiner Meinung nach zur Fähigkeit, Kunst zu schaffen, bei.
dieses Zitat von Jörg Döring hat mich sehr beeindruckt:
Was fasziniert Sie an der Kunst?
Jörg Döring:
Sich permanent in einem selbst geschaffenen Freiraum bewegen zu können und innerhalb dessen die Grenzen der Denkmodelle selbst zu definieren. Keine Gesetze akzeptieren, keine roten Ampeln beachten, keine Tempolimits einhalten zu müssen.
ich stelle mir diesen Freiraum einerseits sehr schön vor, befreiend. aber auf der anderen Seite können einem möglicherweise auch die Orientierungspunket ausgehen. der Halt vielleicht ein bisschen abhanden kommen. aber das ist nur meine subjektive Meinung dazu.
bei der nächsten Frage war es auch wieder Jörg Döring, der mich am meisten beeindruckt hat bzw. es hat mich amüsiert. er scheint schon in jungen Jahren ein Talent zum Selbstmarketing gehabt zu haben.
Wann haben Sie Ihr erstes Bild verkauft und an wen?
Jörg Döring:
An meinen Onkel aus Amerika. Ich war 4 und habe einen Keks dafür bekommen.
Wie mir scheint, entdecke ich gerade Jörg Döring neu. auch bei der nächsten Frage, bin ich an der Antwort von Jörg Döring hängengeblieben.
Welcher Künstler beeindruckt bzw. beeindruckte Sie am meisten?
Jörg Döring:
Künstler beeindrucken mich nicht, sondern erschweren mir die Arbeit mit jedem geschaffenen Werk, weil das Sujet nicht mehr von mir genutzt werden kann, wenn es bereits besetzt wurde.
das erstaunt mich. ich dachte immer ein Sujet könne von mehreren Künstlern unterschiedlich interpretiert werden. aber vielleicht irre ich mich da auch. es gibt doch immer wieder neue Facetten zu entdecken. schade, dass er kein Beispiel genannt hat.
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die nächste Frage interessierte mich natürlich ganz besonders:
Was ist für Sie Kunst?
Jörg Döring:
Jeden Tag bei null zu beginnen und abends als Sieger aus dem Atelier zu gehen.
Ekaterina Moré:
Kunst ist für mich eine Welt, in der in Rätseln gesprochen wird. Und auf alle diesen Rätseln hat jeder eine eigene Antwort, es gibt kein „richtig“ oder „falsch“. Manchmal ist es auch wichtig keine Antwort zu suchen, sondern einfach versuchen die Botschaft zu empfangen.
Volker Kühn:
Wie gesagt – Kunst ist Kreativität. Henry Matisse hat einmal gesagt „Man ist so lange ein Kind, wie man kreativ ist!“ Das kann ich voll bestätigen!
alle drei Antworten erscheinen mir logisch, alle drei kann ich akzeptieren. dabei sind sie unterschiedlich. Jörg Döring sieht die Kunst, meinem Empfinden nach, eher aus sportlicher Sicht. Sieg oder Niederlage.
Die Antwort von Ekaterina Moré bringt mich zum Nachdenken. ich denke ich werde das Thema zur Diskussion stellen, vielleicht finden sich einige Leute, die gerne mit mir darüber diskutieren würden.
Die Antwort von Volker Kühn, das umfasst alles, finde ich. ich würde meinen, rein subjektiv, dass er damit dem Kern der Kunst sehr nahe kommt. aber mag sein, dass ich mich da irre. ich bin mir nicht sicher, ob jede Kreatitivät auch Kunst ist. also wenn man den Umkehrschluss zieht, ob das dann auch noch stimmt.
Diese Frage und die Antworten fand ich sehr schön.
Wo geht Ihre persönliche künstlerische Reise hin?
Jörg Döring:
Nach Eudaimonia, den Gipfel der Glückseligkeit.
Ekaterina Moré:
Genau ist das das Spannendste, das man als Künstler keine Ahnung hat wohin es geht… Ich sehe nur unheimlich viele Wege und Möglichkeiten, habe unzählige Pläne und Projekte, aber genauen Weg kann ich nicht voraussehen…
Volker Kühn:
Reise ist gut – Man(n) weiß nie, wo man als nächstes ankommt – Selbst ich nicht )
Vor allem die Antworten zwei und drei haben mich sehr beeindruckt. Im Leben weiß man auch nie genau, wo die Reise hingeht und welche Möglichkeiten sich ergeben werden.
Bei den lustigen Erlebnissen hab ich sehr gelacht.
das Interview hat mir sehr gefallen. die Fragen fand ich gut gewählt und die Antworten der Künstler, da ist einiges an Ideen dabei und anDenkimpulsen. _________________ Jeden Tag leiden Millionen Menschen unter Monogamie. Es gibt noch keine bekannte Heilmethode. ---
Böse Raubtiere!
Wie gemein, wenn die Löwen hilflose Antilopenbabys fressen. Die sollten sich lieber an Spanferkel und Lammkotelett halten!
© Peter Hohl |
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Nikolas

Anmeldungsdatum: 28.08.2007 Beiträge: 261
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Verfasst am: 03.04.2008, 01:32 Titel: |
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in dem Interview steckt echt ne Menge drin! viele neue Gedanken und Ansätze
schön, so was zu lesen. _________________ Unser Schicksal wird mehr vom Zufall bestimmt, als von sorgfältiger Planung.
Peter Tremayne: Verneig dich vor dem Tod |
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Kekskrümel

Anmeldungsdatum: 28.08.2007 Beiträge: 58
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Verfasst am: 30.06.2008, 08:11 Titel: |
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oh, wow, diesen Thread hab ich bisher übersehen.
das ist wirklich spannend. ich möchte auch ein Künstlergen haben! _________________ Stell mir keine Fragen, dann erzähl ich Dir auch keinen Blödsinn oder so ähnlich. |
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Victoria Moderator

Anmeldungsdatum: 02.08.2007 Beiträge: 835 Wohnort: Regensburg
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Verfasst am: 30.06.2008, 22:56 Titel: |
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ist nicht keder von uns auf irgendeinem Gebiet ein Künstler? jeder ist doch irgendwie kreativ. mag sein, dass es nie für eine Ausstellung reicht, der eine kann gut mit Worten, der andere kann gut mit Leuten, egal, jeder kann irgendwas prima und hat seine Fähigkeiten in dieser Kunstfertigkeit perfektioniert.
oder so.
war nur ein spontaner Gedanke. _________________ Jeden Tag leiden Millionen Menschen unter Monogamie. Es gibt noch keine bekannte Heilmethode. ---
Böse Raubtiere!
Wie gemein, wenn die Löwen hilflose Antilopenbabys fressen. Die sollten sich lieber an Spanferkel und Lammkotelett halten!
© Peter Hohl |
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