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Nordlicht Gast
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Verfasst am: 01.12.2007, 00:20 Titel: Der Tod |
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Hallo!
Mich würde ja mal interessieren, wie sich die Wahrnehmung des Todes im Laufe der Jahrhunderte gewandelt hat? Drei Zugänge fallen mir spontan ein:
- Krieg
- Hunger / Seuchen
- Die Kreuzigung
Offensichtlich ist die Sterblichkeit für den Menschen immer ein Thema gewesen. Wo heute die Actionhelden mit großkalibrigen Waffen über die Leinwand laufen, haben sie ältere Formen verdrängt.
Auch die Kreuzzüge waren Kriege und die Kreuzritter sahen sich als Mönche mit Schwert. Missionierung oder Tod, welch eine Alternative.
Bei dem Skandal um die Bundeswehrsoldaten, die mit den Totenschädeln posiert hatten, kam mir der Gedanke an ein Gemälde aus einer kleinen Kirche. Ich kann nicht mal sagen, welcher Heilige das sein soll, aber er steht vor einem Tisch, auf dem ein Totenschädel liegt.
Andererseits wirkt der Tod mit seiner Sense weniger bedrohlich (eine Sense ist eine denkbar ungeeignete Waffe). Auch kenne ich jetzt keine Darstellung, wo mit der Sense gekämpft würde. Vielmehr ist es die unergründliche Finsternis unter der Kapuze, die die "Opfer" in Furcht erstarren lässt. Die Berührung eines knochigen Fingers zeigt, wer als nächstes auf der Liste steht. Völlig unblutig und unspektakulär entschlafen sie.
Das hat eine Parallele zu einem unheilbar kranken, der durch bloße Berührung die todbringenden Bakterien verbreitet und alle um sich herum infiziert. Heute scheinen Seuchen weit weg, Hunger gibt es doch nur in Afrika. Aber früher gehörte es zum Leben der Menschen dazu und wird auch ihr Verständnis und ihre Wahrnehmung des Todes beeinflusst haben.
Insbesondere der Tod Christie ist in unendlichen Variationen von kitschig verzerrt bis absolut realistisch immer wieder dargestellt worden. Moderne Menschen sehen den Tod oft genug in den Nachrichten, da sind sie mit einem schlichten, glattpolierten Holzkreuz zufrieden. Aber meine Oma hatte ein Kreuz hängen, bei dem man das Blut förmlich aus den Wunden rinnen sah. Überhaupt die Vorstellung bei jeder Messe den Leib und das Blut ... nüchtern betrachtet könnte man das Kannibalismus nennen.
In diesem Zusammenhang ist sicher auch interessant, was die Menschen glaubten, was nach dem Tod kommt. Ob sie auf ein Paradies hoffen, oder eine Hölle erwarten. Bildlich werden die höllenqualen gerne auch durch verstümmelte Körper im Feuer dargestellt.
Bin mal gespannt, was unsere Wühlmaus zu dem Thema zu Tage fördert
Nordlicht |
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Victoria Moderator

Anmeldungsdatum: 02.08.2007 Beiträge: 835 Wohnort: Regensburg
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Verfasst am: 01.12.2007, 00:25 Titel: Re: Der Tod |
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| Zitat: |
Bin mal gespannt, was unsere Wühlmaus zu dem Thema zu Tage fördert
Nordlicht |
ja, da bin ich auch gespannt, was Vicky, die Wühlmaus zutage fördert.
heute (Freitag) wirds wohl nix mehr, aber dieser Tage auf jeden Fall.
bekommt die Wühlmaus jetzt schon Suchaufträge oder was?  _________________ Jeden Tag leiden Millionen Menschen unter Monogamie. Es gibt noch keine bekannte Heilmethode. ---
Böse Raubtiere!
Wie gemein, wenn die Löwen hilflose Antilopenbabys fressen. Die sollten sich lieber an Spanferkel und Lammkotelett halten!
© Peter Hohl |
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Nikolas

Anmeldungsdatum: 28.08.2007 Beiträge: 261
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Verfasst am: 01.12.2007, 22:19 Titel: |
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so so, das Forum der Galerie Zimmermann & Heitmann wird jetzt morbid oder was?
es ist Weihnachtszeit. da könnt Ihr doch nicht mit Tod anfangen. _________________ Unser Schicksal wird mehr vom Zufall bestimmt, als von sorgfältiger Planung.
Peter Tremayne: Verneig dich vor dem Tod |
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ninchen

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 83
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Verfasst am: 15.12.2007, 14:38 Titel: |
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Über den Tod zu reden finde ich auch unpassend zur Weihnachtszeit.
Lasst uns lieber über das wilde Leben sprechen, ich glaube da haben wir eine menge mehr zu erzählen..... |
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Victoria Moderator

Anmeldungsdatum: 02.08.2007 Beiträge: 835 Wohnort: Regensburg
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Verfasst am: 16.12.2007, 01:58 Titel: |
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so so, ninchen hat also eine wilde Seite, dabei sieht sie doch so harmlos aus ...
allein die Vorstellung ein rosa Teddy könnte eine wilde Seite haben
da bin ich gespannt!!!!
wie heißt das so schön, stille Wasser sind tief ...
neugierige Grüße
Vicky _________________ Jeden Tag leiden Millionen Menschen unter Monogamie. Es gibt noch keine bekannte Heilmethode. ---
Böse Raubtiere!
Wie gemein, wenn die Löwen hilflose Antilopenbabys fressen. Die sollten sich lieber an Spanferkel und Lammkotelett halten!
© Peter Hohl |
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ninchen

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 83
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Verfasst am: 20.12.2007, 19:03 Titel: |
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@ Vicky, Du hast recht stille Wasser sind Tief....aber wie Tief,
das werde ich hier im Forum nicht verraten  |
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Nikolas

Anmeldungsdatum: 28.08.2007 Beiträge: 261
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Verfasst am: 26.12.2007, 14:18 Titel: |
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@ninchen, schade. das hätte mich interessiert!!!
wenn dieses ganze Weihnachtsthema durch ist, können wir das Thema Tod ja mal wieder aufgreifen.
Nikolas _________________ Unser Schicksal wird mehr vom Zufall bestimmt, als von sorgfältiger Planung.
Peter Tremayne: Verneig dich vor dem Tod |
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ninchen

Anmeldungsdatum: 06.09.2007 Beiträge: 83
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Verfasst am: 28.12.2007, 19:23 Titel: |
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@Nikolas, das glaube ich Dir gerne das Dich das näher interessiert
Aber manchen dinge sollten lieber nicht gesagt (geschrieben)
werden
LG
ninchen |
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artig Gast
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Verfasst am: 30.12.2007, 21:23 Titel: |
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@ninchen, wie gemein erst machst Du uns hier so neugierig,
und dann rückst Du nicht mit der sprache raus....tztztz
Ich denke auch wir werden das Thema Tod nächstes Jahr nocheinmal aufgreifen... |
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