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Emess


Benjamin Franklin
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Emess - Benjamin Franklin
Charles Darwin
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Emess - Charles Darwin

D.O.W. Death of war
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Emess - Thomas Jefferson on Wood

 

Emess

Ein Künstler der Straße

Emess – ein Name, nein, ein Inbegriff für eine völlig neuartige Form des Ausdrucks, ein Synonym für die niveauvolle Umsetzung verschiedenartigster Ideen unter „Zuhilfenahme“ eines (gesellschafts-)kritischen Verstandes. Mit diesen wenigen Worten allein lässt sich Emess wohl am ehesten – wenn auch nur ansatzweise – umschreiben. Eine wahrlich individuelle Kunstform im Bereich der so genannten Urban Art, die in jeder Hinsicht Ihresgleichen sucht. Wer aber ist Emess? Wie lautet sein bürgerlicher Name? Niemand kennt ihn offenbar; verständlich eigentlich, denn die Ausübung der Kunstform des modernen Street-Art wird noch immer strafrechtlich verfolgt. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass der heute 38jährige Emess in der Regel des Nachts seiner beeindruckenden Kreativität freien Lauf lässt. Aber trotz aller Illegalität sind nicht wenige seiner Kunstwerke mittlerweile sogar auf Plakaten zu finden. Für Emess steht in erster Linie der Inhalt der Kunst selbst im Vordergrund. Nach erfolgreichem Abschluss seines Meisterstudiums an der Universität der Künste war er sich jedoch nicht mehr ganz sicher, wie er mit dem Erlernten künftig am besten umgehen könnte. Seiner Ansicht nach war es am ehesten möglich, die Kunst, so wie er sie verstand, auf der Straße – und das ist durchaus wörtlich zu nehmen – sowie an Häuserwänden et cetera zu publizieren. Natürlich nicht ohne diesen gewissen Hauch von Kritik, zum Beispiel auch im Hinblick auf die damaligen politischen Machenschaften von George W. Bush. Noch bis vor wenigen Jahren hätte niemand auch nur annähernd Notiz genommen von dieser faszinierenden Kunstrichtung „Street-Art“. Denn betrachtet man einmal die klassischen Art-Varianten mit denen unserer Zeit, so fällt auf, dass die meisten der – zugegeben grandiosen – Künstler doch eher ihrer individuellen Linie treu geblieben sind. Und genau diese beeindruckende Eigenschaft fasziniert bis heute die Menschen. Im Zusammenhang mit der modernen Street-Art-Szene hingegen sieht das Ganze doch ein wenig anders aus. Hier sind in erster Linie Facettenreichtum, Innovation, Vielseitigkeit gefragt. Aber auch Perfektion und vor allem die Fähigkeit des Künstlers selbst, den Betrachter seiner Kunst(werke) durch unterschiedliche Details – und seien sie auch noch so unscheinbar – in ihren Bann zu ziehen, sie zu faszinieren. Und genau das gelingt Emess mit seinen Werken immer wieder aufs Neue. Eben Street-Art der ganz besonderen Art. Ganz und gar nicht zu vergleichen mit der übrigens nicht weniger spannenden und reizvollen Graffiti-Kunst.

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