GALERIE ZIMMERMANN

Einrahmung in Dortmund / Bildereinrahmung

Einrahmungen
Ein Bilderrahmen ist ein dekorativer Zusatz zu Bildern jeglicher Art wie z.B. von Gemälden oder Fotografien. Eine Einrahmung wird vorgenommen, um ein Bild zu verstärken, es besser zu veranschaulichen und natürlich um es vor Schäden zu schützen.
Die Bildereinrahmung hat in der Kulturgeschichte Europas eine Tradition, die bis in die Antike zurückreicht und die einen Höhepunkt erstmals im 16. Jahrhundert erreicht. Die Kulturgeschichte der Einrahmung ist dabei von unterschiedlichen Moden geprägt.
Die Funktion eines Bilderrahmens erscheint evident, Schutz, Stabilität und Dekoration zählen zu den vorrangigen Aufgaben eines Rahmens. Darüber hinaus kann er aber auch als Quelle für unterschiedlichste Informationen dienen und ist damit auch für die Kunstgeschichte von bedeutendem Interesse. Ein Rahmen besitzt immer eine gewisse Aussagekraft, indem er einige Informationen über seinen Maler bzw. den Hersteller, seinen Besitzer und über das Bild selbst liefert. Offensichtlich ist dies wenn z.B. Widmungen, Signaturen o.ä. im Rahmen eingraviert sind. Auch das Material und die Verarbeitung des Rahmens kann viele, unterschiedliche Informationen über ein Bild liefern. So sind z.B. Vergoldungen bis heute ein Zeichen für den Wert eines Kunstwerkes. Ein Rahmen kann aus Holz, Metall, bestimmten Gesteinen wie z.B. Marmor oder in neuerer Zeit auch aus Glas oder Kunststoff sein, womit unterschiedliche darstellerische Effekte erreicht werden können. Auch für die praktische Funktion spielt das Material natürlich eine Rolle, insofern das Material die Verarbeitung, die Haltbarkeit und die Langlebigkeit eines Kunstwerks bestimmt.
Über die praktischen Funktionen hinaus kann man den Rahmen jedoch auch als das Mittel betrachten, dass für jeden offenbar macht, dass das Dargestellte innerhalb des Bilderrahmens sich im Bereich des Dargestellten und nicht im Bereich des Realen befindet. Der Rahmen markiert also den Übergang zwischen der Welt und dem Reich der Darstellung.
Zur Geschichte der Bildereinrahmung
Einen der frühesten Bilderrahmen entdeckte man im zweiten Jahrhundert nach Christus in einem ägyptischen Grab in der Nekropole von Hawara. Sie umrahmte ein Mumienporträt wie man es schon in anderen Gräbern zuvor gefunden hatte. Der Rahmen war aus recht einfachem Holz und ohne großem künstlerischen Aufwand hergestellt. Das heiße Wüstenklima ist bei diesem Fund wohl für die Langlebigkeit des Rahmens und des Portäts verantwortlich.
Die ersten Einrahmungen, denen ein hoher künstlerischer Aufwand zukommt, wie man ihn aus späteren Jahrhunderten kennt, stammen aus dem zwölften und dreizehnten Jahrhundert. Sie rahmten kleinere Gemälde ein und wurden im Gegensatz zu Rahmen aus späterer Zeit aus einem Stück hergestellt. Die Fläche, die bemalt werden sollte, wurde aus dem jeweiligen Stück Holz weggeschnitzt. In dieser Zeit werden Bilderrahmen vor allem von der Kirche in Auftrag gegeben.
Da Gemälde in späterer Zeit aber in viel größeren Formaten gemalt wurden, wurde es unmöglich sie aus einem Stück herzustellen, weshalb man sie aus Holz in mehreren Teilen zusammenfügte. Auch lösten sich die bildenden Künste aus dem kirchlichen, christlichen Kontext, was sowohl die Darstellung als auch ihre Ausstellung betrifft, die besonders in der Malerei immer mehr in den höfischen Kontext vordrang.
Mit der Möglichkeit der Fotografie und der technischen Reproduzierbarkeit von Kunstwerken werden Rahmen heute massenweise industriell und in einfacher Ausführung nachgefragt und hergestellt. Bilder-Einrahmungen in Dortmund finden Sie bei uns - Ihrer Galerie Zimmermann & Heitmann am Hansaplatz!