GALERIE ZIMMERMANN

Elvira Bach

Elvira Bach zur Vernissage in Dortmund
 

Malerei, Zeichnungen und Grafiken


Was vielen Künstlern ein Horror ist,  die Angst vor der leeren Leinwand,  ist für Elvira Bach ein Vergnügen: "Ich freue mich auf die weiße Leinwand".

Wer auf eine derart lange und vielschichtige Karriere  zurückblickt,  braucht sich auch keine Sorgen um fehlende Bildideen zu machen.

Die Malerin, Grafikerin und Bildhauerin (Jahrgang 1951) studierte in den 1970er Jahren an der renommierten Hochschule der bildenden Künste in Berlin bei Hann Trier. Einen ersten Höhepunkt erreichte ihre Karriere,  als sie 1982 an der documenta 7 teilnahm. Neben zahlreichen Jobs am Theater, prägten sie ihre Reisen nach Afrika. Elvira Bach wird zu den "Jungen Wilden" gezählt, einer Gruppierung deutscher Maler der 1980er Jahre, deren Zugehörigkeit sie ebenso bestreitet wie jene der Frauenbewegung. Denn auch wenn Bachs bevorzugtes Sujet der weibliche Körper ist, geschieht dies nicht in einer mahnenden noch erzieherischen Intention. Die Frauen in ihren Bildern verweisen auf die Künstlerin,  auf das Leben, in letzter Instanz auf sich selbst. So schöpft die Malerin immer neue, undogmatische Darstellungen, frei und individuell, unabhängig von jedwelcher Gruppierung. Was aus den Bildern Bachs spricht, sind die kräftigen Farben, die  kontrastierenden Formen  und der ausdrucksstarke Pinselduktus, die jede Arbeit zu einem Ausdruck der Freude der Künstlerin machen.  Die Emotionen in Form und Farbe übertragen sich auf den Betrachter und machen ihn zum Integralen Bestandteil des Bildes.


Die Galerie Zimmermann & Heitmann richtet dieser einzigartigen Künstlerin vom 21.11.14–06.12.14 eine Soloausstellung aus. Neben Grafiken werden auch Unikate in Öl auf Leinwand gezeigt werden.
Die Vernissage findet am Freitag, 21.11.14 ab 19.00 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin statt.