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Bildereinrahmungen in Dortmund

Bilderrahmen

Bilderrahmen umrahmen ein Gemälde, ein Foto, eine Zeichnung oder allgemein ein Kunstwerk. Sie dienen einem praktischen und einem ästhetischen Zweck. Einerseits sollen sie das Bild sowohl stützen als auch Schützen und ermöglichen das Befestigen des Kunstwerks an der Wand ohne es zu beschädigen. Andererseits können sie ein Bild oder bestimmte Aspekte des Bildes betonen und können an sich auch durch ihr Design einen ästhetischen Einfluss üben.
Prinzipiell lässt sich zwischen drei Arten von Bilderrahmen unterscheiden. Gemälderahmen dienen, wie der Name schon sagt, als Rahmen für Kunstwerke auf Leinwand. Grafikrahmen eignen sich dagegen eher für Fotografien und Zeichnungen. Die letzte Art sind sogenannte Magnetrahmen. Auf alle drei Arten wird im Laufe des Artikels eingegangen.

Der Gemälderahmen

Da dies die älteste Art der Bilderrahmen ist, erscheint es sinnvoll damit zu beginnen. Ursprünglich waren Gemälderahmen Teil der Gebäudearchitektur und wurden etwa am Altar einer Kirche verbaut. Schon damals hatten sie eine ästhetische Funktion und dienten dazu, dem Gemälde eine gewisse Wichtigkeit zu verleihen. Die Geschichte der Gemälderahmen beginnt etwa im 16. Jahrhundert.

Gemälderahen im 16. Jahrhundert

In diesem Jahrhundert waren Gemälderahmen meist noch aus Holz und Marmor gearbeitet. Im Mittelpunkt stand ihr verzierender Effekt. In seltenen Fällen wurde auf Metall zurückgegriffen. Farblich waren sie meist vergoldet. es kam aber auch vor, dass sie bemalt wurden. Erst gegen Ende des Jahrhunderts fand der Bilderrahmen Einzug in den häuslichen Gebrauch und damit verbunden entstanden auch erste weiße oder nur dezent bemalte Rahmen. 

Entwicklung der Bilderrahmen im 17. und 18. Jahrhundert

Was in der Blütezeit der holländischen Malkunst schleichend begann, wurde zu Zeiten des Barocks und des Rokoko in volle Prunk inszeniert. Während in den Niederlanden dunkle Holztöne mit einer goldenen Leiste verziert wurden, wurden die Bilderrahmen im Barock in glänzendem Gold und mit Schnitzereien verziert gefertigt. Gerade im Rokoko war das Anfertigen eines Bilderrahmens schon fast eine eigene Kunst. Erst mit Beginn des Biedermeiers kam die Kunstszene wieder auf eher schlichtere Modelle zurück.

Gemälderahmen in der heutigen Zeit

Heutzutage verzichten Künstler gerne auf Bilderrahmen, um den Fokus auf das bloße Gemälde zu lenken. Dies kann aber zu Schäden an der Leinwand führen, etwa durch Feuchtigkeit. Aus diesem Grund dominieren unter den gerahmten Leinwänden in der heutigen Zeit zwei Arten von Gemälderahmen: Zum einen der Schattenfugenrahmen, der durch seine L-Form das Gemälde zusätzlich stützt und gerade während des Transports eine schützende Rolle spielt. Zum anderen wird der Textilspannrahmen häufiger verwendet. Dieser eignet sich vor allem für Fotografien, die auf Großleinwand ausgestellt werden. 

Grafikrahmen

Der Grafikrahmen hat seinen Ursprung im 19. Jahrhundert. Er ist eng verbunden mit er Erfindung der Fotografie und der gesellschaftlichen Akzeptanz, auch Zeichnungen als Kunst zu zählen. Da sowohl Fotografien als auch Zeichnungen kleinformatiger ausfallen als Kunstwerke auf Leinwänden, entstand ein Bedarf an kleineren Bilderrahmen. Um das Papier zu stützen und den eingerahmten Werken nicht die Wirkung zu nehmen, wurden meist schmale Rahmen mit Passepartout, sprich zusätzlichen Papier- oder Kartoneinlagen, gefertigt, die einen weißen Rand zwischen Rahmen und Werk legten. 

Magnetrahmen

Magnetrahmen werde heutzutage oft benutzt. Dabei besteht eine Grundplatte, auf der ein Bild platziert wird. Anschließend kann der Magnetrahmen darüber befestigt werden. Dieses Verfahren hat zwei Vorteile. Einerseits ist es simpel, so dass der Zusammenbau einfach ist und Bilder schnell und einfach gewechselt werden können. Andererseits erlaubt es dem Besitzer auch, ein wenig mit dem Kunstwerk zu "spielen" und immer andere Ausschnitte eines Bildes zu zentrieren, um den Fokus des Betrachters auf neue Details zu lenken.

Ein kurzes Schlusswort

Die heutigen Bilderrahmen gehen auf die Gemälderahmen des 16. Jahrhunderts zurück. Die Funktion ist über die Jahrhunderte aber dieselbe geblieben. Sie schützen das Bild vor Feuchtigkeit, Verschmutzung und Transportschäden. Aber sie haben auch eine ästhetische Funktion. So können sie den Fokus des Betrachters lenken oder als Verzierung dienen. Die Geschichte der Bilderrahmen ist mittlerweile lang und von vielen Phasen und Variationen geprägt, so dass man gespannt sein darf, was noch folgt.

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