Informationen zu Günther UeckerWo Worte aufhören, beginnt das Bild
Zum Geburtstag von Günther Uecker
Mitte März feierte der ehemalige Düsseldorfer Kunstprofessor Günther Uecker, der durch seine Nagelbilder internationalen Ruhm erreichte, seinen 78. Geburtstag!
Die Galerie Zimmermann & Heitmann wünscht alles Gute und noch viele produktive Jahre!
Das ist natürlich ein guter Anlass, um sich ein wenig näher mit Günther Uecker zu beschäftigen.
Günther Uecker über sein Werk
Das, was da unsere sehbare, erkennbare Wirklichkeit ist, ist auch verbunden mit einer anderen Wirklichkeit, die wir nicht sehen. Und wenn ich darin herumstochere, mit einem Gegenstand wie mit dem Nagel, um das zu verbinden, um von beiden Wirklichkeiten zu künden, dann kann es mir auch auf eine poetische Art visuell manchmal gelingen. (...) Ich versuche, die Dinge direkt zu verzahnen, das Sagbare mit dem Unsagbaren zu verbinden und bildnerisch in die Welt zu stellen.
Ich erreiche die Welt nicht, indem ich sie abbilde, sondern stelle Bilder in die Welt und konfrontiere und bereichere sie damit.
"Ich mache Aggressionen sichtbar und wandle sie poetisch um.
Zur Person Günther Uecker
Geboren wird der Künstler 1930 in Wendorf in Mecklenburg.
Zunächst absolviert Uecker eine Lehre zum Maler und Reklamegestalter.
1949 beginnt er ein Studium der Malerei und bildenden Kunst in Wismar. Später wechselt er nach Berlin-Weissensee, um das Studium dort fortzusetzen. Ab 1953 studiert er für vier Jahre an der Kunstakademie in Düsseldorf u.a. bei Otto Pankok.
Die ersten monochromen weißen Nagelbilder entstehen um 1957. Es zeigt sich, dass Uecker über ein sehr breites Spektrum an schöpferischen Ausdrucksmöglichkeiten verfügt. Von den frühen Fingermalereien aus dem Jahre 1956 über drehende Nagelscheiben, Architekturprojekte, Lichträume, organische Nagelformationen, die ab 1962 im Focus stehen bis zur Übernagelung von Möbelstücken, Radio, Klavier- Uecker ist ein Ausnahmetalent.
Uecker wird freischaffender Künstler
Seit 1958 ist Günther Uecker als freischaffender Künstler tätig. Zusammen mit Heinz Mack und Otto Piene bildete Uecker die Gruppe ZERO, die sich als erste deutsche Künstlerbewegung nach dem Zweiten Weltkrieg einen internationalen Ruf aufbaut.
Licht, Dynamik und Raum, deren Wechselwirkungen sowie Kombinations- und Variationsmöglichkeiten sind die gemeinsame Leidenschaft der Gruppe ZERO. Es folgen zahlreiche gemeinsame Ausstellungen.
Ab 1960 hat Uecker erster Einzelausstellungen.
1963 wird Uecker auf der 4. Biennale in San Marino zusammen mit der Gruppe ZERO ausgezeichnet.
1964 folgen der Preis der Jungen Biennale in Paris und der Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen.
Ebenfalls 1964 nimmt Günther Uecker an der documenta III in Kassel teil.
In den Jahren 1964/1965 arbeitet er bevorzugt an Kugeln, Säulen und Scheiben. In diesen Jahren entsteht auch die erste Sandspirale. Spiralen, Raumlinien und Furchen werden prägend für Ueckers Werk. Uecker geht den Weg vom Bild zum Objekt.
1966 richtet sich Günther Uecker ein Atelier in der Metropole New York ein und arbeitet mit Willoughby Sharp zusammen. In diesem Jahr wird er auch mehrfach ausgezeichnet.
Die Gruppe ZERO stellt ein letztes Mal in Bonn aus und löst sich danach auf.
1967 folgt die Uecker-Ausstellung "Weiß auf Weiß" in der Kunsthalle Bern.
1968 kommt es zur Veröffentlichung der Ausgabe 0 der Uecker-Zeitung. Diese Zeitung erscheint bis 1983. In insgesamt zwölf Ausgaben informiert sie über die Aktivitäten von Günther Uecker. Im selben Jahr nimmt Uecker an der documenta IV in Kassel teil. Außerdem stellt er im Museum Kröller-Müller in Otterlo aus. In das Jahr 1968 fällt auch die Erstürmung der Kunsthalle Baden-Baden zusammen mit Gerhard Richter.
Uecker geht auf Reisen
1970 arbeitet Uecker weiterhin an "Sandspiralen" - Bindfäden, die im Kreis
rotierend durch Sand schleifen. Er ist im gleichen Jahr zusammen mit Thomas Lenk, Heinz Mack, Georg Pfahler im Deutschen Pavillon bei der 35. Biennale von Venedig vertreten.
1971 reist Uecker nach Südamerika. Er kommt mit verschiedenen Indianerkulturen in Berührung. Im selben Jahr ist Uecker in der Ausstellung "Zeitgenössische deutsche Kunst" im Nationalmuseum für moderne Kunst in Tokio vertreten.
1972/1973 reist Uecker für fünf Monate durch Afrika.
1974 bereist Uecker Asien. Die Ausstellung "Schwarzraum-Weißraum" findet im Museum Folkwang in Essen statt. Außerdem stellt Uecker in Lodz im Museum Sztuki aus.
Noch 1974 nahm er seine Unterrichtstätigkeit an der Düsseldorfer Kunstakademie auf. Seine Meisterschüler während dieser Tätigkeit sind u.a. Halina Jaworski und Klaus Schmitt.
Mit der Gestaltung der Environments-Kunstwerke, in denen das Bewegungsmoment mit verarbeitet wurde, hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits begonnen.
1977 zeigt der WDR einen Film über Ueckers Arbeiten von 1957 bis 1977.
Uecker ist auf der documenta VI in Kassel zu sehen,
Ebenfalls 1977 erschafft er ein großes Wandrelief für das UNO-Gebäude in Genf.
1979 gestaltet Uecker das Bühnenbild für die Wagner-Oper Lohengrin, die in Bayreuth aufgeführt wird.
1982 gestaltet er das Bühnenbild der in Stuttgart aufgeführten Oper "Tristan und Isolde". Insgesamt zeichnet Uecker für zahlreiche Bühnenbilder für Bayreuth, Stuttgart und Berlin verantwortlich.
1982 trifft Uecker den Dalai-Lama.
Das Stedelijk Museum in Amsterdam zeigt in der Ausstellung "Attitudes/concepts/images" Werke von Uecker.
1983 erhält er einen der renommiertesten Kunstpreise überhaupt, den Kaiserring der Stadt Goslar. Ebenfalls 1983 veröffentlicht Uecker das Manifest "Die Kunst kann den Menschen nicht retten, aber mit den Mitteln der Kunst ist ein Dialog möglich. Darin wird zur Bewahrung der Menschheit aufgerufen.
1984 reist Uecker durch Sibirien, die Mongolei und China und findet dort viele Inspirationen für seine Arbeit.
Uecker erhält das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
1985 verleiht die BRD Günther Uecker das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
Im gleichen Jahr reist Uecker nach Island. Ebenfalls 1985 erhält Uecker eine Gastprofessur an der 32. Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg.
1986 regt die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ihn zu einigen Arbeiten an.
1987 hält Uecker sich für vier Wochen beim Laboratorio Arte Contemporanea della Bassa Lunigiana, Castelnuovo auf.
Uecker in Moskau
1988 hat Uecker eine große Einzelausstellung in Moskau im Zentralen Künstlerhaus und eine weitere in Seoul. Die Ausstellung in Moskau ist etwas ganz Besonderes. Als erster Künstler der BRD kann Uecker in Moskau ausstellen. Mit 800 Werken ist dies die größte Retrospektive, die einem deutschen Künstler in Moskau je ermöglicht wurde.
Das Werk Aufwischen, das aus einem Lappen an einer rotierenden Tonne besteht und durch die Bewegung Kreise im umgebenden Sand hinterlässt, entsteht.
1990 dreht der WDR einen weiteren Film über Uecker anlässlich seines 60. Geburtstages. Der Titel lautet Wie ein Bauer auf dem Feld.
Weitere Retrospektiven folgten 1992 im Museum des 20. Jahrhunderts Wien und 1993 in der Hypo-Kunsthalle München.
1992 folgt eine große Ausstellung in Warschau.
1993 wird Der geschundene Mensch in Budapest gezeigt. Im gleichen Jahr reist Uecker nach Kambodscha und studiert die Khmer-Kultur. 1995 bereist er Kambodscha noch einmal.
1994 wird die Ausstellung "Gespaltene Felder" bei G.A.M.E.S. of art in Mönchengladbach gezeigt. Es handelt sich dabei um einen retrospektiver Blick auf die fast schizophrene Aufspaltung von Werk, Mensch und Gesellschaft. Aus der Reise nach China resultiert ein Brief an Peking. Eine in Peking geplante Ausstellung wird vorerst verschoben.
Abschied von der Düsseldorfer Kunstakademie
1995 nimmt Uecker nach fast 20 Jahren Abschied von der Lehrtätigkeit an der Düsseldorfer Kunstakademie. Er widmet sich in der Folge ganz seiner eigenen Kunst.
Im gleichen Jahr stellt Uecker im Kitakanto Museum Gunma in Japan aus.
Die Ausstellung heißt "Günther Uecker - Wind 82 Liebesbriefe an die Natur"
Ebenfalls 1995 gibt es eine Ausstellung und Buchpublikation bei G.A.M.E.S. of art in Mönchengladbach.
Im Jahr 1996 wird die Ausstellung "Der geschundene Mensch" in Rio de Janeiro in Santiago de Chile gezeigt. Uecker bereist Montevideo und Buenos Aires.
1997 wird der "Brief an Peking und die Gruppe XIN KEDU: Arbeit III" veröffentlicht. "Der geschundene Mensch" wird in Mexico City und Guadalajara gezeigt.
1998 "Der geschundene Mensch" wird in Athen, Thessaloniki und Sarajewo gezeigt. "Fragmente" wird im Mies van der Rohe-Haus in Berlin ausgestellt.
Uecker im Reichstag zu Berlin
Im Jahre 1999 gestaltet er den Andachtsraum des Berliner Reichstags. Weitere Informationen hier: http://www.bundestag.de/bau_kunst/kunst/kuenstler/uecker/index.html
Das ZDF porträtiert Uecker in "Die Bilderwelt des Günther Uecker".
Außerdem fällt die Ausstellung "Günther Uecker - Regen" und Buchpublikation bei G.A.M.E.S. of art in Mönchengladbach in das gleiche Jahr.
1999 gestaltet Uecker auch ein Steinmal für das ehemalige KZ Buchenwald. Die Skulptur steht im Keller der ehemaligen Häftlingskantine.
Im Jahr 2000 wird Günther Uecker mit der Aufnahme in den renommierten französischen Orden "L' Ordre pour le Mérite" geehrt.
2002 stellt Uecker im Medienzentrum Passau und im Museum Moderner Kunst Passau aus.
Im Passauer Medienzentrum sind große Tücher mit Bemalungen, die sich mit dem interkulturellen Dialog beschäftigen, zu sehen. Eines der Hauptwerke ist die Installation Zeichen und Schriften, die Uecker, bewegt von den Ereignissen des 11. September 2001, gestaltet hat und die vorher im Berliner Reichstag zu sehen war.
2005 wird Uecker anlässlich seines 75. Geburtstages mit drei großen Ausstellungen in Berlin geehrt, u.a. im Martin-Gropius-Bau.
2005/2006 findet eine Wechselausstellung im Museum Küppersmühle, Duisburg statt.
Im gleichen Zeitraum gibt es eine Ausstellung Ueckers bei der Langen Foundation in der Raketenstation Neuss.
2006 erhielt Uecker den bekannten Berliner Bär (BZ-Kulturpreis).
Im Jahr 2007 findet unter dem Titel "Das graphische Werk" eine Ausstellung im Stadtmuseum Hattingen in Blankenstein statt.
Uecker lebt und arbeitet in Düsseldorf und St. Gallen. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.
Uecker und sein Verhältnis zur Gesellschaft
Günther Uecker ist einer der wichtigsten deutschen Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ueckers Arbeit war immer eine radikale Abkehr von der Kunst während der Herrschaft der Nationalsozialisten. Der Künstler mischt sich aber durchaus ins Heute und in die aktuellen Geschehnisse ein. Die Werke und Objekte befinden sich oft im Spannungsfeld zwischen Bedrohung sowie Zerstörung und Hoffnung auf eine humanere Wirklichkeit.
Das Werk ist damit durchaus politisch motiviert. Uecker reagierte auf die Katastrophe von Tschernobyl mit dem Zyklus Aschebilder. Weitere politische Bezüge finden sich u.a. bei seinen Werken über die Probleme im Irak. Fremde Kulturen sowie der interkulturelle Dialog spielen in seinem Werk seit dem Jahr 1971 eine immer größere Rolle.
Über die Bedeutung von Günther Uecker
Uecker ist aber auch bekannt für seine künstlerische Vielseitigkeit, die man bereits im Lebenslauf anhand der verschiedenen Projekte erkennen kann.
Dieter Honisch, der Direktor der Nationalgalerie Berlin, nennt Uecker einen Ideenverwirklicher. Uecker erfülle sich im Objekt.
Internationale Anerkennung fand Uecker vor allem durch seine Projekte in den USA und Ausstellungen in allen bedeutenden Museen der Welt. Seine Werke finden sich u. a. im Museum of Modern Arts New York, im Brüsseler Musée des Beaux Arts, in der Stuttgarter Staatsgalerie oder der Kunsthalle Hamburg.
Ueckers Prägedrucke, Serigrafien, Offsetdrucke und Lithographien stellen seit Jahrzehnten
Eine druckgrafische Weiterführungen von Themen dar, die Uecker in seinem bildhauerischen Werk bearbeitet hat. Besonders in den Nagelbildern werden die Energie, Dynamik, Planung und Konzepte offenbar, die Ueckers Werk charakterisieren.
Nagelbilder
Günther Uecker wurde vor allem durch seine Nagelbilder weltberühmt. In ihnen schuf er dynamische und reliefartige Oberflächen. Die dreidimensionalen Nagelreliefs erzielen ihre Wirkung durch die Ausrichtung der Nägel und das Spiel von Licht und Schatten.
Es handelt sich dabei um Prägedrucke. Die Nägel werden vorsichtig gegen schweres Büttenpapier gepresst. Durch den monochrom weißen Untergrund bekommen die Nagelabdrücke eine entmaterialisierte Wirkung. Die Nägel sind dabei in symmetrischen Formationen angeordnet. Seine Nagelwerke führte Uecker auch an anderen alltäglichen Gegenständen wie Möbeln aus.
Günther Uecker und die Nägel sind in der öffentlichen Wahrnehmung untrennbar miteinander verknüpft. Der Nagel dient Uecker dabei als Instrument im Spiel mit Licht und Schatten und auch als Störfaktor vertrauter und gewohnter Alltagsabläufe.
Gruppe ZERO
"Zero ist die Stille. Zero ist der Anfang" (ZERO Maifest aus dem Jahr 1963)
ZERO, die Düsseldorfer Künstlergruppe, der Günther Uecker angehörte, bestand von 1957 bis 1966. Die Mitglieder waren Heinz Mack, Otto Piene, Hermann Goepfert, der Architekt Otto Frei und Günther Uecker (ab 1961). Mack, Piene und Uecker sind das Zentrum der Gruppe.
Die Gründung war motiviert durch die Suche der Mitglieder nach einem Neuanfang, einer Stunde Null, in der Kunst, der nach dem Zweiten Weltkrieg und der Herrschaft der Nationalsozialisten unumgänglich war. Die informelle Nachkriegskunst empfand man als zu sehr mit der Bürde der vorangegangenen Erlebnisse belastet.
ZERO bedeutet in diesem Zusammenhang nicht Zusammenbruch oder Nichts, sondern eher Aufbruch und Neubeginn. Der Begriff ZERO stammt von Mack, der vom Start einer Rakete und dem dazugehörigen Countdown inspiriert wurde. Im ZERO-Manifest von 1963 heißt es: Die Gruppe ZERO will eine positive Utopie von Kunst und Technik verwirklichen.
Während ihrer Existenz schufen die Mitglieder der Gruppe ZERO mit den dynamischen Strukturen, Lichtreliefs aus gewelltem Aluminium, kinetischen Reliefs und Rotoren bedeutende Beiträge zur modernen Lichtkunst. Die Gleichzeitigkeit von Raum, Zeit, Bewegung sowie Farbe und Licht und die Integration dieser Elemente zur Form sind grundlegender Bestandteil der ZERO-Philosopie.
Lucio Fontana, Yves Klein und Piero Manzoni inspirieren ZERO. Die Gruppe inspiriert ihrerseits die künstlerische Avantgarde. Heinz Mack und Otto Piene geben bis 1961 die Zeitschrift ZERO heraus. 1964 hat Zero eine gemeinsame Ausstellung in New York. Im selben Jahre nehmen die ZERO-Künstler an der documenta III in Kassel teil. 1966 löst sich die Gruppe nach einer letzten gemeinsamen Austellung wegen unterschiedlicher Auffassungen auf.
Werke von Heinz Mack gibt es ebenfalls in der Galerie Zimmermann & Heitmann:
Forum der Galerie Zimmermann & Heitmann
Alle Interessierten dürfen sich gerne an den Diskussionen zu Günther Uecker, Heinz Mack und vielen weiteren Künstlern und Themen im Forum der Galerie Zimmermann & Heitmann beteiligen.
http://www.zimmermann-heitmann.de/forum
Weitere interessante Details zu Günther Uecker
Günther Ueckers Schwester Rotraud Klein-Moquay war mit dem frühzeitig an einem Herzinfarkt verstorbenen französischen Künstler Yves Klein verheiratet. Dieser war Mitbegründer und führender Vertreter des Nouveau Réalisme, Avantgarde-Künstler und ein Vorläufer der Pop-Art-Bewegung.
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Im Jahre 2003 erhielt Uecker die Erlaubnis auf der Halbinsel Wustrow in Mecklenburg-Vorpommern in einem unbewohnten Naturschutzgebiet eine Holzhütte zu bauen.
Doch nun soll das Sommerdomizil auf Wunsch der zuständigen Behörden wieder abgerissen werden, da die Ausnahmegenehmigung möglicherweise nur befristet erteilt wurde.
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Uecker lebt und arbeitet zwischenzeitlich in Düsseldorf, aber das Verhältnis zu den Verwaltungsbeamten der Stadt ist nicht immer gut. Vor einigen Jahren ließ die Stadt Düsseldorf einen von Uecker gestalteten Kiesel-Platz asphaltieren, weil sich die Steinchen in den Schuhprofilen verärgerter Fußgänger festgesetzt hatten. Uecker berief sich auf sein Urheberrecht und der Kiesel-Platz musste wieder hergestellt werden.
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Günter Uecker gehört zu den Künstlern, deren Werke sehr wertbeständig sind und konstant nachgefragt werden.
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Günter Uecker ist Vielreisender, der auf seinen Reisen gerne Zeichnungen und Aquarelle anfertigt. Dabei setzt Uecker die gewonnenen Natureindrücke um.
Auf Wiederlesen!
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